Straußenführer 2018


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Daniel Foerster inszeniert Rainald Goetz‘ „Krieg“ am Theater Freiburg

Der Krieg beginnt und endet im Kopf

Selten werden werden alle drei Teile von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ aufgeführt. Nicht so in der Inszenierung des jungen Regisseurs Daniel Foerster am Theater Freiburg. Mit dabei: Harald Juhnke, Bubi Scholz, Martin Heidegger und einige Soldaten.

Stefanie Mrachacz, Martin Hohner, Henry Meyer, Rosa Thormeyer und Thieß Brammer in Daniel Foersters Inzenierung von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ am Theater Freiburg. ©Laura Nickel

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„La Bohème“ am Theater Freiburg: Generation Selfie und der Tod

Daniel Carter dirigiert, Frank Hilbrich inszeniert

„La Bohème“ ist für Opernhäuser eine sichere Bank. Puccinis Oper aus dem Jahr 1896 funktioniert fast immer mit ihrer klar erzählten Geschichte, dem reichen Orchesterpart und den berührenden Melodien. Die Mansarde der vier Künstlerfreunde als Sehnsuchtsort – mit Staffelei und Ofen, großen Gefühlen und einer Leichtigkeit, die die schwierigen Lebensbedingungen der Protagonisten ironisch bricht.

Die Schauspieler Michael Borth, Katharina Ruckgaber, Solen Mainguené und Harold Meers in Puccinis „La Behème“ am Theater FReiburg. ©Rainer Muranyi

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Kaspar Hauser wird im Theater Basel zur Chiffre für deutsche Geschichte

Die Familie als Zwangsanstalt

Wäre Kaspar Hauser nicht ein Mensch gewesen, man hätte ihn glatt für einen Mythos halten können. Und zu seinem Unglück wurde das Findelkind, das 1828 in Nürnberg aus dem Nichts auftauchte, auch so behandelt. Ersan Mondtag inszeniert das Schauspiel am Theater Basel als Geschichte einer deutschen Unternehmensdynastie.

Elias Eilinghoff, Benny Claessens, Cathrin Störmer in „Kasper Hauser“ am Theater Basel. ©Birgit Hupfeld

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Rossinis Oper „La Cenerentola“ am Theater Basel glänzt vor allem musikalisch

Brillante Koloraturen vor schwarzen Blumen

Für Gioachino Rossinis 1817 in Rom uraufgeführte Oper „La Cenerentola“ verzichtete Librettist Jacopo Ferretti ganz bewusst auf die märchenhaften Elemente, um die Geschichte von der unterdrückten Stieftochter direkter, grotesker und dunkler zu erzählen. Es gibt also keinen Zauberbaum und keine Tauben, die beim Auslesen der Linsen helfen.

Sarah Brady, Anastasia Bickel und Andrew Murphy in Rossinis La Cenerentola am Theater Basel. ©Priska Ketterer

Sarah Brady, Anastasia Bickel und Andrew Murphy in Rossinis La Cenerentola am Theater Basel. (© Priska Ketterer)

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Vier Frankensteins mit geschmeidigen Hüften

Eine Hommage an Hollywood: Joan Anton Rechis deutsche Erstaufführung von Kurt Weills Musical „Love Life“ am Freiburger Theater

Das Freiburger Theater hat nun das so gut wie unbekannte Werk Kurt Weills, das 1948 am Broadway Premiere feierte und in der ein geschiedenes Ehepaar auf sein Leben zurückblickt, als deutsche Erstaufführung auf die Bühne gebracht. Georg Rudiger vermisst in der Produktion die szenische Stringenz.

David Arnsperger als Samuel Cooper, Rebecca Jo Loeb als Susan Cooper und der opernchor des Freiburger Theaters in Kurt Weills Musical Love Life. ©2017 / Birgit Hupfeld

David Arnsperger als Samuel Cooper, Rebecca Jo Loeb als Susan Cooper und der opernchor des Freiburger Theaters in Kurt Weills Musical Love Life. (© 2017 / Birgit Hupfeld)

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Eine Heiligengeschichte in Nachfolge von Gandhi und Mandela

Das Theater Freiburg zeigt die Uraufführung von Mpumelelo Paul Grootbooms „Crudeland“

Vielleicht ist in diesen Seilen, die sich wasserfallartig über die Bühne des Großen Hauses ergießen, selbst das Ende schon angedeutet. Man kann sich in diesen Strängen nicht nur gut verheddern, sie eignen sich nebenbei auch als treffliche Videoprojektionsfläche. Man kann sie aber auch zur Schlinge drehen. Verrät man damit zu viel?

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfeld

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfel

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Zielsicher ins Schwarze

Raffinierte Adaption: Die Uraufführung „1914“ der Freiburger Immoralisten

Als sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un vor wenigen Wochen verbal befeuerten und so die Angst vor einem Flächenbrand schürten, befanden sich die Freiburger Immoralisten längst in den Proben zu ihrem neuen Stück „1914“. Wie so oft hatten sie die dräuende Gewitterstimmung in der Welt längst aufgegriffen und inhaltlich zum Thema ihrer nächsten Inszenierung gemacht.

Schauspieler Jochen Kruß in "1914" im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

Schauspieler Jochen Kruß in „1914“ im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

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Mit Schutzhelm in die Opern-Baustelle

„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Theater Freiburg

„Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“, steht auf dem Schild, das ein Schauspieler vor Vorstellungsbeginn auf der Bühne des Freiburger Theaters hochhält. Das Hölderlin-Zitat soll Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“, die der neue, aus Oberhausen gekommene Intendant Peter Carp und seine Musiktheaterdramaturgin Tatjana Beyer am Eröffnungswochenende des Hauses platziert hat, in die Gegenwart holen und grundsätzliche Fragen zum Thema Literatur und Politik stellen.

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

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