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Interview | September 2012 | von redaktion

„Eine Fusion ist keine Lösung“

Im Gespräch: François-Xavier Roth, Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg

Ende September tagt in Stuttgart der Rundfunkrat. Bei der Sitzung geht es vor allem um die angedachte Fusion von Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und SWRSinfonieorchester Baden- Baden und Freiburg. Zuvor hat Georg Rudiger mit François- Xavier Roth, dem neuen Chefdirigenten des SWR-Sinfonieorchester gesprochen – über Aufbruchsstimmung, Vertrauensbrüche und die Frage, welche Kultur man in Zukunft haben möchte.

Kultur Joker: In einem kurzen Werbefilm, der Sie beim Kochen und beim Dirigieren zeigt, sagen Sie, das Verhältnis zwischen Dirigent und Orchester sei so kompliziert wie eine gute Mayonnaise. Der Film ist zu Beginn Ihrer Amtszeit in Freiburg entstanden. Wie schmeckt im Augenblick die Mayonnaise? François-Xavier Roth: Sehr gut. Die Chemie zwischen dem Orchester und mir hat schon von Beginn an gestimmt. Natürlich braucht es ein wenig Zeit, um sich kennenzulernen. Da treffen ja erst einmal zwei verschiedene Welten aufeinander. Aber inzwischen ist schon alles aufeinander abgestimmt – wie bei einer guten Mayonnaise. Kultur Joker: In Ihrem ersten Freiburger Konzert, als Sie unter anderem Pierre Boulez’ „Notations“ und Mahlers 1. Symphonie aufführten, habe ich eine große Aufbruchsstimmung gespürt im Orchester. Die Musiker saßen auf der Stuhlkante – und haben sich sichtlich gefreut, mit Ihnen zu musizieren. Wie haben Sie diesen Anfang in Freiburg erlebt? Roth: Für mich wird dieses Konzert immer ein besonderes Erlebnis bleiben. Ein wichtiger Grund dafür war das Publikum. Die begeisterte Reaktion, dieser Beifallssturm nach Boulez’ komplexen „Notations“ hat mich völlig erstaunt. So etwas habe ich bei Neuer Musik noch nie erlebt. Das Konzert war wirklich ein Anfang. Der Beginn einer Reise – einer sehr wichtigen Reise.

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Interview | August 2012 | von redaktion

„Adenauer – Stunden der Entscheidung“

Im Gespräch: Werner Biermann, Grimme-Preiträger und Biograf von Konrad Adenauer; Foto: SWR/Christel Fomm

Ein cooler Typ, dieser Adenauer! Erstmals hat das deutsche Fernsehen ein Doku-Drama über den legendären ersten Bundeskanzler produziert (Sendetermin: 5.8., Das Erste). Der laut einer TV-Wahl „größte Deutsche aller Zeiten“ prägte eine ganze Ära inklusive des sogenannten Wirtschaftwunders und der Gründung der Bundeswehr. Der Film „Konrad Adenauer – Stunden der Entscheidung“ entstand u.a. an Originalschauplätzen in Rhöndorf und in Bonn. In Adenauers ehemaligem Amtssitz Palais Schaumburg sind Dreharbeiten für Spielfilme eigentlich nicht erlaubt, aber Bundeskanzlerin Angela Merkel machte für das ARD-Projekt eine Ausnahme. Olaf Neumann sprach in Hamburg mit Grimme-Preisträger und Adenauer- Biograf Werner Biermann, der das Drehbuch verfasste Kultur Joker: Herr Biermann, welche neuen Erkenntnisse haben Sie bei der Beschäftigung mit Konrad Adenauer gewonnen? Werner Biermann: Zuerst einmal habe ich herausgefunden, dass in meinem eigenen Kopf ziemlich viele Klischees über Adenauer und andere frühe Figuren der Bundesrepublik abgespeichert sind. Das hat wohl mit meiner Lektüre als junger Mensch zu tun, dazu gehörte montags immer der „Spiegel“. Vieles wurde zu einfach oder sogar falsch dargestellt. Augstein machte ja zeitweilig einen ziemlich hemmungslosen Kampagnen- Journalismus, was ich natürlich als jugendlicher Leser nicht erkennen konnte. Deshalb gilt es vielen Menschen beispielsweise immer noch als gesichertes Wissen, dass Adenauer „mit seiner forcierten Westbindung die Wiedervereinigung verspielt hat“. Das ist ein bleibender Vorwurf, obwohl er von den Historikern längst widerlegt wurde. Kultur Joker: Wollen Sie unser verzerrtes Adenauer-Bild korrigieren? Biermann: Nein, das ist nicht das Ziel, höchstens ein Nebeneffekt. Es geht bei unserem Film nicht darum, ganz nüchtern eine kritische Bilanz dessen zu ziehen, was Adenauer politisch erreicht hat und was daran gut oder nicht so gut war. Mich hat vielmehr interessiert, die Persönlichkeit, seinen Charakter und seine innere Befindlichkeit zu verstehen und in einer spannenden Geschichte darzustellen, also zu erzählen. Ein Charakter offenbart sich ja in Krisenzeiten besonders deutlich. Das geht natürlich nur als Spielfilm, denn das historische Filmmaterial, etwa die Wochenschau, ist ja völlig eindimensional. Wir wollten den Ereignissen von damals ihre emotionale Dimension zurückgeben, wir wollen die Zuschauer auch berühren und anrühren. Aber natürlich erzählt der Film die Politik sehr sorgfältig mit, weil sie von der Figur nicht zu trennen ist. Kultur Joker: Wie muss man sich den Wahlkampf von 1949 vorstellen? Biermann: Ganz anders als heute, weil es keine Spitzenkandidaten und auch keinen Kanzlerkandidaten gab. Der personalisierte Wahlkampf kam erst später. Kurt Schumacher war sicher der prominenteste Sozialdemokrat, und Adenauer war einer der prominenten Christdemokraten. Aber man sagte damals nicht: Wählt uns, weil wir Adenauer haben! 1953 bei seiner ersten Wiederwahl war das schon anders. Kultur Joker: War Adenauer mit seinem Handeln seiner Zeit voraus? Biermann: Er war voraus und hinkte zugleich hinterher, sehr paradox. Jedenfalls hat er mit seinen alten Werten und Prägungen aus dem tiefsten Wilhelminismus den modernsten Staat geschaffen, den es je in Deutschland gab. Sein Markenzeichen ist vielleicht seine Nüchternheit. Genauer als die anderen konnte er 1949 einschätzen, was in Deutschland machbar war und was nicht. Die Bundesrepublik war gerade von den drei Westmächten gegründet worden. Ihre Aufgabe war es, im entfesselten Kalten Krieg ein Bollwerk gegen den Kommunismus zu bilden. Man wollte, dass diese Bundesrepublik Teil der westlichen Welt und des westlichenTeils der Bevölkerung durchgesetzt, vor allem von Strauß. Kultur Joker: Was trieb Adenauer tief im Innersten an?

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Interview | Juli 2012 | von redaktion

Im Namen der Freiheit

Im Gespräch: Dr. Barbara Ellermeier, Historikerin

Ausschnitt aus dem Cover des Buches von Barbara Ellermeier

Vor 70 Jahren gründeten die Geschwister Hans und Sophie Scholl mit anderen die Widerstandsorganisation „Die Weiße Rose“. Erstmals ist jetzt eine Biographie über Hans Scholl erschienen. Die Historikerin Barbara Ellermeier lässt ihn durch seine Briefe und Tagebuchaufzeichnungen zum Leser sprechen. Viele bisher unbekannte Quellen zeigen ein überraschend neues, lebendiges Bild des Widerstandskämpfers. Die Fragen an Dr. Barbara Ellermeier stellte Olaf Neumann.

Kultur Joker: Die Weiße Rose wird vor allem mit Sophie Scholl in Verbindung gebracht. Ihr hat man Filme und Musicals gewidmet. Wollten Sie mit Ihrer Biographie über Hans Scholl auch ein bisschen den Mythos korrigieren?

Dr. Barbara Ellermeier: Mythos ist ein großes Wort. Mein Geschichtsprofessor hat immer gesagt: „Das Uninteressante ist das Interessante.“ Wenn man bei Sophie den Blickwinkel nur geringfügig ändert, kommt Hans Scholl in den Fokus. Sein Nachlass im Institut für Zeitgeschichte in München wurde erst jetzt komplett freigegeben. Da habe ich hunderte neuer Briefe entdeckt, an die Freunde und Freundinnen, die Geschwister und die Eltern. Seine Mutter hat jeden Sonntag allen Kindern geschrieben. Es ergibt ein sehr dichtes Bild, teilweise kann man sogar Tagesabläufe rekonstruieren. Meine Biographie beginnt, als Hans anfängt, selbst regelmäßig Briefe zu schreiben: mit 18 Jahren. Seine Kindheit habe ich nur in Rückblenden erzählt. Ich wollte nicht auf die Erinnerungsliteratur zurückgreifen. Sondern Hans Scholl soll direkt zum Leser sprechen, mit seiner eigenen Stimme.

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Interview | Juni 2012 | von redaktion

Woodstock auf Badisch

Im Gespräch: Alex Heisler, Gründer des Zeltmusikfestivals Freiburg

Foto: Klaus Polowski/NDR

Wenn man mit Alex Heisler spricht, muss man sich Zeit nehmen. Der in Köndringen lebende Arzt, der in diesem Monat 63 Jahre alt wird, hat viel erlebt – und mit der Gründung des Freiburger Zeltmusikfestivals vor 30 Jahren Stadtgeschichte geschrieben. Georg Rudiger hat ihn in seinem Garten besucht. Ein Gespräch über Chick Corea in der Limousine, Kondome im Eschholzpark und
Mais als Protest.

Kultur Joker: Herr Heisler, das 30. Freiburger Zeltmusikfestival steht in den Startlöchern. Worauf freuen Sie sich? Alex Heisler: Auf viele Begegnungen mit Weggefährten wie in der Galanacht am 8. Juli, angefangen mit Elza Kolodin bis hin zu dem Cellisten Daniel Müller-Schott und dem Sänger Max Mutzke. So eine Galanacht kann die ganzen Ideen zeigen, die wir immer gehabt haben. Dieses Jahr veranstalten wir wieder mehr klassische Konzerte mit vielen jungen Talenten. Auch der Jazz ist nach wie vor fester Bestandteil des Festivals – hier denke ich an Keb’ Mo’ am 6. Juli, Melody Gardot am 12. Juli oder Caro Emerald am 19. Juli, bei der auch ein wenig die angelsächsische Street-Buskers-Tradition eine Rolle spielt. Dass die Straßenkunst bei uns nicht verloren gegangen ist, freut mich sehr. „Les Clochards“ am 7. Juli im Spiegelzelt gehören in die gleiche Tradition wie „Manouches de Paris“, die beim ersten Festival gespielt haben. Kultur Joker: Würden Sie sagen, dass es dieses Jahr ein „normales“ Zeltmusikfestivalprogramm ist? Oder gab es besondere Akzente aufgrund des Jubiläums? Heisler: Ich finde es normal, aber sehr attraktiv. Wir haben bewusst widerstanden, einen Topact wie Seal zu buchen, der zum 25-jährigen Jubiläum gekommen ist. Die 30. Ausgabe ist ja auch kein echtes Jubiläum. Mit Patti Smith haben wir aber schon eine echte Ikone der Rockmusik dabei, und das gleich zum Auftakt am 4. Juli. Kultur Joker: Wenn Sie mit dem Blick von vor 30 Jahren auf das heutige ZMF-Programm schauen – welche Konzerte hätten Sie prinzipiell damals schon machen können? Und welche nicht? Heisler: Ich veranstalte jetzt seit 42 Jahren Konzerte. Und habe immer gut daran getan, Künstler zu verpflichten, die mir selbst gefallen. Die Frage, wie kommerziell erfolgreich die dann sind, ist sekundär – und oftmals ja auch Spekulation. Man muss bei der Programmplanung eher auf den Proporz achten. Janelle Monáe spielte im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Konzert mit Joy Denalane vor einem nur halb gefüllten Zelt. Ihr Auftritt war sensationell. Deshalb haben wir die Sängerin für den 10. Juli nochmals verpflichtet. Bislang läuft der Vorverkauf noch mäßig. Aber sie wird die Beste sein.

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Interview | Mai 2012 | von redaktion

„Räume, die Kreativität befördern“

Im Gespräch über das neue Ensemblehaus Freiburg: Hans-Georg Kaiser (FBO), Martin Fahlenbock (ensemble recherche), Ludwig Eith (Architekt)

Zehn Jahre hat es gedauert, bis die visionäre Idee Wirklichkeit wurde. Jetzt ist das vom Architekturbüro Böwer Eith Murken gebaute Ensemblehaus Freiburg fertig – und wird am 5. Mai 2012 mit einem Tag der Offenen Tür in Betrieb genommen. Die beiden Freiburger Spitzenensembles für Alte bzw. Neue Musik, das Freiburger Barockorchester und das ensemble recherche, haben nun einen gemeinsamen Standort, an dem sie proben, Pläne schmieden, CD-Aufnahmen machen und die gemeinsam veranstaltete Ensemble- Akademie Freiburg durchführen. Martin Fahlenbock, Flötist beim ensemble recherche, FBO-Intendant Hans-Georg Kaiser und Architekt Ludwig Eith erzählen im Gespräch mit Georg Rudiger von den Schwierigkeiten bei der Standortsuche, stimulierenden Räumen und faszinierenden Schattenspielen.

Kultur Joker: Herr Kaiser, wir sind gestern gemeinsam durch das Ensemblehaus Freiburg gegangen, in dem die Handwerker noch eifrig gearbeitet haben. Empfinden Sie im Moment eine große Vorfreude? Sind Sie stolz? Oder erreicht die Spannung jetzt kurz vor der Eröffnung eine Intensität, die kaum zu ertragen ist?
Hans-Georg Kaiser: Wir haben auf unsere Einladungskarte zum Tag der offenen Tür einen Satz geschrieben, der es ziemlich genau trifft: Unser Traum ist wahr geworden. Und ich erwache erst allmählich aus diesem Traum. Die ganze Tragweite des Ensemblehauses werde ich wahrscheinlich erst begreifen können, wenn wir wirklich hier mit dem ensemble recherche unter einem Dach sind. Und sich das erfüllt, was wir uns schon seit über zehn Jahren vorgestellt haben. Dann sehen wir, wie sich zwei Ensembles, die jeweils ein ganz eigenes Profil haben, noch weiter aufeinander zu bewegen und in Beziehung setzen. Dann sehen wir auch, welche weiteren Formen der Kooperation es noch geben könnte – und zwar über die Ensemble-Akademie hinaus, die wir ja schon seit acht Jahren jeden Sommer gemeinsam veranstalten. Kultur Joker: Es hat im Laufe der Planungsphase des Ensemblehauses zahlreiche Schwierigkeiten gegeben, über die wir noch sprechen werden. Hat es noch in der eigentlichen Bauphase größere Probleme gegeben, die überwunden werden mussten?

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Allgemein | April 2012 | von redaktion

„El Chapo“ – Drogenkrieg in Mexiko

Im Gespräch: Der Journalist  Malcolm Beith über sein Buch „El Chapo“

Mexiko ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten. Zu diesem Schluss kommt die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrem Jahresbericht 2011. 69 Journalisten, die seit dem Jahr 2000 ermordet wurden, gehen auf das Konto der Drogenkartelle. Elf Reporter werden vermisst. Insgesamt forderte der Drogenkrieg in Mexiko seit Ende 2006 rund 28.000 Opfer.

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Interview | März 2012 | von redaktion

Man muss es unbedingt wollen!

Im Gespräch: Stefan Wiemers vom Cargo-Theater
Aus dem Freiburger Kulturleben ist das Cargo-Theater nicht wegzudenken. Seit 25 Jahren gibt es das freie Thea­ter. Viele Freiburger sind durch Margot Wierer und Stefan Wiemers zum Theater gekommen und haben zuerst ihre Kinderstücke gesehen und später dann die für Erwachsene. Das Cargo-Theater, das regelmäßig mit Gastschauspielern und -regisseuren zusammenarbeitet, vertritt eine Ästhetik mit hohem Wiedererkennungswert. Seine Inszenierungen wurden bereits mehrfach für den Stuttgarter Theaterpreis nominiert, bzw. ausgezeichnet. Annette Hoffmann sprach mit Stefan Wiemers darüber, wie sich die Theaterszene in den letzten zwanzig Jahren geändert hat, über städtische Förderung und was es heißt, Theater sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene zu machen.

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Interview | Februar 2012 | von redaktion

Vom Broadway bis zum Psychodrama

Das Theater der Immoralisten feiert im Februar diesen Jahres zweijähriges Bestehen. Pünktlich zum Jubiläum hat der erste Teil ihres großen und mehrfach geförderten Triptychons über das Theater der Weimarer Republik Premiere: „Hoppla, wir leben!“ von Ernst Toller. Mit den beiden Leitern des Theaters, Manuel Kreitmeier und Florian Wetter, sprachen wir über Galeerenjahre, ihre Theaterkonzeption und das Kafkaeske bei Ernst Toller.

Im Gespräch: Manuel Kreitmeier und Florian Wetter, Theater der Immoralisten

Joker: Am 11. Februar 2009 habt Ihr nach Eurer Wanderzeit als freies Ensemble das eigene Theater im Stühlinger Gewerbehof eröffnet. Knallen da jetzt die Sektkorken bei Euch? Wetter: (lacht) Wie ich uns kenne, sind wir gerade in der Intensivprobenphase und kippen allenfalls einen Verzweiflungswhiskey … Joker: Aber es gibt doch Grund zum Feiern … Wetter: Den gibt es ja immer. Aber die besonderen Momente kommen oft dann, wenn sie nicht vorher im Kalender stehen. Joker: Zum Beispiel? Wetter: Zum Beispiel, wenn man plötzlich einen Einfall hat, den man lange gesucht hat oder das Gefühl hochsteigt, dass alles in einer Produktion an seinen Platz fällt, als hätte es immer so sein müssen. Joker: Ist mit dem eigenen Theater auch alles an seinen Platz gefallen? Kreitmeier: Das würde ich so sagen, ja. Wir haben uns in diesen zwei Jahren im

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