Straußenführer 2017


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„Form folgt“ – eine Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg

Die Ausstellung „Form folgt“ im Kunstraum Alexander Bürkle befasst sich mit den Möglichkeiten der Skulptur

"Form folgt" / Andrea Ostermeyer: Weiße Hemden, 2014

“Form folgt” – Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg. Andrea Ostermeyer: Weiße Hemden, 2014

Wenn man am Ende den Rundgang abgeschlossen hat und von den Werken Walter Schelenz‘ zu denen von Nikola Ukić gelangt ist, hat man im Kunstraum Alexander Bürkle ein ganzes Spektrum von Möglichkeiten der Skulptur gesehen. Die „Form folgt“ – wollte man den Ausstellungstitel weiterführen – keinen Gesetzen, sie springt und wenn sie überhaupt etwas folgt, dann Gestaltungsprozessen, die selten orthodox sind. Die Skulpturen von Ukić stehen dabei sicher an einem äußeren Spektrum. Ihre hybride Form ist das Ergebnis eines Formprozesses, den der Düsseldorfer Künstler nur begrenzt kontrollieren kann. Der Montageschaum, den er verwendet, reagiert spontan und schließt die verwendete Erde ebenso mit ein wie die Folie, auf der sich Drucke erkennen lassen. Diese Ballen, Ukić nennt die drei Arbeiten aus diesem Jahr „Gerettete Mängel“, „Easy Rider“ und „Loses Mundwerk“ sind auf ihre Weise malerisch. Wobei die Form der Malerei ihre Grenzen aufweist, Krümmungen und Faltungen verhindern, dass man die aufgedruckten Motive oder Farbflächen in ihrer Gänze erkennt. Um den Körper der Skulptur mag man herumgehen können, um seine malerische Seite nicht.

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Die Reißleine ziehen!

Was kann noch repariert werden bei der Platzgestaltung zwischen Freiburger Kollegiengebäude II und Stadttheater?

Freiburgern fährt ein Schaudern durch die Glieder. Denn sie merken in diesen Tagen, wie es im Zuge der Erneuerung des Innenstadtrings am sog. Platz der alten Synagoge in Kürze zu Baumaßnahmen kommt, von denen niemand so recht weiß, wer sie eigentlich warum gewollt hat.
Deshalb lohnt es, Rückschau zu halten und einige der grundsätzlichen Fragen zu stellen. Dazu unterhielten wir uns mit Dr. Immo Beyer, Archäologe und Bauhistoriker. Hier einige Auszüge des spannenden Gesprächs.

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Tigerfell und schmelzender Schnee

Das Freiburger Augustinermuseum zeigt eine Retrospektive des Keramikers Horst Kerstan

Was treibt einen an, ein ganzes Arbeitsleben lang Gefäße zu schaffen: Schalen, Vasen, Schüsseln, Teetassen? Horst Kerstan hätte die Frage vermutlich nicht einmal verstanden.
Der Keramiker, der seit 1965 in Kandern arbeitete, hatte vermutlich ein eher existentielles Verhältnis zu Gefäßen. Obwohl er bereits in den 1960er Jahren auch Skulpturen aus Ton schuf, stand das Gefäß immer im Mittelpunkt. „Stellt man ein Gefäß an einen wichtigen Platz im Raum und fügt Blumen hinzu, so ist die Verbindung zwischen Mensch, Erde und Himmel gegeben“, schrieb er 1991.

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„Jörg Hofmann & Gäste“

„Flamenco unter Sternen“ im Rathaushof

Der herausragende Gitarrist und Sänger Jörg Hofmann ist bekannt als Kopf des Freiburger Ensembles madrugá flamenca und Leiter des Zentrums für Flamencokunst La Soleá. Am 26./27. Juli, jew. 20.30 Uhr, präsentiert er bei „Flamenco unter Sternen“ im Freiburger Rathaushof seine aktuelle CD „Zeitlos“ gemeinsam mit exzellenten Gästen als musikalisch-tänzerischen Hochgenuss.

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Gasoline – eine Ausstellung im Kunsthaus L6

Choreografie des Betrachtens

Der weiß getünchte leere Raum, im Ausstellungskontext genannt „White Cube“ – er galt seit den 1920er Jahren als der wahre Rahmen für Kunst schlechthin, um jede Interaktion zwischen Architektur und Kunst zu unterbinden. Seit einigen Jahren allerdings wurde dieses Konzept zunehmend unterhöhlt, da man (wieder) gewahrte, dass sich Kunst durch Architektur (wie natürlich auch umgekehrt) eindrucksvoll inszenieren lässt.

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Von Einstein zu Higgs

Eine interaktive Ausstellung im Bürgerhaus Seepark

Ein Die Welt komplexer Wissenschaft und Technologie will die interaktive Ausstellung erlebbar machen, die vom 15. bis 21. Juni im Bürgerhaus Seepark in Freiburg die Möglichkeit bietet, unter fachkundiger Anleitung zu experimentieren, diskutieren, konstruieren und spannende Phänomene aus der modernen Physik zu entdecken.
Ein breites Rahmenprogramm mit Vorträgen, Musik, Filmen, Wettbewerben u. v. m. begleitet die Ausstellung. Computersimulationen, Filme und Mitmach-Exponate möchten Neugier wecken, sich tiefer mit den gezeigten Themen zu beschäftigen.
Das Thema rund um Peter Higgs vertiefen Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik – mit Auswertungen von Realdaten aus dem CERN.
Eine musikalische, erzählerische und anschauliche Hommage ist der „Einstein-Abend“ am 18. Juni, 19 Uhr, im KG 1/Aula der Universität Freiburg.

Infos: www.ph-freiburg.de/Einstein_Higgs2015

TOSCA: Verloren in der Diktatur

Das Theater Freiburg brilliert mit Puccinis Tosca

Das Theater Freiburg brilliert mit Puccinis Tosca

Es war die erste Freiburger Opernpremiere, die von der Exzellenzinitiative des Freiburger Theaters unterstützt wurde. Nach einem packenden, sinnlichen, szenisch ambitionierten und musikalisch herausragenden Abends lässt sich sagen: Die von der Stadt Freiburg zusätzlich unterstützte finanzielle Aufstockung des Budgets durch einige Stifter, die dem Freiburger Musiktheater zu überregionaler Ausstrahlung verhelfen soll, hat zu einem beeindruckenden künstlerischen Ergebnis beigetragen…

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Vom Keller bis in die Höhe

Sebastian Krämer und Marco Tschirpke

Sebastian Krämer und Marco Tschirpke

Das 11. Freiburg Grenzenlos Festival in Freiburg
Anfang des Jahres feiert die Kleinkunst in Freiburg fröhliche Urständ. Gleich zwei Veranstaltungsreihen rücken sie in den Mittelpunkt des Geschehens, die beide in diesem Jahr ein schiefes Jubiläum feiern. Denn für das Freiburg Grenzenlos Festival ist es die 11. Veranstaltung, für die Internationale Kulturbörse gar die 22. Gemeinsam begeht man in diesem Jahr wieder die Eröffnungsgala, die am 25. Januar im Theatersaal der Messe Freiburg stattfindet. Es nehmen teil: die Kabarettisten Sebastian Krämer und Marco Tschirpke sowie Karl-Heinz Helmschrot, die Artisten Sirma Dobreva und Morgan Cosquer, für Komik werden die Clowns BP Zoom sorgen, die Moderation übernimmt Jan Christof Scheibe…

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