Straußenführer 2018


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Waldhof Freiburg

Südbadens größtes Musikhaus Rahmenladen

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Theodor Fontanes „Unterm Birnbaum“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

Die Leichen der Anderen

Wenn sich im Gras unterm Birnbaum das Fallobst sammelt, kann schon auch mal ein kleiner Wurm drin sein. So richtig wurmstichig wird’s in Theodor Fontanes Kriminovelle von 1885, die die Freiburger Immoralisten als diesjähriges Sommer-Open-Air auf die Bühne bringen, aber erst unter der Erdoberfläche im Wurzelbereich, wo der Wirt Abel Hradschek eine Leiche aus dem letzten Weltkrieg entdeckt. Und wieder vergräbt.

Die Schauspieler Florian Wetter und Jochen Kruß in Fontanes „Untern Birnbaum“, zu sehen bis 8. September 2018 im Freiburger Theater der Immoralisten. ©Manuel Kreitmeier/Norbert Steinhöfel

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„Dalí – Der Zauber des Genies“: Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel

Ein Meister surrealer Phantasien

Seine surreale Phantasie hat sich dem Publikum eingeprägt, Salvador Dalí (1904-1989) gehört zu den bekanntesten Künstlern des 20. Jahrhunderts, auch weil sich viele Geschichten um ihn ranken, denn er liebte bekanntlich den Klamauk. Rund 140 Werke vermitteln derzeit in der Kunsthalle Messmer in Riegel einen Einblick in seine Produktion; gezeigt werden Grafiken, Farbholzschnitte und einige Skulpturen.

Salvador Dalí: Saturnische Giraffe, 1974, Kaltnadelradierung auf Farblithografie mit Prägung, 100 x 70 cm (Ausschnitt). ©messmer foundation

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„Beatrice Cenci“ und „Carmen“ werden bei den Bregenzer Festspielen 2018 bejubelt

Ästhetische Ausgrabung und bezaubernder Blockbuster

Die Opferkerzen auf dem breiten Glas-Sarkophag brennen, die Goldmünzen im Inneren glänzen. Zu den wuchtigen Klängen der Ouvertüre von Berthold Goldschmidts 1950 komponierter Oper „Beatrice Cenci“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele schafft Regisseur Johannes Erath mit seiner Bühnenbildnerin Katrin Connan zu Beginn ein starkes Bild für die Verbindung von religiöser Inbrunst und grenzenlosem Reichtum.

„Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen. ©Karl Forster

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James Turrells magische Lichträume im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Die Magie des Lichts

Aus Licht und Farbe zaubert der US-amerikanische Künstler James Turrell meditativ wirkende, schwerelose Kunstwerke. Im Museum Frieder Burda in Baden-Baden kann man bis zum 28. Oktober in Turrells magische Lichträume eintauchen. „The Substance of Light“ heißt die Ausstellung, die mit Licht ebenso spielt wie mit der Wahrnehmung des Betrachters.

James Turrell: „Stone Sky – Stonescape“ 2005. ©Florian Holzherr

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Zwischen Freiheit und Kontrolle

„Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ – Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

Wenn im Kunstraum Alexander Bürkle eine Ausstellung über die Möglichkeiten der Linie gezeigt wird, reizt das nicht alles aus. „Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ bleibtvor allem auf der Linie der Sammlung. Die thematische Schau widmet sich einem sehr lebendigen Medium, dessen Vitalität jedoch gerade in der Gleichzeitigkeit von abstrakt und figurativ beruht.

Beate Terfloth, o.T., 2018, Aquarell auf Arches Rives Buettenpapier. ©Kunstraum Alexander Bürkle

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Performanceabend „Crashtest Paradise“ im Freiburger E-Werk

Von Liebespaaren und Tanzsäcken

Geht das eigentlich noch, „Romeo und Julia“ bei einer Schulaufführung? Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie oft auf der Bühne von jungen Tanzschülern bereits von der Liebe und dem Sterben dieses Paares der Weltliteratur erzählt wurde.

Tanzperformance „Crashtest Paradise“ im E-Werk.

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„Couples Modernes/Moderne Paare 1900 – 1950“ – Ausstellung im Centre Pompidou Metz

Zwischen verrückter Liebe und Erfindungsreichtum

Sie haben die Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt: Die kreativen Prozesse zwischen Künstlern, die als Liebespaar, Wegbegleiter oder auf andere Weise liiert waren. Eine interdisziplinäre Ausstellung im Centre Pompidou Metz widmet sich ihnen im Zeitraum von 1900 bis 1950, in dem nicht nur die Kunst neu definiert wurde, sondern auch Geschlechterbeziehungen und Lebensstile.

Das Centre Pompidou Metz im Nordosten Frankreichs.

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Daniel Foerster inszeniert Rainald Goetz‘ „Krieg“ am Theater Freiburg

Der Krieg beginnt und endet im Kopf

Selten werden werden alle drei Teile von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ aufgeführt. Nicht so in der Inszenierung des jungen Regisseurs Daniel Foerster am Theater Freiburg. Mit dabei: Harald Juhnke, Bubi Scholz, Martin Heidegger und einige Soldaten.

Stefanie Mrachacz, Martin Hohner, Henry Meyer, Rosa Thormeyer und Thieß Brammer in Daniel Foersters Inzenierung von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ am Theater Freiburg. ©Laura Nickel

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