Straußenführer 2017


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Entlarvende Bildwelten mit Liebe zum Detail

„Rodney Graham. Lightboxes“ – Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Die Welt ist eine Bühne, das wussten schon die Menschen der Barockzeit. So sieht es auch der kanadische Künstler Rodney Graham, der in seinen aufwendig gestalteten Leuchtkästen Bühnenbilder aufbaut, das Setting für filmreife Momentaufnahmen.

Rodney Graham: „Newspaper Man“, 2016, Leuchtkasten (© Rodney Graham)

Rodney Graham: „Newspaper Man“, 2016, Leuchtkasten (© Rodney Graham)

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Künstler der russischen Avantgarde

Alexander Rodtschenko – Ausstellung im Musée Unterlinden in Colmar

Alexander Rodtschenko (1891-1956), vielseitiger Künstler der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Mitbegründer des Konstruktivismus, hat mit seinem Schaffen als Maler, Bildhauer, Designer und Fotograf neue Wege beschritten. Anhand von rund 100 Werken gibt das Musée Unterlinden in Colmar derzeit einen Einblick in die Facetten seiner Produktion, Gemälde, Zeichnungen, Raumkonstruktionen, Fotografien, Architekturprojekte, Werbung und Design.

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

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Randale und Liebe

„Greiffenegg und Ramberg“ im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum Freiburg

Eine ungewöhnliche Ausstellung ist das derzeit im Haus der Graphischen Sammlung: Der Titel rankt sich um zwei Männer, die vornehmlich im Spiegel von Zeichnungen aus den Jahren 1821-24 in Erscheinung treten, die zugleich Zeugnis ihrer Freundschaft sind. Die Rede ist von dem in Freiburg geborenen und gestorbenen Hermann Gottlob Xaver von Greiffenegg-Wolffurt (1773-1847) und Johann Heinrich Ramberg (1763–1840), Hofkünstler und Karikaturist am Hofe von Hannover.

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

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Wie wir zukünftig leben könnten

„Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ im Vitra Design Museum

Die Probleme sind hinlänglich bekannt. Die Bevölkerung wächst – wenn auch nicht überall gleich stark – und mehr und mehr unbebaute Flächen verschwinden und werden versiegelt. Wohnraum, insbesondere in den Städten, ist rar und teuer. Dass da die Lösung nicht gerade in dem in Deutschland so beliebten Einfamilienhaus im Speckgürtel einer größeren Stadt liegen kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Das Vitra Design Museum reagiert mit der von Ilka und Andreas Ruby kuratierten Ausstellung „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ auf eine städtebauliche Herausforderung.

Ausstellungsansicht "Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft" (© Mark Niedermann)

Ausstellungsansicht „Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft“ (© Mark Niedermann)

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Über den Augenblick hinaus

Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Ausstellung mit Werken von Wolfgang Tillmans

Wenn man ganz am Ende der Ausstellung angelangt ist, geht Wolfgang Tillmans noch einmal weiter. Die Kompilation von drei Musikvideos erweitert die Kunst Tillmtans um die bewegte Zeit. In „La Palma“ gebiert das Meer Schaum, Woge um Woge schwemmt die See ihn an den Strand. Der Schaum türmt sich, fällt in sich zusammen und breitet sich wieder aus. Er ist ein bisschen braun, wirkt nicht mehr ganz frisch, vielleicht sogar ein bisschen abstoßend. Einen Moment später sieht man lauter bunte Glanzpunkte auf den Schaumkronen, die wie Sterne im All leuchten. Und – das alles ist kein bisschen kitschig.

Wolfgang Tillmanns: "Nite Queen", 2013. Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

Wolfgang Tillmans: „Nite Queen“, 2013. Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

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Otto Freundlich: Pionier der Abstraktion

„Kosmischer Kommunismus“ – Ausstellung im Kunstmuseum Basel

Die Wechselwirkung von Farben und Formen erzeugt Kraftfelder, Energie, Bewegung und löst alles Dingliche auf – das war sein Anliegen. Otto Freundlich (1878-1943) gehört zu den ersten und originellsten Vertretern der Abstraktion, ist aber wenig bekannt; vor 80 Jahren wurde sein bedeutendes Werk als „entartet“ an den Pranger gestellt sowie teils zerstört – und er selbst in einem Konzentrationslager ermordet. Nun zeigt das Kunstmuseum Basel eine Retrospektive, die in Kooperation von Museum Ludwig in Köln und Musée de Pontoise bei Paris entstanden ist.

Otto Freundlich: „Kosmisches Auge“, 1921/22 (Ausschnitt). Pastell auf Karton (©Applicat-Prazan, Paris)

Otto Freundlich: „Kosmisches Auge“, 1921/22 (Ausschnitt). Pastell auf Karton (©Applicat-Prazan, Paris)

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Der Blickwinkel auf die Natur im Wandel der Zeiten

„Unter freiem Himmel. Landschaft sehen, lesen, hören“ – eine Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe

Eine gemalte Landschaft ist nie einfach eine Abbildung der Realität. Eine gemalte Landschaft birgt immer ein Geheimnis, ob es sich um ein Nachtstück bei Vollmond handelt, um ein expressionistisches Spiel mit Farben und Formen oder um liebevoll ausgemalte Feinheiten wie die Blätter an den Bäumen. Noch spannender wird das Eintauchen in gemalte Landschaften, wenn sie von den Ideen begleitet werden, die anderen beim Betrachten eingefallen sind. In der Ausstellung „Unter freiem Himmel“ bietet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ein vertieftes Erlebnis an: „Landschaft sehen, lesen, hören“ heißt es im Untertitel.

Caspar David Friedrich: „Felsenriff am Meeresstrand“, 1824 (© bpk/Staatl. Kunsthalle Karlsruhe)

Caspar David Friedrich: „Felsenriff am Meeresstrand“, 1824 (© bpk/Staatl. Kunsthalle Karlsruhe)

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Picasso am Flughafen

Riesenposter wirbt für Jubiläumsausstellung der Kunsthalle Messmer in Riegel

Am ersten Juni wurde am Kontrollturm des Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg ein neues Riesenposter enthüllt: Eine Lithographie von Pablo Picasso begrüßt die Fluggäste im Dreiländereck und weißt auf die Sonderausstellung „Picasso und die Frauen“ in der Riegeler Kunsthalle Messmer hin, die am 24. Juni eröffnet wird.

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Kletterer enthüllen das Riesenposter am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg (© EuroAirport)

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