Straußenführer 2017


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Kontinuität, Recycling-Musik und eine Enttäuschung

Generalmusikdirektor Fabrice Bollon stellt die neue Konzertsaison des Philharmonischen Orchesters Freiburg vor

Der kommende Wechsel der Intendantin Barbara Mundel zu Peter Carp am Freiburger Theater hat für das Philharmonische Orchester, was die Sinfoniekonzerte angeht, keine Bedeutung. Generalmusikdirektor Fabrice Bollon sorgt hier für Kontinuität und setzt auch in der kommenden Spielzeit auf einen Mix aus Bekanntem und Unbekanntem, ohne dabei ganz avantgardistische Stücke ins Programm zu nehmen.

Fabrice Bollon, Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Freiburg (© Britt Schilling)

Fabrice Bollon, Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters Freiburg (© Britt Schilling)

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Lebendiges Kopfkino

Kinderoper „Gold“ im Werkraum des Theater Freiburg

Die Spirale von Unzufriedenheit und Gier – kaum jemand hat sie so eindrücklich zu Papier gebracht wie die Gebrüder Grimm in ihrem Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“. Unvergessen seit Kindertagen dieser zunehmend verzweifelte Ruf „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See…“, während der Himmel sich verdunkelt, das Meer brodelt und der Sturm heult. So bedrohlich geht es im Werkraum des Theater Freiburg nicht zu, vielmehr entführt die Inszenierung des Musiktheaters „Gold“ erst einmal in eine zauberhafte Robinson Crusoe-Kulisse.

Susana Schnell und Timo Stegmüller  (©Maurice Korbel)

Susana Schnell und Timo Stegmüller (© Maurice Korbel)

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Theater Freiburg: Neue Spielzeit, neuer Intendant

Peter Carp wird im ersten Jahr seiner Intendanz viele internationale Produktionen zeigen

Noch ist das neue Spielzeitheft nicht veröffentlicht, das wird es erst im September geben, doch einen Einblick in die erste Saison des neuen Intendanten Peter Carp kann man bereits nehmen. Anders als Barbara Mundel hat Carp nicht den Ehrgeiz, die Institution Stadttheater neu zu erfinden. Er setzt auf Geschichten und die Menschen, die sie erzählen.

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

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Mit „Weltveränderer“ endet die Ära Mundel am Theater Freiburg

Theatrale Nabelschnur

Dass die Intendanz von Barbara Mundel jetzt im Schauspiel mit der Premiere des Stücks „Weltveränderer“ endet, sagt einiges über das Selbstverständnis aus. Es ist wohl nur halbironisch gemeint, nach eineinhalb Stunden jedenfalls weiß man es nicht so genau.

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Martin Weigel (© Maurice Korbel)

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Das Projekt „Eurotopia“ am Theater Freiburg spürt der Utopie auf dem Kontinent nach

Europa ist ein Kessel Buntes

Wenn die Idee Europa zunehmend unklar wird, kann es nicht schaden zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Und so steht am Anfang des Theaterprojektes „Eurotopia“ die Oper, genauer der Oper gewordene Mythos von der Entführung Europas durch den Stier. An sich ja keine schlechte Idee, schließlich ist die Verbindung von Musik und Mythos eine der Wurzeln der Kunst.

Szene von Emre Koyuncuoğlu

Szene von Emre Koyuncuoğlu (© M. Korbel)

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Heike M. Goetze inszeniert „Endstation Sehnsucht“ am Theater Freiburg

Die Gewalt ist gesellschaftslos

Tennessee Williams‘ „Endstation Sehnsucht“ ist ein Stück mit einer geradezu symbolträchtigen Physis der Protagonisten. Marlon Brando im T-Shirt als Stanley Kowalski ist Legende. Auch Heike M. Goetzes Inszenierung von „Endstation Sehnsucht“ am Theater Freiburg ist ein Nachhall davon – wenn auch unter anderen Vorzeichen. Es macht auf der Bühne des Kleinen Hauses einen Unterschied, wie Körper, Nacktheit und Blößen in Szene gesetzt werden.

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Johanna Eiworth und André Benndorff in „Endstation Sehnsucht“ © M. Korbel

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Gorkis „Wassa Schelesnowa“ und „Die Mutter“ im Theater Freiburg

Die Verhältnisse sind nicht so

Ein Blick auf das Bild an der Wand und wir wissen, woher das Vermögen von Wassa Schelesnowa stammt. Nicht etwa von Ziegeln, Kacheln, Holz und Torf, wie ihr Sohn Semjon das Geschäftsmodell des Familienunternehmens beschreibt. Es beruht auf der Ausbeutung der Arbeiter.

Szenenfoto aus Wassa Schelesnowa: Die Schauspielerinnen Melanie Lüninghöner und Marie Bonnet vor einem Wandgemälde ausgebeuteter Arbeiter

Melanie Lüninghöner und Marie Bonnet © M. Korbel

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Uraufführung am Theater Freiburg: Ludger Vollmers Oper „Crusades“

Liebe in Zeiten des Terrors

Ein islamistischer Selbstmordattentäter, der sich kurz vor dem Anschlag auf die Jerusalemer Grabeskirche bekehrt und deshalb von seinem Auftraggeber erschossen wird – „Crusades“, die neue Oper von Ludger Vollmer, trägt am Ende richtig dick auf. Und lässt nochmals alle der über 100 Beteiligten auf die Bühne kommen, um im Epilog Frieden und Gerechtigkeit zu fordern.

Szene aus "Crusades" am Theater Freiburg. Es zeigt die Schauspielerinnen Sirin Kilic und Kim-Lillian Strebel

Sirin Kilic und Kim-Lillian Strebel in „Crusades“ am Theater Freiburg (© Maurice Korbel)

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