Straußenführer 2018


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Kunst | August 2018 | von Annette Hoffmann

Zwischen Freiheit und Kontrolle

„Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ – Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

Wenn im Kunstraum Alexander Bürkle eine Ausstellung über die Möglichkeiten der Linie gezeigt wird, reizt das nicht alles aus. „Auf der ganzen Linie! Positionen zeitgenössischer Zeichnung“ bleibtvor allem auf der Linie der Sammlung. Die thematische Schau widmet sich einem sehr lebendigen Medium, dessen Vitalität jedoch gerade in der Gleichzeitigkeit von abstrakt und figurativ beruht.

© Kunstraum Alexander Bürkle

Beate Terfloth, o.T., 2018, Aquarell auf Arches Rives Buettenpapier.

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Kunst | Juli 2018 | von Annette Hoffmann

Das Freiburg Festival und stellt hybride Formen in den Mittelpunkt

Das Internationale Tanz-und Theaterfestival nach seiner Umbenennung und Neuausrichtung

Headbanging war nicht unbedingt das, was von diesen eher zierlichen Asiatinnen erwartet werden konnte. Doch nun stehen sie inmitten der Zuschauerreihen, und werfen ihre langen schwarzen Haare. Und das ausgerechnet zu Rammstein.

Künstlergruppe BERLIN mit „Zvizdal“. ©Frederik Buyckx

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Tanz | Juli 2018 | von Annette Hoffmann

Performanceabend „Crashtest Paradise“ im Freiburger E-Werk

Von Liebespaaren und Tanzsäcken

Geht das eigentlich noch, „Romeo und Julia“ bei einer Schulaufführung? Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie oft auf der Bühne von jungen Tanzschülern bereits von der Liebe und dem Sterben dieses Paares der Weltliteratur erzählt wurde.

Tanzperformance „Crashtest Paradise“ im E-Werk.

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Tanz | Juni 2018 | von Annette Hoffmann

Das Freiburg Festival zeigt sich modifiziert und politisch

Von Nahem und Fernem

Das Internationale Tanz- und Theaterfestival Freiburg heißt nun schlicht Freiburg Festival. Das ebenfalls veränderte Kuratorinnenteam aus Sonja Karadza, Laila Koller, Tamina Theiß und Anna Gojer hat sich weitere Neuerungen einfallen lassen.

Die Ägypterin Laila Soliman greift in „ZigZig“ die Gewalt gegen Frauen während des Unabhängigkeitskriegs gegen die Briten auf. © Ruud Gielens

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Kunst | Juni 2018 | von Annette Hoffmann

Nach der Performance von New Noveta verbleibt eine Installation im Kunstverein Freiburg

Grüne Dystopie

Performances werfen immer die Frage auf, was bleibt. Genügt da ein Vorhang aus mehreren Bahnen olivgrünen Latex und die mehr oder weniger eingetrocknete grüne Farblache, beleuchtet von einem fahl aussehenden grünen Licht und verdichtet von elektronischem Sound? Hinterlässt ein Auftritt wie der von New Noveta bei der Vernissage ihrer Ausstellung „Fateful“ nicht immer auch eine gewisse Aura?

New Noveta: Fateful, 2018. ©Courtesy Sandy Brown, Berlin

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Theater | Mai 2018 | von Annette Hoffmann

Daniel Foerster inszeniert Rainald Goetz‘ „Krieg“ am Theater Freiburg

Der Krieg beginnt und endet im Kopf

Selten werden werden alle drei Teile von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ aufgeführt. Nicht so in der Inszenierung des jungen Regisseurs Daniel Foerster am Theater Freiburg. Mit dabei: Harald Juhnke, Bubi Scholz, Martin Heidegger und einige Soldaten.

Stefanie Mrachacz, Martin Hohner, Henry Meyer, Rosa Thormeyer und Thieß Brammer in Daniel Foersters Inzenierung von Rainald Goetz‘ Drama „Krieg“ am Theater Freiburg. ©Laura Nickel

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Theater | Mai 2018 | von Annette Hoffmann

Kaspar Hauser wird im Theater Basel zur Chiffre für deutsche Geschichte

Die Familie als Zwangsanstalt

Wäre Kaspar Hauser nicht ein Mensch gewesen, man hätte ihn glatt für einen Mythos halten können. Und zu seinem Unglück wurde das Findelkind, das 1828 in Nürnberg aus dem Nichts auftauchte, auch so behandelt. Ersan Mondtag inszeniert das Schauspiel am Theater Basel als Geschichte einer deutschen Unternehmensdynastie.

Elias Eilinghoff, Benny Claessens, Cathrin Störmer in „Kasper Hauser“ am Theater Basel. ©Birgit Hupfeld

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Kunst | Mai 2018 | von Annette Hoffmann

Das Freiburger Carl Schurz Haus zeigt Pop-Art von Mel Ramos

Geschüttelt, nicht gerührt

Die Kunst des Mel Ramos bietet eher im bescheidenen Rahmen Überraschungen. Und doch muss man stocken, sobald man sich im Carl Schurz Haus zu den Grafiken beugt. Denn die Lithografien stammen gar nicht aus der Hochzeit der Popkultur, sondern sind durchweg jüngeren Datums. Das muss eine Obsession sein.

Mel Ramos: „Lola Cola #4“ (Ausschnitt).

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