Straußenführer 2017



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Im Gespräch mit Mundologia-Abenteurer Mario Goldstein

Sehnsucht nach Wildnis und Einsamkeit

Der Fotograf und Buchautor Mario Goldstein und seine Frau Ramona kehrten der durchstrukturierten, hektischen Welt den Rücken und ließen sich im Rhythmus der Natur durch die Wildnis Kanadas und Alaskas treiben. Die Befahrung des gigantischen Yukon River, 3000 Kilometer bis zur Mündung in die Beringsee auf einem selbstgebauten Floß, wurde für sie zur ungeahnten Herausforderung. Seine mitreißende Abenteuerreportage „Sehnsucht Wildnis – Quer durch Kanada und Alaska“ wird am 5. Februar 2017 um 19 Uhr auf dem Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg zu sehen sein. Mit Mario Goldstein sprach Janine Böhm.

Foto von Mario Goldstein in der Wildnis, im Hintergrund ein Berg

Mario Goldstein: Autor, Fotograf und Abenteurer

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David Bittner in Freiburg beim Mundologia – Festival

David Bittner, Biologe und Fotograf, im Interview über Bären und Wildnis

Der Schweizer Biologe und Fotograf David Bittner reist regelmäßig nach Alaska, um die Küstenbraunbären in der Wildnis zu beobachten. Seine Bilder und Filme gehören zu den aufregendsten und spektakulärsten Aufnahmen, die je von Begegnungen mit wilden Bären gemacht wurden und sind am 31. Januar 2016, 15 Uhr, auf dem 13. MUNDOLOGIA – Festival im Konzerthaus Freiburg zu sehen. Im Gespräch mit Janine Böhm berichtet David Bittner von zaghaften Annäherungsversuchen, Scheinangriffen und menschlichem Fehlverhalten.

David Bittner

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„Wichtig ist der Wille, nicht das Geld“

Im Gespräch: Günter Wamser, Abenteuerreiter und Referent

Manche Leute machen schon verrückte Dinge. Wie zum Beispiel Günter Wamser, der sich 1994 auf das Pferd geschwungen hat, um den amerikanischen Doppelkontinent mit der Hilfe von Vierbeineren von Feuerland bis Alaska zu durchqueren. Vier bis fünf Jahre hatte der heute 54-jährige für seinen langen Ritt ursprünglich eingeplant, knapp 20 Jahre wurden schließlich daraus, ehe er im Herbst diesen Jahres sein Ziel im hohen Norden erreichte.
Rund 30.000 Kilometer hat Wamser zurückgelegt und berichtet mittlerweile in zahlreichen Fotoreportagen, Büchern und Vorträgen von den Abenteuern seiner außergewöhnlichen Reise. Neben den humorvollen und berührenden Geschichten, eindrucksvollen Bildern und faszinierenden Landschaften ist es vor allen Dingen die Nähe zu seinen Tieren, die einen besonders berührenden Eindruck hinterlässt. „Was zunächst als Abenteuer gedacht war, wurde über all die Jahre meine Art zu leben“, sagt Günter Wamser heute, der mit seiner Live-Reportage „Abenteuerreiter“ am 8. Feburar im Rahmen der Mundologia im Konzerthaus Freiburg gastiert. Vorab hatte Claus Weissbarth die Gelegenheit zu einem längeren Gespräch mit Günter Wamser.

Kultur Joker: Herr Wamser, Sie haben den amerikanischen Doppelkontinent von Feuerland bis Alaska mit Pferden durchquert. Wie kommt man auf eine derart ungewöhnliche Idee, die die meisten Menschen wohl als irrwitzig abtun würden?
Günter Wamser: Das hat sich eigentlich über viele Jahre entwickelt. Schon mit Anfang zwanzig bin ich mit dem Motorrad quer durch Europa gefahren, was mich mit der Zeit nicht mehr befriedigt hat. Auf einer Motorradtour durch den amerikanischen Kontinent bin ich auf das Pferd gekommen und habe im wahrsten Sinn des Wortes umgesattelt. Ich bin dann durch Guatemala geritten, was mich extrem fasziniert hat. Daraus ist die Idee entstanden, eine ganz große Reise mit Pferden zu machen.

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Weite Welt ganz nah.

Im Gespräch: Tobias Hauser über das MUNDOlogia-Festival 2009
Die Welt ist in Freiburgs Zentrum gerückt: Vom 6.-8. Februar findet zum sechsten Mal die MUNDOlogia statt, das Dia-Festival zum Staunen und Träumen, zum Lernen und Nachdenken. Die Reisebilder aus aller Herren Länder werden in diesem Jahr erstmalig im Konzerthaus gezeigt. Durch die Dia-Vorträge international bekannter Foto-Journalisten hat sich die Veranstaltung im Bürgerhaus am Seepark einen Namen gemacht.

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