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Theater | Februar 2019 | von Friederike Zimmermann

Gewohnt unerbittlich: Die Immoralisten zeigen „Dorian Gray“ von Oscar Wilde

Narzissmus als Lebensprinzip

„Narzissmus als Lebensprinzip“ überschrieb Manuel Kreitmeier, der Oscar Wildes Roman „Dorian Gray“ adaptiert hat und mit den Immoralisten auf die Bühne bringt, seinen Saaltext. Damit meint der Regisseur nicht etwa die dekadente Gesellschaft des Viktorianismus um 1900, um die es in diesem Stück ja eigentlich geht, sondern uns – die Heutigen.

© Die Immoralisten

Chris Meiser als Dorian Gray.

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Theater | Februar 2019 | von Marion Klötzer

Freiburger Schauspielschule mit „Die Farm der Tiere“ im Freiburger E-Werk

Wehret den Anfängen…

George Orwells 1945 veröffentlichte Fabel „Die Farm der Tiere“ ist eine bitterböse Satire auf den Verrat des Stalinismus an der sozialistischen Idee. Die Freiburger Schauspielschule bringt das Stück im Stile eines Brecht’schen Proletarier-Theaters auf die Experimentalbühne des Freiburger E-Werks.

© Freiburger Schauspielschule

Die Akteure der „Farm der Tiere“ träumen vom Ende der Sklaverei.

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Kunst | Februar 2019 | von Erich Krieger

„Orientalismo? No!“ – Ausstellung im Kulturwerk T66

Die Alltagsästhetik des Orients

Widmen sich europäische Künstlerinnen und Künstler der Alltags­ästhetik orientalischer Länder, haftet ihrem Werk oftmals ein Hauch geheimnisvoller Exotik an. Dass es auch anders geht, zeigen Ulrike Weiss und Josep Pedro Ginestar in der laufenden Ausstellung „Orientalismo? No!“ im Kulturwerk T66 in Freiburg.

© Josep Pedros Ginestar

Josep Pedros Ginestar: „Tout et tous sont en moi“.

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Theater | Februar 2019 | von Georg Rudiger

Benedikt von Peter inszeniert einen packenden, düsteren „Don Giovanni“ am Theater Luzern

Die andere Seite des Lichts

Benedikt von Peter inszeniert Mozarts Don Giovanni in Luzern nicht als Person, sondern als Prinzip des Begehrens. Ein radikaler Ansatz, der einen Vorgeschmack auf die Saison 2020/21 des Theater Basel liefern könnte: Dann übernimmt der 41-jährige Deutsche die Intendanz des Basler Dreispartenhauses.

© Ingo Hoeh

In Benedikt von Peters Inszenierung ist Don Giovanni das Prinzip des Begehrens.

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Theater | Januar 2019 | von Marion Klötzer

Die Freiburger Theater Compagnie feierte mit „Der Geizige frei nach Molière“ im E-Werk Premiere

Molière gegen den Strich gebürstet

Zu Zeiten von Molière alias Jean-Baptiste Poquelin galt er noch offiziell als Todsünde. Seitdem ist viel passiert: Industrialisierung, entfesselte Märkte und eine unersättliche Gier, die unseren Planeten zu Grunde richtet. Bezüge auf moderne Phänomene wie Börsen- und Lebensmittelspekulationen gibt es auch im Stück „Der Geizige frei nach Molière“ das im E-Werk Premiere feierte.

© Achim Käflein

Christine Kallfaß, Olaf Creutzburg, Bernd Lafrenz (Mitte) und Nicole Djandji-Stahl.

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Kunst | Januar 2019 | von Annette Hoffmann

Zwei Ausstellungen im Augustinermuseum befassen sich mit der Faszination Norwegen

Hauptsache Norden

Fjorde mit dramatischen Gebirgen und Gletscherzungen, tiefe Gewässer von unergründlichem Blau: „Faszination Norwegen. Landschaftsmalerei von der Romantik bis zur Moderne“ heißt die Ausstellung, die nach der Übernahme vom Museum Kunst der Westküste in Alkserum auf Föhr im Augustinermuseum zu sehen ist.

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Theater | Januar 2019 | von Georg Rudiger

Axel Ranisch inszeniert Prokofiews „Die Liebe zu den drei Orangen“ in Stuttgart als Computerspiel

Pralles Leben im ästhetischen Super-GAU

Mit seiner überhitzten, grotesken Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“, die 1921 in Chicago uraufgeführt wurde, wollte Sergej Prokofiew einen bewussten Gegenentwurf zur schwülstigen Romantik schaffen. Axel Ranisch inszeniert das Stück an der Staatsoper Stuttgart als Computerspiel.

© Staatsoper Stuttgart / Matthias Baus

Carole Wilson als Fata Morgana, Michael Ebbecke als Zauberer Celio, Mitglieder des Staatsopernchors Stuttgart und Statisterie der Staatsoper.

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Kunst | Januar 2019 | von Cornelia Frenkel

María Hesse zeichnet das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo nach

„Viva la Vida“

„Wer das eigene Leid einmauert, läuft Gefahr, dass es ihn von innen verschlingt“, so eine Erkenntnis von Frida Kahlo. Die Spanierin María Hesse zeichnet in „Frida Kahlo. Eine Biographie“ auf verblüffende Weise das Leben und Werk der berühmtesten Künstlerin Mexikos nach.

© Wilhelm Kahlo

Frida Kahlo im Alter von 25 Jahren, porträtiert 1932 von ihrem Vater Wilhelm Kahlo.

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