Straußenführer 2017


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Countdown einer Ehe

Henrik Ibsens „Nora“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

Als Henrik Ibsen 1879 sein Theaterstück „Nora oder Ein Puppenheim“ verfasste, waren die Geschlechterrollen noch klar definiert: Der Ehemann verdiente das Geld und sorgte für Ehefrau und Familie, weshalb ihm auch die Entscheidungsgewalt über alles oblag. Im Gegenzug erzog die Ehefrau die Kinder, führte ansonsten ein sorgenfreies Leben und kümmerte sich ums Aus- und Ansehen. Ein veraltetes Arrangement, wie es auch heute existiert und funktioniert.

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

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„Nora oder ein Puppenheim“

Sommer-Open-Air der Immoralisten

Ein Tennisplatz als Sinnbild für Erfolg und Leistung in einer Welt der Reichen und Schönen, ist die Kulisse des Sommer-Open-Airs der Immoralisten. Gespielt wird Henrik Ibsens Stück „Nora oder ein Puppenheim“.

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Kafka-Revue: „Der Bau“ im Theater der Immoralisten

Albtraumhafte Ohnmachtsfantasien

Eine Mauer aus schlackenschwarzen Quadern, die lautlos auseinander gleitet. Dahinter eine weiße Wand und ein großer, ferngesteuerter Plastikhai, der mit sanft wedelnder Schwanzflosse minutenlang durch die Stille kreuzt. – Eine skurrile und starke Szene, mit der die Immoralisten ihre Kafka-Revue „Der Bau“ eröffnen – komisch und unheimlich zugleich (Bühne: Manuel Kreitmeier, Markus Wassmer).

Foto der Schauspieler Markus Schlüter, Chris Meiser und Christina Beer in Kafkas "Der Bau"

Markus Schlüter, Chris Meiser und Christina Beer in Kafkas „Der Bau“

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Dostojewskis „Schuld und Sühne“ im Theater der Immoralisten

Im Kopf eines Mörders

Ein lauter Knall, schon ist man mittendrin im Stück – und damit quasi im Kopf eines Mannes, der gleich zum Mörder wird. In höchster Erregung wirft sich Rodion Raskolnikow von Wand zu Wand in der engen dunklen Blackbox, auf die das Theater der Immoralisten für dieses Stück geschrumpft wurde; in Tuchfühlung zum Publikum, das um die schmale Vierung der Bühnenfläche herumgruppiert ist.

Szenenbild aus Dostojewskis "Schuld und Sühne" im Freiburger Theater der Immoralisten. Es zeigt den Schauspieler Jochen Kruß als Raskolikow in einer Verhörsirtuazion

Raskolikow (Jochen Kruß)

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So könnte Marilyn Monroe ums Leben gekommen sein

 Die „Marilyn Tapes“ im Theater der Immoralisten

„I wanna be loved by you, by you…“, – in ihrem berühmtesten Song sagte Marilyn Monroe die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Sie, Inbegriff von Sex und Unschuld, wollte geliebt werden, als Schauspielerin, als Sängerin, als Frau, als Geliebte. Geradezu süchtig war sie nach Ruhm und Anerkennung. Die Wahrheit über ihre Todesumstände kam dafür nie ans Licht. War es Selbstmord, wie man die Öffentlichkeit glauben machte – oder wurde sie doch ermordet? Wer steckte dann hinter ihrem Tod und was hat es mit den mysteriösen Tonbändern des FBI auf sich?

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Florian Wetter (Dr. Greenson) und Jochen Kruß (Peter Lawford verkleidet als Marylin)

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Verschwörungstheoretisches Feuerwerk

Uraufführung im Theater der Immoralisten: „Happy birthday, Mr. President – Happy birthday to you!“

Marilyn Monroe ist tot! Wahrscheinlich Selbstmord? Leere Tablettendöschen auf dem Tisch, ein tödlicher Mix aus Schlafmitteln in ihrem Blut. Doch warum hätte sie sich umbringen sollen, wo sie doch ihr Leben nach langer Zeit wieder im Griff hatte? War sie doch wild entschlossen, mit all den mächtigen Männern abzurechnen, deren Geliebte sie jahrelang gewesen war. Die Indizien häufen sich: Mord!

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Absurde Szenen an Europas Grenzen

Ödön von Horváths Posse „Hin und Her“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, dürfte sich der Regisseur Manuel Kreitmeier gedacht haben, als er Ödön von Horváths 1933 verfasstes und seitdem selten gespieltes Stück „Hin und Her“ zum Sommer-Open-Air bestimmte. Ist doch der Stoff heute, da täglich Tausende ohne die Möglichkeit einer Rückkehr in ihre verlassene Heimat vor Europas Grenzen zurückprallen, aktueller denn je.

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Havlicek (Jochen Kruß) © Manuel Kreitmeier

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