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Theater | Mai 2018 | von Annette Hoffmann

Kaspar Hauser wird im Theater Basel zur Chiffre für deutsche Geschichte

Die Familie als Zwangsanstalt

Wäre Kaspar Hauser nicht ein Mensch gewesen, man hätte ihn glatt für einen Mythos halten können. Und zu seinem Unglück wurde das Findelkind, das 1828 in Nürnberg aus dem Nichts auftauchte, auch so behandelt. Ersan Mondtag inszeniert das Schauspiel am Theater Basel als Geschichte einer deutschen Unternehmensdynastie.

Elias Eilinghoff, Benny Claessens, Cathrin Störmer in “Kasper Hauser” am Theater Basel. ©Birgit Hupfeld

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Theater | April 2018 | von Friederike Zimmermann

Mit „Professor Bernhardi“ übertreffen sich die Immoralisten selbst

Operation am offenen Herzen

Der aktuelle Bezug liegt auf der Hand, auch der zynisch mit „Komödie“ übertitelte Programmzettel zu „Professor Bernhardi“ stellt ihn klar: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“, wird da der deutsche Innenminister zitiert. Die „Komödie“, wie sie Arthur Schnitzler bereits vor hundert Jahren sezierte, droht sich zu wiederholen; und die Immoralisten werden nicht müde uns darauf hinzuweisen.

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Theater | April 2018 | von Georg Rudiger

Osterfestspiele Baden-Baden: „Parsifal“ überzeugt nur musikalisch

David Copperfield für Arme

Richard Wagner hatte für seine letzte Oper szenisch besondere Räume im Sinn. Diese vermisst Georg Rudiger in Dieter Dorns Inszenierung, mit der die diesjährigen Baden-Badener Osterfestspiele eröffnet wurden. Auf die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle ist allerdings Verlass.

Szene aus Richard Wagners Bühnenweihfestspiel “Parsifal” im Festspielhaus Baden-Baden. (© Monika Rittershaus)

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Theater | April 2018 | von Georg Rudiger

Vasily Barkhatov inszeniert Prokofiews Oper „Der Spieler“ am Theater Basel

Einsamkeit im 21. Jahrhundert

In den Casinos von Bad Homburg, Wiesbaden und Baden-Baden hat Fjodor Dostojewski viel Geld verloren – und in seinem autobiographisch geprägten Roman „Der Spieler“, den Sergej Prokofiew zur Grundlage seiner gleichnamigen Oper machte, davon erzählt. Bis Juni ist das Stück am Theater Basel zu sehen.

Im offenen Hostel werden viele kleine Geschichten erzählt. (© Priska Ketterer)

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Theater | April 2018 | von Fabian Lutz

„Angels in America“ nach Tony Kushner im Theater Freiburg

Engel im Lärm der Großstadt

Im Foyer des Theaters stehen Vertreter der AIDS-Hilfe Freiburg, im Beiheft wird vom globalen Tabu der HIV-Infektion und ihren Folgen gewarnt. Aber wir sprechen nicht von AIDS in America, sondern von der Oper Angels in America.

Die Schauspieler Joshua Kohl und Robin Adams in “Angels in America” am Theater Freiburg. (© Rainer Muranyi)

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Theater | März 2018 | von Annette Hoffmann

Tena Štivičićs „Drei Winter“ im Theater Freiburg

Schlichte Geschichtslektionen über Jugoslawien

Peter Carp fährt in seiner Inszenierung des Stückes über europäische Kriesenzeiten einiges auf, das Ungeheuer des Krieges lässt sich jedoch allenfalls erahnen.

Marieke Kregel und Angela Falkenhan in "Drei Winter" am Theater Freiburg (© Foto: Rainer Muranyi)

Marieke Kregel und Angela Falkenhan in “Drei Winter” am Theater Freiburg (© Foto: Rainer Muranyi)

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Theater | März 2018 | von Georg Rudiger

Dani Levy verhebt sich in Basel an der „Dreigroschenoper“

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Das unterhaltsame wie umjubelte Stück leidet unter einem Zuviel an Einfällen und einem Zuwenig an Fokussierung, findet Georg Rudiger.

Paula Hans, Thiemo Strutzenberger und Pia Händler in der "Dreigroschenoper" am Theater Basel. (©Sandra Then)

Paula Hans, Thiemo Strutzenberger und Pia Händler in der “Dreigroschenoper” am Theater Basel. (©Sandra Then)

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Theater | März 2018 | von Marion Klötzer

„Du (Normen)“ von Philipp Löhle im Wallgraben-Theater

Schnelles Erzähl-Pingpong

Der Protagonist aus Philipp Löhles Komödie „Du (Normen)“ ist ein abgebrühter Abzocker, seinen Weg pflastern Gier, Erpressung und Gewalt. Das Wallgraben-Ensemble überzeugt, doch als Systemkritik bietet das Stück wenig Neues.

Elisabeth Kreßler, Stefan Müller-Doriat, Matthias Wagner als Normen und Thomas Tiberius Meikl (v.l.n.r.). (© Jörn Disch)

Elisabeth Kreßler, Stefan Müller-Doriat, Matthias Wagner als Normen und Thomas Tiberius Meikl (v.l.n.r.). (© Jörn Disch)

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