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Theater | Januar 2019 | von Marion Klötzer

Die Freiburger Theater Compagnie feierte mit „Der Geizige frei nach Molière“ im E-Werk Premiere

Molière gegen den Strich gebürstet

Zu Zeiten von Molière alias Jean-Baptiste Poquelin galt er noch offiziell als Todsünde. Seitdem ist viel passiert: Industrialisierung, entfesselte Märkte und eine unersättliche Gier, die unseren Planeten zu Grunde richtet. Bezüge auf moderne Phänomene wie Börsen- und Lebensmittelspekulationen gibt es auch im Stück „Der Geizige frei nach Molière“ das im E-Werk Premiere feierte.

© Achim Käflein

Christine Kallfaß, Olaf Creutzburg, Bernd Lafrenz (Mitte) und Nicole Djandji-Stahl.

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Kunst | Januar 2019 | von Annette Hoffmann

Zwei Ausstellungen im Augustinermuseum befassen sich mit der Faszination Norwegen

Hauptsache Norden

Fjorde mit dramatischen Gebirgen und Gletscherzungen, tiefe Gewässer von unergründlichem Blau: „Faszination Norwegen. Landschaftsmalerei von der Romantik bis zur Moderne“ heißt die Ausstellung, die nach der Übernahme vom Museum Kunst der Westküste in Alkserum auf Föhr im Augustinermuseum zu sehen ist.

© Museum Kunst der Westküste, Alkersum, Föhr / Lukas Spörl

Georg Anton Rasmussen: Ein norwegischer Fjord im Sommer, ohne Datum.

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Theater | Januar 2019 | von Georg Rudiger

Axel Ranisch inszeniert Prokofiews „Die Liebe zu den drei Orangen“ in Stuttgart als Computerspiel

Pralles Leben im ästhetischen Super-GAU

Mit seiner überhitzten, grotesken Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“, die 1921 in Chicago uraufgeführt wurde, wollte Sergej Prokofiew einen bewussten Gegenentwurf zur schwülstigen Romantik schaffen. Axel Ranisch inszeniert das Stück an der Staatsoper Stuttgart als Computerspiel.

© Staatsoper Stuttgart / Matthias Baus

Carole Wilson als Fata Morgana, Michael Ebbecke als Zauberer Celio, Mitglieder des Staatsopernchors Stuttgart und Statisterie der Staatsoper.

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Kunst | Januar 2019 | von Cornelia Frenkel

María Hesse zeichnet das Leben der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo nach

„Viva la Vida“

„Wer das eigene Leid einmauert, läuft Gefahr, dass es ihn von innen verschlingt“, so eine Erkenntnis von Frida Kahlo. Die Spanierin María Hesse zeichnet in „Frida Kahlo. Eine Biographie“ auf verblüffende Weise das Leben und Werk der berühmtesten Künstlerin Mexikos nach.

© Wilhelm Kahlo

Frida Kahlo im Alter von 25 Jahren, porträtiert 1932 von ihrem Vater Wilhelm Kahlo.

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Interview | Januar 2019 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Luna Lux, Zauberin

„Hätte so gern ein deutsches Hogwarts!“

Auf der Bühne im Keller des Restaurants Schiff präsentiert das Zauberzentrum seit November jeden Mittwoch bekannte Profizauberer. Hinter dem Konzept steht das Zauberduo Soluna, Luna Lux und Christoph Borer. Fabian Lutz hat mit Luna Lux gesprochen und über ihren kuriosen Weg in die Zauberei, sexistische Stereotypen und die Zauberei als Weg, um all dem zu entkommen.

© Karsten Flögel

Luna Lux: Die Magierin steckt hinter dem Konzept zum Freiburger Zauberzentrum, das jeden zweiten Mittwoch im Freiburger Gasthaus Schiff stattfindet.

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Allgemein | Januar 2019 | von Georg Rudiger

Das Musical „Ein Käfig voller Narren“ am Theater Basel rockt, berührt und zeigt Haltung

Aus der Mottenkiste ins pralle Leben

Den Welthit „I Am What I Am“ hört man in der Version von Gloria Gaynor noch auf Ü-40-Partys. Und das 1983 am Broadway uraufgeführte Musical „Ein Käfig voller Narren“, aus dem der Song stammt, wird meist in Provinztheatern gespielt, wo Männer in Frauenkleidern à la Charleys Tante für garantierte Lacher sorgen. Nun ist das Stück am Theater Basel zu sehen.

© Sandra Then

“Ein Käfig voller Narren” am Theater Basel.

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Kunst | Januar 2019 | von Friederike Zimmermann

„Marcel Duchamp: 100 Fragen. 100 Antworten“: Famose Schau in der Staatsgalerie Stuttgart

Exzentriker und Held in einem

Vermutlich hätte er darüber gescherzt, dass ihm in der in der Stirlinghalle der Staatsgalerie Stuttgart eine so große Ausstellung gewidmet wird. Es hätte ihm bestimmt auch geschmeichelt, wie er hier als Künstler gepriesen wird: Marcel Duchamp (1887-1968), Erfinder des Readymade, kokettierte mit seiner Bedeutung für die Kunst – und polarisiert.

© Association Marcel Duchamp / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Marcel Duchamp, de ou par MARCEL DUCHAMP ou RROSE SELAVY, Boîte-en-valise, (1941) 1966, Serie F, 75 Ex., unnummeriert; Pappschachtel mit rotem Leder überzogen, innen rotes Leinen, Miniaturrepliken und Farbreproduktionen von Werken Duchamps (80 Teile), Staatsgalerie Stuttgart.

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Kunst | Januar 2019 | von Nike Luber

“Nicole Eisenman. Baden Baden Baden” in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden

Blühende Fantasie, mal witzig, mal verstörend

Unter dem Titel “Baden Baden Baden” widmet sich die Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden dem fantasievollen Werk der US-amerikanischen Künstlerin Nicole Eisenman. Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung der New Yorkerin in Deutschland.

© Ryan McNamara

Nicole Eisenmann: Fountain-Head, 2018, Bronze, Wasser, elektrische Pumpe, Anton Kern Galery.

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