Straußenführer 2017


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Blutspenden in der Uniklinik Freiburg






„Ich, Moby Dick“ im Theater im Marienbad

Ans Wasser

Nach einer 90-minütigen Lektüre ist man bei Herman Melvilles Roman „Moby-Dick“ noch nicht weit. Vermutlich noch nicht mal auf dem offenen Meer. In Sascha Flockens Inszenierung von Ulrich Hubs „Ich, Moby Dick“ ist dann schon wieder alles vorbei, ist aber paradoxerweise zum Anfang des Romans zurückgekehrt. Hub endet mit einem der berühmtesten Anfangssätze der Weltliteratur: „Nennt mich Ismael“.

Szenenfoto aus "Ich, Moby Dick" im Theater im Marienbad

Kapitän Ahab und die Crew im Theater im Marienbad

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„Passion – Leidenschaft“-Ausstellung im Museum ART.plus in Donaueschingen

Von Ultraschwarz bis Schneeweiß

Schwarz, diese markante und lichtärmste Farbe, trete sie nun alleine oder kontrastiv auf, ist in der Kunst seit Jahrzehnten ein heiß diskutiertes Sujet. Für Pierre Soulages (*1919 Rodez), der momentan mit fünfzehn monochromen Arbeiten im Fokus der Ausstellung „Passion – Leidenschaft“ im Museum ART.Plus in Donaueschingen gezeigt wird, wurde Schwarz im Zusammenspiel mit Lichtreflexen, die Nuancen von Anthrazitgrau bis zu Weiß hervorzubringen vermögen, eine wahre Passion.

Monochromes Werk von Pierre Soulages

Monochromes Werk von Pierre Soulages

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Raymond É. Waydelich: Retrospektive in der Städtischen Galerie Offenburg

Einfallsreicher Archäologe der Zukunft

Die Gegenwart als Vergangenheit betrachten und typische Utensilien unserer Zeit für die Nachwelt vergraben, das charakterisiert Raymond Waydelichs Projekt „Archäologie der Zukunft“ – ganz nebenbei wird so auf unsere Vergänglichkeit angespielt.

Radierung  „Elsass - Schwarzwald" von Raymond É. Waydelich

Raymond É. Waydelich: „Elsass – Schwarzwald“, 2002, Radierung (Foto © Christophe Hamm)

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Das Projekt „Eurotopia“ am Theater Freiburg spürt der Utopie auf dem Kontinent nach

Europa ist ein Kessel Buntes

Wenn die Idee Europa zunehmend unklar wird, kann es nicht schaden zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Und so steht am Anfang des Theaterprojektes „Eurotopia“ die Oper, genauer der Oper gewordene Mythos von der Entführung Europas durch den Stier. An sich ja keine schlechte Idee, schließlich ist die Verbindung von Musik und Mythos eine der Wurzeln der Kunst.

Szene von Emre Koyuncuoğlu

Szene von Emre Koyuncuoğlu (© M. Korbel)

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Kunstverein Freiburg startet das Projekt „Site Visit“

Eine Spielwiese

Ganz so clean sieht die Installation von Camille Le Houzec und Jocelyn Villemont bereits nicht mehr aus. Nach der Performance von New Noveta (Keira Fox, Ellen Freed) klafft ein ziemliches Loch in einer der Hohlkehlen.

Kunstwerk „Paradies“ von Berthold Reiß

Berthold Reiß: „Paradies“

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Im Gespräch: Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung

Eine humane Zukunft für die Stadt

Seit einem halben Jahr ist Marianne Haardt Direktorin der Freiburger Stiftungsverwaltung, die unter ihrem Dach sechs kommunale Stiftungen beherbergt, zahlreiche Einrichtungen umfasst, rund fünfhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und über ein erhebliches Vermögen verfügt, das sich im Laufe der Jahrhunderte durch großzügige Stifterinnen und Stifter stetig entwickelt hat. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Marianne Haardt zu ihrem neuen Wirkungsfeld befragt.

Foto von Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung Freiburg

Marianne Haardt

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Von Freiheit und Schönheit

Christo & Jeanne-Claude – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer

Möglichst vielen Menschen den Anlass für eine ästhetische Erfahrung zu bieten, das gehört zu den Hauptanliegen des Künstlerpaares Christo (*1935) & Jeanne-Claude (1935-2009), das seit den 1960er Jahren durch spektakuläre, logistisch ausgefeilte Kunstaktionen weltweit bekannt wurde. Sehr erfolgreich war die Verhüllung des Berliner Reichstags, der, nach über zwanzig Jahren Vorbereitung (!), 1994 mit hunderttausend Quadratmetern feuerfestem Gewebe eingekleidet werden durfte – über fünf Millionen Besucher strömten herbei.

Foto des von Christo in Stoff verhällten Pont Neuf

Christo: Verhüllter Pont Neuf

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Oper „Wahnfried“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe

Eine musikalische Geschichtsstunde

Am Ende brennt das Bühnenbild zu den „Meistersingern“, durch die Tür kommt Adolf Hitler. Mit drastischen Szenen arbeitet die Oper „Wahnfried“, die am Badischen Staatstheater Karlsruhe uraufgeführt wurde, die weniger schönen politischen Seiten des Wagner-Kultes auf.

Szenenfoto aus "Wahnfried": Christina Niessen als Cosima Wagner

Christina Niessen als Cosima Wagner in „Wahnfried“ © Falk von Traubenberg

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