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Film | Oktober 2014 | von redaktion

Greenstorming Filmfestival in Freiburg

Das internationale Team des Greenstorming Filmfestivals

Das internationale Team des Greenstorming Filmfestivals

 

Studierende der Universität Freiburg veranstalten grünes Filmfestival

Zehn Jahre lang gab es kein Filmfestival zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt in der Green City Freiburg, doch nun veranstalten Studenten der Universität Freiburg das Greenstorming FilmFestival (21. – 23.11.14). Die Kernthemen des Festivals sind Erneuerbare Energien, die Energiewende und Nachhaltigkeit. Aus diesem Themengebiet werden dem Publikum neben internationalen (Kurz-)Filmen und Dokumentationen auch offene Diskussionen mit den Filmemachern sowie eine Podiumsdiskussion mit der Jury des Filmfestivals geboten. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 2006 (Kollegiengebäude 2 am Platz der alten Synagoge) der Universität Freiburg.

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Film | Oktober 2014 | von redaktion

Festival-Film “The Wounded Brick” im Kino im Alten Wiehrebahnhof Freiburg

Im Dialog über Wohn- und Stadtgestaltung

Wem gehört die Stadt? Was bedeutet Wohnen? Was macht einen Ort zum Leben aus? Der erfolgreiche Festivalfilm „The Wounded Brick“ über Visionen und Scheitern bei der Suche nach menschengerechtem Wohnen im Kampf gegen wirtschaftliche und politische Interessen ist nun endlich in Freiburg zu sehen. In der aktuellen Debatte um Fragen der Gestaltung von Wohn- und Stadtraum sowie der Frage nach Mitbestimmung ist dieser engagierte Independent Film ein bemerkenswertes Statement.Map_300

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Kids | September 2013 | von redaktion

15 Jahre Kinderabenteuerhof Freiburg e. V.

Kinderabenteuerhof Freiburg

Kinderabenteuerhof Freiburg

Inklusive Tier- und Naturpädagogik für Stadtkinder

Am 21. September (ab 14 Uhr) feiert der Kinderabenteuerhof sein 15-jähriges Bestehen mit allen seinen Mitgliedern, Freunden, Unterstützer- und Förderer/innen sowie den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden. Gemeinsam wurde eine einmalig kreative und innovative, mittlerweile durchgängig inklusive und professionelle Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit vielfältigem natur- und tierpädagogischem Angebot geschaffen. Das ist dem Verein ein großes Fest wert, zu dem auch alle Interessierten herzlich auf den Alfred-Döblin-Platz in Freiburg eingeladen sind.

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Nachhaltig | August 2013 | von redaktion

Luise Neumann-Cosel ist die Stromrebellin 2013

Ursula Sladek und Luise Neumann-Cosel

Ursula Sladek (li.) und Luise Neumann-Cosel

Mitbegründerin der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin wird auf dem Schönauer Stromseminar als Stromrebellin 2013 gefeiert

Rund 400 Menschen besuchten Anfang Juli das Stromseminar des „Fördervereins für umweltfreundliche Stromerzeugung und Stromverteilung Schönau“ (F.u.S.S. eV.), das dieses Jahr unter dem Motto „Energiewende – das machen wir!“ stand.

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Nachhaltig | Juli 2012 | von redaktion

Stéphane Hessel

Neue Recherchen und Preis
für „advokatorischen Humanismus“

Von Stéphane Hessel hat man in letzter Zeit viel gehört, doch biographische Fragen blieben offen. Diese beantwortet nun eine hochkarätige Arbeit von Manfred Flügge, der die Familie Hessel über 30 Jahre begleitet und kennengelernt hat.
Bereits die Geschichte der Eltern ist ein außergewöhnliches Stück an persönlichem Eigensinn; das trifft auch auf den Sohn Stéphane zu. Schaut man sich dessen Kindheit, Jugend, politisches Engagement und Berufsleben an, kann man dem Autor von „Stéphane Hessel. Ein glücklicher Rebell“ nur zustimmen: Schreibt man über Stéphane Hessel, „hat man leicht das Gefühl, ein Märchen zu erzählen. Sein Leben klingt wie ausgedacht, seine Persönlichkeit wirkt wie ein Wunschbild. Ein Roman, ein Drehbuch mit diesem Inhalt würde nicht überall auf Glauben stoßen“ (S.147).

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Nachhaltig | Juli 2012 | von redaktion

Wo Menschen im Mittelpunkt stehen

Genossenschaften in Bulgarien

Helmut Götz im Gespräch mit Landbesitzerin Mariyka Kostova

Mit Geldanlagen Armut bekämpfen und das in einem der ärmsten Länder Europas. Wie das geht, davon wollte sich Helmut Götz (69) ein Bild machen. Der Finanzexperte, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich bei der Ökumenischen Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit engagiert, war anlässlich des UN-Jahres der Genossenschaften auf Studienreise in Bulgarien und hat dort Agrargenossenschaften besucht.

Doch gehen wir zunächst ein paar Schritte zurück in die Vergangenheit, als in den 70er Jahren die Idee für eine soziale Geldanlagemöglichkeit geboren wurde.

Am Anfang stand die Frage: Was machen die Kirchen mit ihren enormen Rücklagen? Bei welchen Banken liegt das Geld? Was wird damit finanziert? Die Fragestellung mündete in die Gründung der Genossenschaft Oikocredit. Hier legen inzwischen 45.000 Privatpersonen und Institutionen über 500 Millionen Euro an. Damit werden faire Darlehen an Mikrofinanzinstitutionen und Genossenschaften in 70 armen Ländern vergeben. Mit Erfolg! Denn neben der hohen Sicherheit und einer verlässlichen jährlichen Dividende von zwei Prozent, wird vor allem eine hohe soziale Rendite angestrebt: die Schaffung von Perspektiven, Einkommen und Arbeit.

Schwieriger Anfang:
veraltete Traktoren und
zersplittertes Land

Dass dieses Ziel erreicht werden kann, das hat Helmut Götz jetzt in Bulgarien erlebt. Für die Agrargenossenschaft KLAS 2002 war der Neuanfang nach Ende des Kommunismus extrem schwierig: Völlig veraltete Traktoren, ein kleinparzelliertes Land und kein Geld für dringend benötigte Investitionen. KLAS-Geschäftsführerin Mariyna Dzkendovo: „Wir konnten den Banken nicht genügend Sicherheiten bieten. Zudem arbeiten die hiesigen Banken viel zu langsam.“ Anders Oikocredit. 2005 gewährte sie KLAS einen ersten Kredit über 155.000 Euro. Damit wurden moderne Maschinen wie ein Mähdrescher angeschafft und das Betriebskapital für fünf Jahre gesichert. Der Kredit ist mittlerweile voll getilgt. Zwei weitere Darlehen folgten im Jahr 2010. Die Agrargenossenschaft steht wirtschaftlich gut da.

Sechs statt zwei Wochen Urlaub.
Das ist auch enorm wichtig. Im 400-Seelen-Dorf Bedvoditza an der Schwarzmeerküste, einer strukturschwachen Gegend, wo die Arbeitslosenrate bis zu 70% beträgt und junge Menschen in die Städte ziehen, ist KLAS der einzige Arbeitgeber – mit bemerkenswerten Arbeitsbedingungen! Die Gehälter liegen deutlich über dem nationalen Durchschnittsmonatslohn von 350 Euro. Sind in dieser Region sonst nur ein bis zwei Wochen Jahresurlaub üblich, gewährt KLAS sechs Wochen. Zudem werden medizinische Versorgung und eine Sozialversicherung sichergestellt.

Soziales Sicherheitsnetz
„Genossenschaft“

Den Boden hat KLAS von mehr als 400 Landeigentümern gepachtet. „Ohne den Pachtzins könnte ich nicht überleben“, sagt die 72-jährige Landbesitzerin Mariyka Kostova. Sie lebt mit ihrem Mann in einem bescheidenen Häuschen mit Garten. Ihre vier Kinder sind alle weggezogen. Ihre Pension beträgt gerade einmal 130 Leva (65 Euro) im Monat. Aber sie besitzt einen Hektar Land, den sie an die Genossenschaft verpachtet hat.

Das brachte ihr im letzten Jahr 350 Euro ein. Viele andere Landbesitzer sind genau in der gleichen Lage wie sie. Derzeit leben in Bulgarien über zwei Millionen Rentner, mehr als die Hälfte davon in Armut. Ein zusätzliches Einkommen wie die Pachteinnahmen sind deshalb existenzsichernd.
Doch die Genossenschaft übernimmt auch Verantwortung für Menschen, die weder Angestellte noch Mitglieder sind. Sie unterstützt kommunale Entwicklung und den Ausbau von Infrastruktur. So werden Kindergärten, Kirchen und Chöre mitfinanziert, im Winter werden Straßen geräumt und Brennholz geliefert.

Parallelen zum
Ur-Genossenschaftsmodell

150 Jahre nach Raiffeisens ersten Genossenschaftsgründungen in Mitteleuropa entstehen im postkommunistischen Bulgarien aus der gleichen Motivation Genossenschaften. Es sind Not und Armut, die zum Handeln zwingen. Der Wille, gemeinsam stark zu sein. So bündeln Menschen ihre wenigen Hektar Landbesitz, um große Felder gemeinschaftlich bewirtschaftet zu können.
Seit 2007 ist Bulgarien EU-Mitglied – und dessen wirtschaftliches Schlusslicht. Die sozialistische Vergangenheit hat ein heruntergewirtschaftetes Land hinterlassen. Armut, Pferdekarren, gebückte alte Menschen, die auf kleinen Grundstücken Subsistenzwirtschaft betreiben.
Aber der Ur-Genossenschaftsgedanke „Der Gewinn des Dorfes dem Dorfe“ leistet hier Großartiges – schafft Einkommen, sichert Existenzen und stärkt das Gemeinwohl. Helmut Götz freut sich, dass seine Geldanlage bei Oikocredit weltweit rund 300 Genossenschaften unterstützt – darunter auch die bulgarische Agrargenossenschaft KLAS.

Infos: www.oikocredit.org

Allgemein | März 2012 | von redaktion

Zurück in die Heißzeit – die Klimageschichte der Erde

Neues Planetariumsprogramm zum Klimawandel

Das neue Programm im Planetarium in Freiburg über die Klimageschichte der Erde ist aktueller denn je. Denn schon bald werden die intelligenten Lebewesen des Planeten Erde einen schrecklichen Rekord erzielen: Trotz aller Klimaverhandlungen werden aus den Schornsteinen ihrer Häuser, Kraftwerke und Fabriken und aus den Auspuffrohren ihrer Autos und Flugzeuge an einem einzigen Tag mehr als 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft steigen. Und jede Tonne dieses Gases wird den Treibhauseffekt der Atmosphäre und damit die globalen Erdtemperaturen weiter erhöhen.

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Nachhaltig | März 2012 | von redaktion

Frischer Wind auf dem Münsterplatz

Taifun eröffnet vegetarischen Bio-Imbiss auf Freiburgs beliebtem Wochenmarkt

Ab dem 1. März betreibt der bekannte Freiburger Tofu-Hersteller Life Food / Taifun-Tofuprodukte den Marktstand Bio-Imbiss / Tofu-Snacks auf dem Freiburger Münstermarkt.
Gemäß dem Konzept „Bio und vegan aus der Regio“ sind alle eingesetzten Produkte rein pflanzlich und stammen aus eigener Herstellung sowie von regionalen Partnern. Die Neuausschreibung der Münstermarkt-Imbissstände durch die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sah erstmals neben den Wurstständen auch einen Anbieter vegetarischer Speisen vor. Ein ebenso innovativer wie zeitgemäßer Schritt, mit dem die „Green City“ Freiburg auf die zunehmende Nachfrage nach fleischfreien Alternativen reagiert.

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