Straußenführer 2018


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Im Gespräch: Die Schriftstellerin Susanne Fritz

Einzelne im Mahlstrom der Geschichte

Bevor sich Susanne Fritz (*1964) auf das literarische Schreiben konzentrierte, arbeitete sie als Regieassistentin und Regisseurin an Theatern in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ihre Romane, Erzählunge und Essays basieren auf ihrer eigenen Biographie, konsequent eingebettet in geschichtliche und kulturelle Zusammenhänge ein. Cornelia Frenkel befragte Susannne Fritz zu ihrem neuesten Buch „Wie kommt der Krieg ins Kind“.

Die Schriftstellerin Susanne Fritz. ©Burkhard Riegels

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Theodor Fontanes „Unterm Birnbaum“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

Die Leichen der Anderen

Wenn sich im Gras unterm Birnbaum das Fallobst sammelt, kann schon auch mal ein kleiner Wurm drin sein. So richtig wurmstichig wird’s in Theodor Fontanes Kriminovelle von 1885, die die Freiburger Immoralisten als diesjähriges Sommer-Open-Air auf die Bühne bringen, aber erst unter der Erdoberfläche im Wurzelbereich, wo der Wirt Abel Hradschek eine Leiche aus dem letzten Weltkrieg entdeckt. Und wieder vergräbt.

Die Schauspieler Florian Wetter und Jochen Kruß in Fontanes „Untern Birnbaum“, zu sehen bis 8. September 2018 im Freiburger Theater der Immoralisten. ©Manuel Kreitmeier/Norbert Steinhöfel

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„Dalí – Der Zauber des Genies“: Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel

Ein Meister surrealer Phantasien

Seine surreale Phantasie hat sich dem Publikum eingeprägt, Salvador Dalí (1904-1989) gehört zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts, auch weil sich viele Geschichten um ihn ranken, denn er liebte bekanntlich den Klamauk. Rund 140 Werke vermitteln derzeit in der Kunsthalle Messmer in Riegel einen Einblick in seine Produktion; gezeigt werden Grafiken, Farbholzschnitte und einige Skulpturen.

Salvador Dalí: Saturnische Giraffe, 1974, Kaltnadelradierung auf Farblithografie mit Prägung, 100 x 70 cm (Ausschnitt). ©messmer foundation

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„Beatrice Cenci“ und „Carmen“ werden bei den Bregenzer Festspielen 2018 bejubelt

Ästhetische Ausgrabung und bezaubernder Blockbuster

Die Opferkerzen auf dem breiten Glas-Sarkophag brennen, die Goldmünzen im Inneren glänzen. Zu den wuchtigen Klängen der Ouvertüre von Berthold Goldschmidts 1950 komponierter Oper „Beatrice Cenci“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele schafft Regisseur Johannes Erath mit seiner Bühnenbildnerin Katrin Connan zu Beginn ein starkes Bild für die Verbindung von religiöser Inbrunst und grenzenlosem Reichtum.

„Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen. ©Karl Forster

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James Turrells magische Lichträume im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Die Magie des Lichts

Aus Licht und Farbe zaubert der US-amerikanische Künstler James Turrell meditativ wirkende, schwerelose Kunstwerke. Im Museum Frieder Burda in Baden-Baden kann man bis zum 28. Oktober in Turrells magische Lichträume eintauchen. „The Substance of Light“ heißt die Ausstellung, die mit Licht ebenso spielt wie mit der Wahrnehmung des Betrachters.

James Turrell: „Stone Sky – Stonescape“ 2005. ©Florian Holzherr

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Vier neue Shows bei den Schlosslichtspielen 2018 in Karlsruhe

Wechselspiel aus Farben und Formen

Wenn es im August dunkel wird in Karlsruhe, fängt das Schloss an zu leuchten. Unterlegt von Klängen, verwandelt sich die Fassade der ehemaligen großherzoglichen Residenz in ein Wechselspiel aus Farben und Formen, die ineinander übergehen und immer neue Eindrücke kreieren. Auch die vierte Saison der Schlosslichtspiele wird vom ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie kuratiert.

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Ein Highlight für Bücherfreunde und Architekturliebhaber

Die Bibliothèque Humaniste in Sélestat

Die Bibliothèque Humaniste, Humanisten-Bibliothek in Sélestat (Schlettstadt), gehört seit 2011 zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. In vierjähriger Bauzeit wurde die 1552 gegründete Institution durch den Architekten Rudy Ricciotti umgestaltet, erweitert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.

Die Fassade der umgestalteten Bibliothèque Humaniste in Sélestat bei Nacht. ©Ville de Sélestat

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Zwischen Freiheit und Kontrolle

„Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ – Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

Wenn im Kunstraum Alexander Bürkle eine Ausstellung über die Möglichkeiten der Linie gezeigt wird, reizt das nicht alles aus. „Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ bleibtvor allem auf der Linie der Sammlung. Die thematische Schau widmet sich einem sehr lebendigen Medium, dessen Vitalität jedoch gerade in der Gleichzeitigkeit von abstrakt und figurativ beruht.

Beate Terfloth, o.T., 2018, Aquarell auf Arches Rives Buettenpapier. ©Kunstraum Alexander Bürkle

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