Straußenführer 2017


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Vom Höhepunkt und Niedergang der Hippie-Bewegung

Erinnerung an den „Summer of Love“ von 1967

In diesem Jahr kommt man in San Francisco an den Hippies nicht vorbei, ausgiebig wurde der Summer of Love nachgefeiert. „Flower-Power-Touren“ führen durch den Stadtteil, der nach der Kreuzung von Haight Street und Ashbury Street benannt wurde. Haight-Ashbury gilt als Geburtsort der Hippie-Bewegung. Heute teilweise bewohnt von der Oberschicht der Hightechbranche, die viele der schönen Häuser im viktorianischen Stil renoviert hat – Silicon Valley ist nicht weit.

„Let´s go to San Francisco...“ © Peter Frömmig, 1971

„Let´s go to San Francisco…“ © Peter Frömmig, 1971

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Orsolya Kalász erhält den diesjährigen Peter-Huchel-Preis

Alles ist seltsam in der Welt

Alljährlich, seit 1983 schon, wird der vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestfunk gestiftete Peter Huchel-Preis für ein herausragendes Werk deutschsprachiger Lyrik verliehen, das im Vorjahr erschienen sein muss. Diesmal fiel die Wahl auf die 1964 in Ungarn geborene, heute in Berlin in Budapest lebende Autorin und Übersetzerin Orsolya Kalász.

Foto der Lyrikerin Orsolya Kalász

Preisträgerin des Peter-Huchel-Preises: Die Lyrikerin Orsolya Kalász

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„Francis Bacon. Unsichtbare Räume“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Über das existentielle Ausgeliefertsein des Menschen

In der Kunstwelt steht schon lange fest, dass der Brite Francis Bacon (1909-1992) einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts war. Und seit seinem Tod hat sein Werk noch an Beachtung gewonnen. Auch die Höchstpreise im Kunsthandel, die seine Bilder neuerdings erzielen, sind ein Indikator dafür. „Unsichtbare Räume“, der Titel dieser Ausstellung, bezeichnet erstmals einen zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon.

Gemälde "Tryptichon" von Francis Bacon. Jedes der drei Teile des Gemäldes zeigt einen Raum, in dessen Mitte sich Knäuel aus menschlichen Körperteilen befinden

Francis Bacon, Triptychon – inspiriert von dem Gedicht „Sweeny Agonistes“ von T. S. Elliot, 1967 © The Estate of Francis Bacon, All rights reserved. VG Bild-Kunst, Bonn 2016

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„Magie der Moderne“ – Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Rätselhafte Bilder von weitreichender Wirkung

Seit jeher gibt das Werk des großen Avantgardisten Giorgio de Chirico Rätsel auf, rätselhaft ist auch immer der Maler selbst geblieben. Diese Bilder sind auf einmal da gewesen, ohne jeden Vergleich, richtungsweisend. Es waren zuerst Künstler, die das Neuartige dieser Bildsprache erkannten, davon angeregt wurden. Sie nannten sich später Dadaisten oder Surrealisten und haben selbst viel bewegt. Es sind nicht nur große Namen wie Magritte, Dali, Ernst oder Grosz darunter. Einige Werke dieser Maler werden in der Ausstellung den Gemälden von de Chirico gegenübergestellt, Gemälden aus seiner genialen Phase, der das Etikett „Metaphysische Malerei“ anhaftet.

Magie der Moderne“ mit Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Giorgio de Chirico: „Metaphysisches Interieur mit großer Fabrik“, 1916 © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

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Gedanken zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober und zum Mauerfall vor 25 Jahren

Vom Wandel der Zeiten

Jahrestage sind Gelegenheiten, sich zu erinnern. Sie geben Anlass zu fragen, woher wir kommen, wo wir jetzt stehen, wie es weitergehen soll. Mit dem Mauerfall vor 25 Jahren endete die Nachkriegszeit, der Kalte Krieg, begann eine neue Epoche.
Der deutsche Einheitsvertrag war nicht nur eine nationale, sondern auch eine europäische Chance. Doch die (fortschreitende) wirtschafts- und machtorientierte Expansion der EU, was vor allem die Nato-Osterweiterung betrifft, wurde zu einer Herausforderung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der Ukraine-Konflikt droht das Land zwischen unterschiedlichen Interessen aufzureiben. Auch droht eine neue Ost-West-Spaltung. Die Zeiten haben sich geändert, und der Wandel geht an keinem schadlos vorüber.

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