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Nachhaltig | November 2019 | von Elisabeth Jockers

Holz als nachhaltiger und moderner Bauwerkstoff

Die grünen Lungen Deutschlands

In Mitteleuropa ist Deutschland mit einer Waldfläche von 11,4 Mio. Hektar das waldreichste Land. Knapp ein Drittel unseres Landes besteht aus Wäldern, man könnte sie auch die grünen Lungen Deutschlands nennen. Trotz einer intensiven wirtschaftlichen Nutzung hat die Waldfläche seit dem 2. Weltkrieg stetig zugenommen.

© Pollmeier Massivholz

Baubuche Projektbeispiel, Ski- und Snowboardschule Courmayeur

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Kunst | November 2019 | von Friederike Zimmermann

Atelierausstellung von Susanne Allgaier in der Zähringer Mühle in Freiburg

Visualisierung des Wassers

Beim offenen Atelier in der Zähringer Mühle zeigt Susanne Allgaier vom 15.-17. November, jeweils 16-20 Uhr, ihre Arbeiten zum Thema: Visualisierung des Wassers. Wenn die Freiburger Künstlerin in ihrem Atelier in der Zähringer Mühle arbeitet, ist sie permanent eingehüllt in das leise Plätschern des angrenzenden Altbaches – eines kleinen Wasserlaufs, der sich durch den Wald herab den Weg von der Anhöhe der Zähringer Burg bis zum Stadtteil Zähringen bahnt: Mal heiter glucksend, mal friedlich flüsternd oder lebendig pulsend, dann, etwa nach Regen, auch bedrohlich rauschend.

© Friederike Zimmermann

Susanne Allgaier vor ihrem Atelier

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Kunst | November 2019 | von Martin Flashar

Van Look-Kunstpreis 2019 geht an Uta Pütz

Fundstücke

Eine Hauptaktivität der im Gedenken an den Künstler Hans-Günther van Look (1939–2007) von seiner Witwe errichteten Stiftung ist die Vergabe eines Kunstpreises im Zwei-Jahres-Rhythmus. Van Look war 1963 Absolvent der Karlsruher Akademie und als Bildhauer, vor allem jedoch Maler aktiv; zudem bleiben seine fast einhundert Glasfenster im Gedächtnis.
Nach Andreas von Ow (2015) und Zora Kreuzer (2017), beide aus der Generation der noch nicht 40-Jährigen sowie Absolventen der Karlsruher Akademie der Bildenden Künste an ihrer Freiburger Zweigstelle, erhält jetzt Uta Pütz die Ehrung, Jahrgang 1969. Auch Pütz studierte kurz in Freiburg, bevor sie die Kunstausbildung in Karlsruhe 2012 (Meisterklasse Prof. Meuser) beendete. Zuvor hatte sie ein Diplom als Landschaftsarchitektin an der Fachhochschule Weihenstephan absolviert.

© promo

Uta Pütz: “God”, Fotografie 2015

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Theater | November 2019 | von Georg Rudiger

Das Theater Basel brilliert mit einem drei Jahre alten, aber sehr aktuellen „Barbier von Sevilla“

Die Liebe in den Zeiten der Social Media

Kirill Serebrennikov ist nicht da. Statt des russischen Regisseurs kommt im Theater Basel am Ende des vom Publikum gefeierten „Barbiers von Sevilla“ seine Assistentin Julia Huebner auf die Bühne, die die Neueinstudierung dieser drei Jahre alten Produktion der Komischen Oper Berlin betreute. Serebrennikov ist nur auf einem Foto zu sehen. Der im August 2017 gegen ihn verhängte Hausarrest wurde zwar im April dieses Jahres aufgehoben. Seinen Reisepass hat er aber nicht wieder erhalten. Huebner musste deshalb die Proben in Basel auf Video aufnehmen lassen und mit ihm besprechen, um seine kluge, komplexe und doch auch wunderbar leichte Inszenierung in Basel neu erstehen zu lassen.

© Promo

Theater-Basel: “Il barbiere di Siviglia”

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Interview | November 2019 | von Redaktion

Im Gespräch: Lotte Thaler, künstlerische Leiterin der Badenweiler Musiktage

„Musik ist etwas für Sinne und Geist“

Spätlese“ lautet das Motto der herbstlichen „Badenweiler Musiktage“. Passend zum mediterranen Flair des Kurbads mit seinen angrenzenden Markgräfler Weinbergen. Seit über 30 Jahren ist Dr. Lotte Thaler eng mit den ursprünglichen „Römerbad-Musiktagen“ verbunden. 2018 hat sie das künstlerische Erbe des Festivalgründers und Hoteliers Klaus Lauer angetreten. Veranstaltungsort ist nicht mehr das stillgelegte Grandhotel Römerbad, sondern das Kurhaus Badenweiler. Nach wie vor hat das Niveau der kammermusikalischen Veranstaltungen Weltklasse. Vom 7. bis 10. November findet die 4. Saison der Badenweiler Musiktage unter Lotte Thaler statt. Gaby Beinhorn hat mit ihr gesprochen.

 

© Sonja Bell

Lotte Thaler

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Nachhaltig | November 2019 | von Eva Stegen

Mimimi, nur eine Kugel Eis! – Strompreise, wir müssen reden

Die EEG-Umlage ist inzwischen ein unübersichtliches Querfinanzierungs-Instrument geworden

„Strompreis-Hammer“ titelte die Zeitung mit den großen Buchstaben pünktlich zum alljährlichen Energiewende-Bashing-Day, zum 15. Oktober, dem Tag, an dem die EEG-Umlage bekannt gegeben wird. Diese ist benannt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG. Sie ist aber inzwischen ein unübersichtliches Querfinanzierungs-Instrument für dies und das geworden – doch dazu später.

Balken und Torten der Wahrheit Industriprivilegien EEG-Umlage

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Kunst | November 2019 | von Cornelia Frenkel

„Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924-heute“ im Vitra Design Museum

Exquisit und oft erheiternd

Mit exquisiten und oft erheiternden Exponaten bestreitet das Vitra Design Museum derzeit die Ausstellung „Objekte der Begierde. Surrealismus und Design 1924 – heute“; sie zeigt, wie sich Surrealismus und Design gegenseitig beeinflusst haben, was an Möbeln und Interieurs sowie an Bildern, Mode, Film und Fotografie offensichtlich wird. Seit dem ersten surrealistischen Manifest 1924 entwickelte sich eine entsprechende Bewegung international und erklärte Traum und Unterbewusstsein, Zufall und Irrationales als Quellen für eine neue künstlerische Realität, wobei auch die Lebenswelt und das Alltagsmobiliar subversiv in den Blick genommen wurden.

© Vitra Design Museum

Das lippenförmige Sofa Bocca, 1970, Gufram Studio65

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Theater | November 2019 | von Fabian Lutz

Mit „Die Vier“ zeigen die Immoralisten, wie vier idealistische Politiker an einer neuen Weltordnung scheiterten

Vorspiel zum Untergang

Es ist ermüdend, PolitikerInnen beim Zanken zu beobachten. Zumindest wenn dies in der Öffentlichkeit geschieht. Spannender gestaltet sich die Frage, was hinter den Kulissen passiert und noch spannender, was vor entscheidenden Momenten der Weltpolitik in all jenen Hinterzimmern passierte, zu denen keiner von uns je Zutritt hatte. 1919 war ein solcher Moment gekommen. Unter Leitung des amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson kamen der britische Premierminister David Lloyd George, der Präsident des italienischen Ministerrats Vittorio Emanuele Orlando und der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau zusammen, um nach dem Ersten Weltkrieg eine gerechte neue Weltordnung zu schaffen.

© Manuel Kreitmeier

Frankreich, Amerika, Großbritannien in Person: Anna Tomicsek, Florian Wetter, Markus Schlüter

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