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Kunst | Juli 2018 | von Friederike Zimmermann

Freiburger Museum für Neue Kunst zeigt „Julius Bissier und Ostasien“

Das Bild als Dichtung

Es muss ein großes Faszinosum gewesen sein, dieses Stück Welt auf der anderen Seite des Globus. Dabei war Julius Bissier (1893-1965) nie in Ostasien gewesen. Und doch schien seine Kunst in dieser Kultur zu wurzeln. Wie dieser enge Bezug zustande kam, zeigen derzeit die beiden Kuratorinnen Isabel Herda und Anne Hagdorn in der Ausstellung „Im Raum meiner Imagination. Julius Bissier und Ostasien“ auf.

Julius Bissier: „Aufprallende Woge“, 1939. ©Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, VG-Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Achim Kukulies

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Theater | Juli 2018 | von Georg Rudiger

Charmanter Trash, Klischees und große Stars in Berlin

„Il Viaggio a Reims“, „Die Nase“ und „Macbeth“ in Berlin – ein Premierenrundgang

In Berlin hatten an einem einzigen Wochenende alle drei großen Opernhäuser Premieren. Giuseppe Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und Placido Domingo wurde von der Staatsoper Unter den Linden sogar im Public Viewing auf dem Bebelplatz vor rund 20.000 Zuschauern übertragen – gute Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme.

Anna Netrebko in „Macbeth“, Staatsoper Unter den Linden. ©Bernd Uhlig

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Tanz | Juli 2018 | von Annette Hoffmann

Performanceabend „Crashtest Paradise“ im Freiburger E-Werk

Von Liebespaaren und Tanzsäcken

Geht das eigentlich noch, „Romeo und Julia“ bei einer Schulaufführung? Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie oft auf der Bühne von jungen Tanzschülern bereits von der Liebe und dem Sterben dieses Paares der Weltliteratur erzählt wurde.

Tanzperformance „Crashtest Paradise“ im E-Werk.

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Kunst | Juli 2018 | von Cornelia Frenkel

„Couples Modernes/Moderne Paare 1900 – 1950“ – Ausstellung im Centre Pompidou Metz

Zwischen verrückter Liebe und Erfindungsreichtum

Sie haben die Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt: Die kreativen Prozesse zwischen Künstlern, die als Liebespaar, Wegbegleiter oder auf andere Weise liiert waren. Eine interdisziplinäre Ausstellung im Centre Pompidou Metz widmet sich ihnen im Zeitraum von 1900 bis 1950, in dem nicht nur die Kunst neu definiert wurde, sondern auch Geschlechterbeziehungen und Lebensstile.

Das Centre Pompidou Metz im Nordosten Frankreichs.

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Kunst | Juli 2018 | von Friederike Zimmermann

Elisabeth-Schneider-Stiftung zeigt Fotografien von Amin El Dib

Intimität des Augenblicks

Hoch ragen die Grashalme bis zur Bildmitte auf, ein Trampelpfad führt aus der Schattenzone heraus ins Licht. Wohin das Auge auch blickt: Wiese, mit gelben Einsprengseln von Blumen malerisch durchsetzt. Es ist ein stimmungsvoller Mikrokosmos, der sich in der Ausstellung von Amin El Dib in der Elisabeth-Schneider-Stiftung  auftut. Für einen Moment glaubt man sich mit der Natur eins.

Amin El Dib: Fotografie aus der Serie „Under Skies of Blue And Grey“

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Interview | Juni 2018 | von Fabian Lutz

Im Gespräch: Hermann Nitsch, österreichischer Aktionskünstler

„Ich sage: Ja, Ja, Ja!“

Als Aktionskünstler fordert Hermann Nitsch sein Publikum mit blutigen Performances und expressiven Werken heraus. Noch bis zum 3. Juni zeigt er im Kurhaus Hinterzarten seine Werkschau „Zum Konzept des Orgien Mysterien Theaters“. Seine berühmten Schüttbilder sind dort ebenso zu betrachten wie Filme und Fotografien seiner Performances. Fabian Lutz hat ihn in Hinterzarten getroffen und mit ihm über die Ausstellung, seine Kunst, deren Einflüsse und das Problem von Ideologien gesprochen.

Der Künstler Hermann Nitsch bei der Arbeit. ©Daniel Feyerl

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Theater | Juni 2018 | von Marion Klötzer

Bitterböse Abrechnung mit der Medienindustrie

„Er ist wieder da“ nach Timur Vermes im Wallgraben Theater in Freiburg

Wenn sich auf der Bühne des Wallgraben Theaters die bombastischen Klänge von Wagners Walkürenritt samt Gefechtgetöse und Qualm im Off verlieren, sieht man erst nur einen Stiefel vor blutroten Kioskwänden. „Kein Feindflieger, kein Geschützdonner!“, wundert sich wenig später der dazugehörige Mann in Wehrmachtsuniform und sucht im Zeitungsständer vergeblich zwischen Geo und Spiegel nach dem Völkischen Beobachter. „Das Großdeutsche Reich eine Bundesrepublik mit Kanzlerin?“ – der Führer ist entsetzt.

Elisabeth Kreßler und Hans Poeschl in Vermes “Er ist wieder da” im Freiburger Wallgraben Theater. ©Mathias Lauble

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Tanz | Juni 2018 | von Annette Hoffmann

Das Freiburg Festival zeigt sich modifiziert und politisch

Von Nahem und Fernem

Das Internationale Tanz- und Theaterfestival Freiburg heißt nun schlicht Freiburg Festival. Das ebenfalls veränderte Kuratorinnenteam aus Sonja Karadza, Laila Koller, Tamina Theiß und Anna Gojer hat sich weitere Neuerungen einfallen lassen.

Die Ägypterin Laila Soliman greift in „ZigZig“ die Gewalt gegen Frauen während des Unabhängigkeitskriegs gegen die Briten auf. © Ruud Gielens

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