Straußenführer 2017


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Blutspenden in der Uniklinik Freiburg






Monet-Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der Fondation Beyeler

Sanfte Doppelgänger

Lässt sich überhaupt etwas Neues, bisher Ungesehenes von Claude Monet zeigen? Die Fondation Beyeler hat dennoch eine Ausstellung über den beliebten Maler zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen gewagt. Und tatsächlich kann man die schlicht „Monet“ betitelte Ausstellung nicht nur mit Genuss, sondern auch mit Gewinn an Erkenntnis betrachten.

Gemälde "Coucher de soleil sur la Seine, l’hiver" von Claude Monet. Es zeigt Eisschollen auf der Seine und ein Sonnenuntergang in Pastellfarben

Claude Monet, Coucher de soleil sur la Seine, l’hiver, 1880. Öl auf Leinwand, 60,6 x 81,1 cm (© Pola Museum of Art, Pola Art Foundation)

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Wärmen am Lagerfeuer

Die Hamburger Elbphilharmonie wurde eröffnet

Der Weg zur Kunst ist steil. Man muss sich schon anstrengen, wenn man zu dem großen Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie gelangen möchte. Eine geschwungene Holztreppe führt von der öffentlich zugänglichen Plaza hinauf. Und wenn man höher sitzt im steilen Saal, hat man noch viele weitere Stufen zu bewältigen, wählt man nicht den bequemen Weg über die Aufzüge. Man kann auch einfach den Kugellampen folgen, die wie ein Lichtband Orientierung geben.

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Lichtinszenierung zur Eröffnung der Elbphilharmonie (© Ralph Larmann)

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„Technische Paradiese: Die Zukunft in der Karikatur des 19. Jahrhunderts“ – Ausstellung im Museum LA8 in Baden Baden

Zwischen Überraschung und Befürchtung

Neue Maschinen können ein Alptraum sein, aber auch zum Spott reizen. Wie solche auf Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts wirkten, sei es als feuerspeiender Drache oder eiserne Spinne, das spiegelt sich in Karikaturen, die Innovationen wie Dampfmaschine, Eisenbahn, Rohrpost, Fotografie, Telegrafie, Telefonie und Automobil persiflieren.

Gemälde "Die Kruppschen Teufel" von Heinrich Kley. Es zeigt Arbeiter und große Teufelsgestalten in einer Stahlfabrik

„Die Kruppschen Teufel“, Heinrich Kley, 1913. Derzeit zu sehen im Museum LA 8 in Baden-Baden

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Mozarts „Don Giovanni“ am Theater Basel

Herzens(ver)brecher mit Frauenverschleiß

Ein riesiges Fahndungsplakat ist bereits bei der Ouvertüre zu sehen: Don Giovanni wanted. Der Blick des Gesuchten: kalt und leer. Das ist keine Sympathiefigur, sondern ein Schwerverbrecher, der in der Inszenierung von Richard Jones am Theater Basel im Mittelpunkt steht.

Szenenbild aus "Don Giovanni" im Theater Basl, es zeigt den Schauspieler Riccardo Fassi mit einem Telefonbuch vor einem Buffet

Riccardo Fassi als Don Giovanni im Theater Basel (© Priska Ketterer)

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Uraufführung am Theater Freiburg: Ludger Vollmers Oper „Crusades“

Liebe in Zeiten des Terrors

Ein islamistischer Selbstmordattentäter, der sich kurz vor dem Anschlag auf die Jerusalemer Grabeskirche bekehrt und deshalb von seinem Auftraggeber erschossen wird – „Crusades“, die neue Oper von Ludger Vollmer, trägt am Ende richtig dick auf. Und lässt nochmals alle der über 100 Beteiligten auf die Bühne kommen, um im Epilog Frieden und Gerechtigkeit zu fordern.

Szene aus "Crusades" am Theater Freiburg. Es zeigt die Schauspielerinnen Sirin Kilic und Kim-Lillian Strebel

Sirin Kilic und Kim-Lillian Strebel in „Crusades“ am Theater Freiburg (© Maurice Korbel)

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„Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil“

Ausstellung im Badischen Landesmuseum Karlsruhe

Monumentale Statuen und ein geradezu epischer Bericht über eine wichtige Schlacht sind von ihm überliefert. Aber wer war Pharao Ramses II. wirklich? Das Badische Landesmuseum Karlsruhe versucht in der umfangreichen Schau „Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil“ bis zum 18. Juni dem Menschen Ramses näher zu kommen.

Wandrelief mit der Darstellung eines Pharaos

Wandrelief mit der Darstellung eines Pharaos
(© Musée du Louvre, Paris/ Christian Decamps)

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Das Cargo-Theater mit „Als ich fliegen konnte“ im E-Werk

Tiefenpsychologische Reise à la „Alice im Wunderland“

Nichts als ein rustikaler Kleiderschrank steht im nachtblauen Halbdunkel auf der Bühne des Kammertheaters im Freiburger E-Werk. Linkerhand eine Holzbretterbude, in der Carla Wierer während des neuen Cargo-Stückes „Als ich fliegen konnte“ das Geschehen mit Live-Musik, Geräuschen, Klängen und Rhythmen stimmungsvoll begleiten wird.

Szenenbild aus "Als ich fliegen konnte". Es zeigt den Schauspieler Samuel Kübler, der in einen Schrank steht und sich daran klammert

Samuel Kübler in „Als ich fliegen konnte“

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„Research Refugees“: Andere Perspektiven auf die Flucht

Junge Filmemacher starten Filmtour am 11. Januar in der Uni Freiburg

Im Herbst 2015 auf dem Höhepunkt der sogenannten „Flüchtlingswelle“ bestimmten 441.899 neue Asylanträge, Millionen besorgter Bürger und mehr als 500 rechte Gewalttaten die Schlagzeilen. Unter diesen Eindrücken regte der Regisseur und Grimme-Preisträger Michael Klier die Idee einer gemeinsamen Intervention junger Filmemacher an, sich filmisch zu verhalten zu einer Situation, die alle akut erreicht hatte.

Foto eines dunkelhäutigen Mannes auf einem Hausdach. Er vollführt eine Bewegung die an Tai-Chi oder Yoga erinnert.

Jenseits der gängigen Fernsehbilder: „Research Refugees“. Filmstill © Therese Koppe

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