Straußenführer 2016



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Jean-Michel Jarre über sein neues Album “Electronica 2: The Heart Of Noise”

“Die Kunst der Geräusche”

Jean-Michel Jarre (67) bildet auf „Electronica 2: The Heart Of Noise“ ein Team mit niemand geringerem als Edward Snowden (32). Es ist die erste musikalische Kooperation des berühmten Whistleblowers, der seit 2013 inkognito in Russland lebt. Des Weiteren hat Jarre namhafte Kollegen wie Yello, Laurie Anderson, Moby, Hans Zimmer, Primal Scream und die Pet Shop Boys dazu eingeladen, mit ihm ein Konzeptalben einzuspielen – gewissermaßen die DNA der elektronischen Musik. Olaf Neumann traf den Pariser Synthi-Pop-Pionier in Berlin zum Gespräch über Edward Snowdens Fingerabdrücke, die Anschläge von Paris und den Rechtsruck in der Gesellschaft.

Jean Michel Jarre im Interview über Electronica 2

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Francesco Cavallis Oper „Veremonda“ bei den Schwetzinger SWR Festspielen

Conchita Wurst in Gummistiefeln

Eine Stahlwand riegelt die Bühne ab. Sie bildet einen starken Kontrapunkt zum verspielten, weiß-goldenen Interieur des Rokokotheaters im Schwetzinger Schloss. Die Spielfläche für Francesco Cavallis rund dreistündige Oper „Veremonda“ aus dem Jahr 1652 muss erst von den allegorischen Figuren Sole/Sonne (Alin Deleanu) und Il Crepuscolo/Dämmerung (Johannes Mayer) erschaffen werden, die die Wand mit vereinten Kräften nach hinten schieben.

 Francesco Cavallis Oper „Veremonda“  bei den Schwetzinger SWR Festspielen

Die amazonenhafte Veremonda (Netta Or) bedroht Delio
(Lawrence Zazzo) © Martina Pipprich


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Musik- und Tanztheater „Melancholia“ am Theater Basel

„Einsamkeit, du Qual der Hertzen“

Wie tanzt man Melancholie? Mit sanften, ersterbenden Bewegungen? Mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern? Sebastian Nübling und Ives Thuwis (Inszenierung und Choreographie) wählen am Theater Basel einen anderen Weg.

Musik- und Tanztheater „Melancholia“ am Theater Basel

Bryony Dwyer, junges theater basel © Sandra Then

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„Magie der Moderne“ – Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Rätselhafte Bilder von weitreichender Wirkung

Seit jeher gibt das Werk des großen Avantgardisten Giorgio de Chirico Rätsel auf, rätselhaft ist auch immer der Maler selbst geblieben. Diese Bilder sind auf einmal da gewesen, ohne jeden Vergleich, richtungsweisend. Es waren zuerst Künstler, die das Neuartige dieser Bildsprache erkannten, davon angeregt wurden. Sie nannten sich später Dadaisten oder Surrealisten und haben selbst viel bewegt. Es sind nicht nur große Namen wie Magritte, Dali, Ernst oder Grosz darunter. Einige Werke dieser Maler werden in der Ausstellung den Gemälden von de Chirico gegenübergestellt, Gemälden aus seiner genialen Phase, der das Etikett „Metaphysische Malerei“ anhaftet.

Magie der Moderne“ mit Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Giorgio de Chirico: „Metaphysisches Interieur mit großer Fabrik“, 1916 © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

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Werke von Reinhard Mucha im Kunstmuseum Basel|Gegenwart

Minimalismus mit Patina

Eine Ausstellung mit Werken von Reinhard Mucha gruppiert sich in Basel um seinen „Frankfurter Block”

Ein bisschen Galerie Grässlin im Museum für Gegenwartskunst, das neuerdings Kunstmuseum Basel|Gegenwart heißt. Und auch ein bisschen Galerie Sprüth Magers. Wer den weißen Kubus betritt, ist mit einer besonderen Form des White Cube aus Massivholzprofilen, Gipskarton, Leuchtstofflampen samt Teppichboden konfrontiert. Es ist ziemlich voll und alles andere als clean.

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Fest auf dem Marktplatz Baden-Baden

Theater und Live-Musik

Anlässlich der bevorstehenden Freilichtaufführungen des Theaters Baden-Baden auf dem Marktplatz in Baden-Baden („Der Talisman“,17. Juni bis 24. Juli) findet am Wochenende vor der Premiere ein dreitägiges Marktplatzfest statt. Von 10. bis 12. Juni gibt es auf der Theaterbühne ein Kinderprogramm für die Kleinen.

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Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Erneuerbare Energien – Eine moralische Pflicht

Vor wenigen Jahren wäre unser heutiger Fortschritt undenkbar, ja beinahe utopisch gewesen. Mit Stolz darf Deutschland behaupten, dass 35 Prozent unseres Stroms aus Erneuerbaren Energien stammt. Die Tendenz ist noch immer steigend. Zu verdanken haben wir diese beeindruckende Entwicklung nicht nur der Politik, sondern vor allem den engagierten Bürgern unseres Landes, die nicht nur für die Erneuerbaren auf die Straße gehen, sondern auch selbst finanziell mit anpacken. Dies gehört zu den besonderen und weltweit herausragenden Facetten unserer Energiewende, denn in kaum einem anderen Land packen die Bürgerinnen und Bürger mit so viel Herzblut selbst mit an.

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Neue Perspektiven bei Prostatakrebs

Prostatakrebs ist der bei Männern am häufigsten diagnostizierte Tumor. Das RKK Klinikum und das Zentrum für Strahlentherapie laden ein zum Gesundheitsforum „Neue Perspektiven bei Prostatakrebs“ am 13. Juni, 19 Uhr, im Bürgerhaus Seepark (Gerhart-Hauptmann-Straße 1 in Freiburg). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über moderne Therapieoptionen und die sinnvolle Verbindung von ambulanter und stationärer Therapie zu informieren.

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Dr. Jürgen Breul © Zentrum für Strahlentherapie

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