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Theater | November 2018 | von Friederike Zimmermann

„1917 – Russisch Roulette“ am Theater der Immoralisten: Ein Muss

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Wie vermittelt man das komplexe Geschehen im Ersten Weltkrieg mit seinen zahlreichen widerstreitenden Akteuren und Interessen in einer 90-minütigen Theaterinszenierung? Im besten Fall so, wie es das Freiburger Theater der Immoralisten in seinem neuen Stück “1917 – Russisch Roulette” tut. Ein ganz großer Wurf.

© Manuel Kreitmeier

Florian Wetter als Lenin in “1917 – Russisch Roulette” im Freiburger Theater der Immoralisten.

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Theater | November 2018 | von Georg Rudiger

“Lucia di Lammermoor” am Theater Basel begeistert musikalisch

Mehr Opfer als Mörderin

Zwischen Rossinischer Leichtigkeit und der Dramatik Giuseppe Verdis – da siedelt der Dirigent Giampaolo Bisanti am Theater Basel Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an. Der Italiener hat genau das richtige Händchen für diese Belcanto-Oper.

© Sandra Then

Rosa Feola & Fabián Lara in “Lucia di Lammermoor” am Theater Basel.

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Kunst | November 2018 | von Annette Hoffmann

Heinrich Füsslis Faszination für das Theater

Auf dem Höhepunkt

Das Kunstmuseum Basel widmet dem schweizerisch-englischen Maler Heinrich Füssli alias Henry Fuseli eine monographische Ausstellung. Im Mittelpunkt steht Füsslis Faszination für das Dramatische und das Theater.

© Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler

Heinrich Füssli: Ruhender Frauenakt und Klavierspielerin, 1799/1800.

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Theater | November 2018 | von Georg Rudiger

Viktor Ullmanns KZ-Oper „Der Kaiser von Atlantis“ im E-Werk

Machtverlust im Nebel

Kaum eine Oper ist so mit ihrer Entstehungsgeschichte verknüpft wie „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann. Der österreichische Komponist schrieb sie 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt für genau die Instrumente, die man zur Verfügung hatte – darunter Saxofon und Banjo.

© Sebastian Düsenberg

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Theater | Oktober 2018 | von Georg Rudiger

Das Theater Basel eröffnet die Spielzeit mit einem großartigen „King Arthur“

„Es gibt nur uns – und uns ist alle“

„Alles ist Illusion“, sagt Zauberer Merlin in Henry Purcells „King Arthur“ – und gibt damit schon die Überschrift für den Abend vor. Stephan Kimmigs spartenübergreifende Produktion, mit der das Theater Basel in die neue Spielzeit startet, begeistert auf ganzer Linie.

© Sandra Then

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Kunst | Oktober 2018 | von Annette Hoffmann

Mitten im Bildrätsel

陰府 (Shady Mansion) – Ausstellung von Amy Lien und Enzo Camacho im Kunstverein Freiburg

Als Künstlerin trägt Amy Lien ihren Teil dazu bei, dass die Lower East Side mehr und mehr gentrifiziert wird, schließlich ist zeitgenössische Kunst ein Faktor, der ein Viertel aufwertet. Als Künstlerin kann sie jedoch derartige Prozesse auch öffentlich machen und ihnen eine Form geben, die Vorgänge in New York nach Freiburg transportiert.

© Marc Doradzillo

Amy Lien & Enzo Camacho: “陰府 (Shady Mansion)”, 2018, Installationsansicht.

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Kunst | Oktober 2018 | von Friederike Zimmermann

Zwischen Wunschvorstellung und Realität

„Familienbande“ – Fotografien von Katharina Mayer im Modo Verlag Freiburg

Jede Familie erzählt ihre ganz persönliche biographische Geschichte. Etwa durch ihre Interaktion, die Kulisse ihres Eigenheims, die Haustiere und Gegenstände, mit denen sie sich umgeben, ihre Kleidung und so weiter. Diese unsichtbaren Bande machte die Fotografin Katharina Mayer in ihren Bildern sichtbar, die derzeit im Freiburger Modo Verlag zu sehen sind.

© Katharina Mayer

Katharina Mayer: “Brothers in Arms”.

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Theater | Oktober 2018 | von Georg Rudiger

Leichtigkeit im goldenen Käfig

Rossinis „Barbier von Sevilla“ eröffnet spritzig die Saison der Straßburger Oper

Wir sind in Sevilla. Das sieht man nicht nur an den blauen Azulejos, den maurischen Kacheln, die das Bühnenbild bestimmen. Auch der schmiedeeiserne Balkon, die vorbeiziehende Prozession und die goldene Madonna in der Wandnische vermitteln Lokalkolorit. Der Abend in der Straßburger Oper beginnt in der trockenen Akustik des Hauses mit leichten, geradezu filigranen Figuren im Orchestergraben.

© Klara Beck

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