Der Straußenführer


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Interview | März 2020 | von Cornelia Frenkel

Im Gespräch: Alexander Kluge, Autor, Jurist und Filmemacher

Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932) − literarischer Autor, Jurist, Filmemacher und Vertreter des Neuen Deutschen Films − wählt dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Motto für ein mehrteiliges Ausstellungsprojekt, das sich mit der Macht der Musik befasst; dieses hat nun unter dem Titel „Die Oper – Tempel der Ernsthaftigkeit“ in der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm begonnen. Kluge verdeutlicht seine Thematik, indem er mit Filmarbeiten, Textpassagen und Bildwerken multiple Eindrücke inszeniert, die aufscheinen lassen, inwiefern sich die Oper mit ihren Psycho-Dramen und Übertreibungen, mit ihrer Poesie und ihren maßlosen Geschichten als „Kraftwerk der Gefühle“ – zwischen Sehnsucht und Abgrund – begreifen lässt; so entsteht mittels multimedialer Rauminstallationen ein sinnlich zugänglicher Erkenntnisversuch. An die Schau in Ulm werden sich verwandte Ausstellungen in Stuttgart und Halberstadt anschließen. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Alexander Kluge zu diesem Projekt befragt.

© Markus Kirchgessner

Alexander Kluge

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Interview | Februar 2020 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Holger Thiemann, Projektleiter des Freiburger Stadtjubiläums

Eine Jahrhundertfeier für alle

2020 bedeutet für die Welt ein neues Jahrzehnt, für Freiburg auch 900 Jahre Stadtjubiläum. Mit einem breiten Programm „von, mit und für die Bürger und Bürgerinnen“ und über das ganze Jahr verteilt, hat die Stadt ein ambitioniertes Projekt vorgelegt, das in jedem Fall neugierig macht. Unser Mitarbeiter Fabian Lutz hat Anfang des Jubiläumsjahres deshalb nachgefragt. Im Interview mit Projektleiter Holger Thiemann erfährt er von einem jungen Freiburg, engagierten BürgerInnen und inwiefern das Jubiläum mit Nostalgie nur wenig zu tun hat.

© A. Heldwein

Holger Thiemann, Projektleiter des Freiburger Stadtjubiläums

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Interview | Dezember 2019 | von Redaktion

Im Gespräch: Dieter Glogowski, Fotojournalist

Die Landschaft, die Weite, die Stille

Die Journalisten Andrea Nuß, Dieter Glogowski und Stefan Rosenboom haben sich in Deutschland, den Alpen, Italien, Norwegen, Georgien, auf der Sinai-Halbinsel, in Nepal und Japan den Strapazen der Pilgerschaft ausgesetzt. Mit ihrer Live-Reportage „Unterwegs auf den Pilgerwegen der Welt“ werden sie am 8. Februar 2020 um 16 Uhr auf dem Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg zu Gast sein und auf der Bühne von ihren Erlebnissen berichten. Im Interview spricht Dieter Glogowski über Einsamkeit, Verzicht und die Schönheit der Landschaften.

© Mundologia

Fotojournalist Dieter Glogowski

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Interview | November 2019 | von Redaktion

Im Gespräch: Lotte Thaler, künstlerische Leiterin der Badenweiler Musiktage

„Musik ist etwas für Sinne und Geist“

Spätlese“ lautet das Motto der herbstlichen „Badenweiler Musiktage“. Passend zum mediterranen Flair des Kurbads mit seinen angrenzenden Markgräfler Weinbergen. Seit über 30 Jahren ist Dr. Lotte Thaler eng mit den ursprünglichen „Römerbad-Musiktagen“ verbunden. 2018 hat sie das künstlerische Erbe des Festivalgründers und Hoteliers Klaus Lauer angetreten. Veranstaltungsort ist nicht mehr das stillgelegte Grandhotel Römerbad, sondern das Kurhaus Badenweiler. Nach wie vor hat das Niveau der kammermusikalischen Veranstaltungen Weltklasse. Vom 7. bis 10. November findet die 4. Saison der Badenweiler Musiktage unter Lotte Thaler statt. Gaby Beinhorn hat mit ihr gesprochen.

 

© Sonja Bell

Lotte Thaler

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Interview | Oktober 2019 | von Cornelia Frenkel

Im Gespräch: Heiko Wegmann, Sozialwissenschaftler aus Freiburg

Freiburgs Bezug zum Kolonialismus

Die Erforschung des Bezugs der Stadt Freiburg zum Kolonialismus verdankt sich ganz wesentlich den Anstößen und Aktivitäten des Sozialwissenschaftlers Heiko Wegmann. Seit 2005 recherchiert er zur lokalen Historie des Kolonialismus und hat jetzt ein gewichtiges Buch veröffentlicht, das die Zusammenhänge zwischen dem Kolonialkrieg in Deutsch-Ostafrika und der lokalen Kolonialbewegung am Beispiel des Offiziers Max Knecht aufzeigt, der hier zwischen 1925 und 1936 eine wichtige Rolle spielte. Wegmann hat zudem an der Studie und Bestandsaufnahme „Freiburg und der Kolonialismus“ des Stadtarchivs mitgewirkt und die Website www.freiburg-postkolonial.de gegründet, die der kolonialen Vergangenheit sowie Denkmustern, die in gegenwärtigen Macht- und Handelsstrukturen fortwirken, auf der Spur ist. Zur Thematik ist eine Sonderausstellung im Augustinermuseum geplant. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Heiko Wegmann befragt.

© Patrick Kunkel

Der Sozialwissenschaftler Heiko Wegmann

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Interview | September 2019 | von Georg Rudiger

Im Gespräch: Benedikt Stampa, neuer Intendant des Festspielhaus Baden-Baden

„Baden-Baden ist ein Sehnsuchtsort“

13 Jahre leitete Benedikt Stampa das Konzerthaus Dortmund, das er mit innovativen Formaten und außergewöhnlichen Künstlern zu einem wichtigen europäischen Musikort machte. Nun übernimmt der Musikwissenschaftler die Intendanz beim Festspielhaus Baden-Baden. Vor seinem Amtsantritt sprach Georg Rudiger mit Stampa über die Emotionalisierung der klassischen Musik, einen neuen Saal und die Fanfreundschaft zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund.

© Christian Grund

Benedikt Stampa (53) übernimmt ab dieser Saison die Intendanz des Festspielhaus Baden-Baden von Andreas Mölich-Zebhauser.

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Interview | Juli 2019 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Dr. Angelina Whalley, Kuratorin von „Körperwelten“

Staunen über den eigenen Körper

Die Ausstellung „Körperwelten. Eine Herzenssache“ ist bis Ende August in Freiburg zu sehen. Kuratorin Dr. Angelina Whalley, Ärztin und Ehefrau von Gunther von Hagens, spricht im Interview über negative Reaktionen, die Faszination freigelegter menschlicher Körper und warum Glück immer auch Körpersache ist.

© Körperwelten

Das Ehepaar Angelina Whalley und Gunther von Hagens hinter einem Plastinat.

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Interview | Juni 2019 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Journalist Stefan Mey über das Darknet

Ein Gegenmodell zum Internet

Das Darknet, der dunkle Bruder des Internets, bietet NutzerInnen Anonymität. Gleichermaßen florieren illegale Aktivitäten. Der Berliner Journalist Stefan Mey hat sich intensiv mit dem verborgenen Netz auseinandergesetzt und erklärt im Interview, was Mythos ist, was Wahrheit und wie einfach man selbst dorthin gelangt.

© Ralf Rühmeier

Der Berliner Journalist Stefan Mey hat sich für sein Buch “Dark Net – Waffen, Drogen, Whistleblower” intensiv mit dem Darknet beschäftigt.

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