Der Straußenführer


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Kunst | Februar 2020 | von Nike Luber

Große Landesausstellung „Hans Baldung Grien. heilig | unheilig“ in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Prüde war das 16. Jahrhundert wahrhaftig nicht

Heilige und Hexen, Fürsten und Volk, auf den Bildern des Künstlers Hans Baldung genannt Grien (1484/85 – 1545) tummelt sich das pralle Leben des 16. Jahrhunderts. In der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe entfaltet sich das ganze Panorama von dessen Leben und Werk in der Großen Landesausstellung „Hans Baldung Grien. heilig | unheilig“ noch bis zum 8. März. Man sollte Zeit mitbringen, die Große Landesausstellung ist reichhaltig, dank weitgereister Leihgaben aus Europa und den USA.

© Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Hans Baldung Grien: Markgraf Christoph I. von Baden mit seiner Familie in Anbetung vor der Heiligen Anna Selbdritt, um 1510

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Nachhaltig | Februar 2020 | von Elisabeth Jockers

Holz als ökönomisch und ökologisch sinnvoller Baustoff für den Mainstream

Urban, modern, flexibel: Bauen mit Holz

Zeitgenössisches Bauen muss sich mittlerweile an einigen Maßstäben messen. Es geht heute nicht mehr allein darum, schneller und höher hinauszuwachsen, vielmehr müssen die Städte und Länder auf ein nachhaltiges und urbanes Baukonzept setzen, das zum einen dem Problem der Wohnungsnot in den Städten und Ballungsgebieten entgegenwirkt und zum anderen das Prinzip der Nachhaltigkeit verfolgt. So mag es für manche wie ein urbanes Wunder klingen, wenn man von der Renaissance des Holzbaus spricht. Gerade im südlichen Breisgau schweben einem beim Wort Holzhaus sofort die traditionell rustikalen Fachwerkhäuser vor Augen, die diesen schönen ländlichen Touch haben und wie kleine Gemälde die Dörfer schmücken. Dieses etwas verstaubte Image ist in der Bau- und Architekturbranche jedoch längst überholt.

© promo

Holz im Innen- und Außenraum für ein lebendiges und klares Ambiente

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Theater | Februar 2020 | von Georg Rudiger

Barbara Frey inszeniert, Christin Curnyn dirigiert „Le Nozze di Figaro“ am Theater Basel

Im Tunnel der Gefühle

Bühnenbilder können Milieus zeigen und soziale Unterschiede vor Augen führen. Sie können eine bestimmte Epoche entstehen lassen oder nur abstrakte, zeitlose Räume entwerfen, die Weite schaffen oder Enge, Behaglichkeit oder Bedrohung. Das Zimmer, das Susanna und Figaro in Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Le Nozze di Figaro“ vom Grafen Almaviva zugewiesen bekommt, ist noch nicht möbliert. Nur eine in unterschiedlichen Grüntönen gehaltene Tapete mit barockem floralem Muster ziert die Wände. Als Susanna von ihrem Dienstherrn singt, taucht der Graf im Hintergrund kurz auf. Ein Lichtwechsel – und die Zimmerwand erweist als durchsichtiger Vorhang, der den Blick in einen weiteren Raum frei gibt. Bettina Meyers raffiniertes Einheitsbühnenbild offenbart sich erst nach und nach. Die sich in Zentralperspektive verjüngenden Portale ermöglichen dem Zuschauer den Blick in die Tiefe. Ein Tunnel, der zum Labyrinth für die Figuren wird. Die Hierarchie ist hier aufgehoben.

© Lucia Hunziker

Oksana Sekerina, Kristina Stanek, Sarah Brady

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Kunst | Februar 2020 | von Cornelia Frenkel

Zum Tod von Christoph Meckel

“Eine Tür aus Glas, ganz offen”

Bereits mit seinem ersten Buch „Tarnkappe“ erwies sich Christoph Meckel 1956 als Wort- und Bildkünstler, in diesem Januar noch erhielt das Werk des Erzählers, Lyrikers und Zeichners den Antiquaria-Preis für Buchkultur. Nun ist er im Alter von 84 Jahren verstorben.

© privat

Christoph Meckel 2014

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Interview | Februar 2020 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Holger Thiemann, Projektleiter des Freiburger Stadtjubiläums

Eine Jahrhundertfeier für alle

2020 bedeutet für die Welt ein neues Jahrzehnt, für Freiburg auch 900 Jahre Stadtjubiläum. Mit einem breiten Programm „von, mit und für die Bürger und Bürgerinnen“ und über das ganze Jahr verteilt, hat die Stadt ein ambitioniertes Projekt vorgelegt, das in jedem Fall neugierig macht. Unser Mitarbeiter Fabian Lutz hat Anfang des Jubiläumsjahres deshalb nachgefragt. Im Interview mit Projektleiter Holger Thiemann erfährt er von einem jungen Freiburg, engagierten BürgerInnen und inwiefern das Jubiläum mit Nostalgie nur wenig zu tun hat.

© A. Heldwein

Holger Thiemann, Projektleiter des Freiburger Stadtjubiläums

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Kultour | Februar 2020 | von Redaktion

17. Mundologia-Festival vom 7. bis 9. Februar 2020 im Konzerthaus Freiburg

„Neugier auf das Unbekannte“

„Neugier auf das Unbekannte“ – Unter diesem Motto stehen 2020 alle Live-Reportagen, Fotoausstellungen und Workshops der 17. Auflage des Mundologia-Festivals, das ins Konzerthaus Freiburg einlädt.
Neugier ist eine unserer wichtigsten Eigenschaften. Wie ein innerer Motor treibt sie seit Menschengedenken unsere Entwicklung voran und hilft uns, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ohne sie hätten wir weder ferne Kontinente entdeckt, noch wären wir zum Mond geflogen! Diese Lust auf das Unbekannte und Riskante steht auch im Mittelpunkt der 17. Mundologia. Das spiegelt sich auch im Reportagen-Programm wider. Mit Hilfe modernster Technik, lichtstarken Beamern und einer 12,5 x 8 Meter großen Leinwand bringen die Veranstalter beeindruckende Bilder und Videos in HD-Qualität auf die große Bühne im Konzerthaus.

© Harald Philipp
© Chhikara/Franzisket

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Theater | Februar 2020 | von Erich Krieger

Theater der Immoralisten lässt Stevensons „Jekyll & Hyde“ auf unser Selbstverständnis los

Der alltägliche Januskopf des Menschen

Robert Louis Stevenson schrieb 1886 seine vielfach adaptierte Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ als entlarvenden Angriff auf die im viktorianischen London herrschende verklemmte Doppelmoral und Selbsttäuschung der honorigen Gesellschaft. Manuel Kreitmeier, der zusammen mit Florian Wetter die Intendanz des ambitionierten „Theater der Immoralisten“ im Gewerbehof an der Freiburger Ferdinand-Weiß-Straße bildet, hat aus Elementen dieser klassischen Vorlage eine theatralische Studie über die dialektische Einheit von Gut und Böse im Menschen verfasst und inszeniert. Das Stück läuft dort En-suite bis zum 21. März 2020.

© Erich Krieger

Mr. Hyde treibt sein Unwesen im Labor von Dr. Lanyon (Verena Huber, Antonio Denscheilmann und Jochen Kruß)

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Kultur | Januar 2020 | von Redaktion

Gewinner*Innen der Freiburger Leiter 2020

Auf der 32. Internationalen Kulturbörse Freiburg wurde nun zum 13. Mal der renommierte Kulturbörsenpreis “FREIBURGER LEITER” vergeben. Wie in jedem Jahr gab es die Genres Darstellende Kunst, Musik und Straßentheater, in denen begabte Künstler*Innen ausgezeichnet wurden. In diesem Jahr gewählt und somit die Preisträger*Innen der 13. Freiburger Leiter sind:

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