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Tanz | September 2019 | von Renate Killmann

Die „Kunst der Fuge“ am Theater Oldenburg

Atmosphärisch gedeutet und quicklebendig!

„Jedes fertige Werk ist eine Anmerkung zu einer früheren Leistung und zu etwas, das kommen wird.“ Was bedeutet dieser Ausspruch Luciano Berios in Bezug auf ein letztes großes Werk im Leben eines Künstlers? Auf diese Spurensuche begibt sich Joachim-Ernst Berendt in seinem Buch „Hinübergehen“, das sich mit dem Zauber des Spätwerks berühmter Komponisten beschäftigt.

Nicol Omezzolli und Lester René González Álvarez „Canon alla Ottava“© Stephan Walzl

Nicol Omezzolli und Lester René González Álvarez „Canon alla Ottava“

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Interview | September 2019 | von Georg Rudiger

Im Gespräch: Benedikt Stampa, neuer Intendant des Festspielhaus Baden-Baden

„Baden-Baden ist ein Sehnsuchtsort“

13 Jahre leitete Benedikt Stampa das Konzerthaus Dortmund, das er mit innovativen Formaten und außergewöhnlichen Künstlern zu einem wichtigen europäischen Musikort machte. Nun übernimmt der Musikwissenschaftler die Intendanz beim Festspielhaus Baden-Baden. Vor seinem Amtsantritt sprach Georg Rudiger mit Stampa über die Emotionalisierung der klassischen Musik, einen neuen Saal und die Fanfreundschaft zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund.

© Christian Grund

Benedikt Stampa (53) übernimmt ab dieser Saison die Intendanz des Festspielhaus Baden-Baden von Andreas Mölich-Zebhauser.

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Kunst | September 2019 | von Annette Hoffmann

William Kentridge beeindruckt mit einer komplexen Schau in Basel

Die Freiheit des Belagerungszustandes

Das Werk des südafrikanischen Künstlers William Kentridge ist vielschichtig: In seinen Zeichnungen, Skulpturen und Filme führt er einen Dialog mit sich selbst, mit Vorbildern und Referenzen, den Zeitläuften und Menschheitsverbrechen wie der Apartheit. Die Überblicksschau “A Poem That Is Not Our Own”, die bis Mitte Oktober in Basel zu sehen ist, beinhaltet Werke, die zum ersten Mal in Europa zu sehen sind.

© Julian Salinas

William Kentridge: Arc/Procession: Develop, Catch Up, Even Surpass.

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Theater | September 2019 | von Georg Rudiger

Die Bregenzer Festspiele verzaubern mit „Rigoletto“ in der Regie von Philipp Stölzl

Spektakulär berührend

Der Kopf von Verdis Rigoletto ist 13 Meter hoch, neun Meter breit und ragt aus dem Bodensee. Der Kragen der Riesenfigur, die von hydraulischen Pumpen zum Leben erweckt wird, fungiert als Hauptbühne. In der Neuproduktion der Bregenzer Festspiele unter der Regie von Philipp Stölzl begeistert aber nicht nur das Bühnenbild, sondern auch das Schauspiel und die musikalische Untermalung durch die Wiener Symphoniker.

© Karl Forster

Beeindruckend: Szene aus “Rigoletto” bei den Bregenzer Festspielen.

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Kunst | September 2019 | von Cornelia Frenkel

Das Augustinermuseum Freiburg erzählt “Schwarzwald-Geschichten”

Und ewig lockt der schwarze Wald

Unter dem Titel „Schwarzwald-Geschichten. #blackforeststories“ zeigt das Freiburger Augustinermuseum Schwarzwald-Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert, etwa von Hans Thoma, Franz Xaver Winterhalter oder Hermann Goebel. Eine digitale Brücke in die Gegenwart schlägt das Museum dabei auch: mit Instagram.

© Axel Kilian

Wilhelm Hasemann: Schwarzwaldhaus, ca. 1900.

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Kids | September 2019 | von Erich Krieger

Das Theater in den Bergen thematisiert in “Insekten?!”das Insektensterben auf amüsant-ernste Weise

Der Mensch beim Sägen am eigenen Ast

Wieder ist in Häg-Ehrsberg Landschaftstheater der besten Sorte angesagt. Das „Theater in den Bergen“ um den Autor und Regisseur Arnd Heuwinkel und die Kostümbildnerin und Schauspielerin Antonia Tittel inszeniert seit 2011 in Häg-Ehrsberg am oberen Ende des Angenbachtals, einem Seitental der Wiese, auf der Schwarzwaldhöhe anspruchsvolles Volkstheater mit Tiefgang. In der aktuellen Produktion “Insekten?!” geht es um Eingriffe des Menschen in die Natur.

© Erich Krieger

Antonia Tittel (li) mit dem Mückenschwarm in “Insekten?!”.

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Theater | September 2019 | von Marion Klötzer

Im Tanzprojekt „Grenzland“ am Theater Freiburg verarbeiten Männer ihre Krebs-Erfahrungen

Ringen um Stolz und Autonomie

Nach den Frauen sind die Männer dran: Mit dem Tanzprojekt “Grenzland” bringen 17 Männer ihre Krebserfahungen auf die Bühne des Werkraums des Freiburger Stadttheaters. Die Übergänge zwischen meditativen Sequenzen und geballter Männlichkeit samt dynamischer Kampffiguren sind fließend, der Gänsehautfaktor hoch.

© Britt Schilling

Simon Winiger und Anton Bauer in “Grenzland” am Theater Freiburg.

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Musik | September 2019 | von Fabian Lutz

Die Opera Factory Freiburg zeigt Gustav Holsts “Sāvitri” zu ihrem 25-jährigen Jubiläum

Moderne Harmonien

Gustav Holsts “Sāvitri” brachten Klaus Simon und seine Opera Factory (früher: Young Opera Company) bereits 1993 schon einmal auf die Bühne. Im Rahmen ihres 25-jährigen Bestehens führte die Freiburger Musiktheaterformation das Werk in der Pauluskirche auf.

© Sebastian Düsenberg

Colin Balzer, Ekkehard Abele und Karoline Thornhill in “Sāvitri”.

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