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Kunst | Juni 2018 | von Annette Hoffmann

Nach der Performance von New Noveta verbleibt eine Installation im Kunstverein Freiburg

Grüne Dystopie

Performances werfen immer die Frage auf, was bleibt. Genügt da ein Vorhang aus mehreren Bahnen olivgrünen Latex und die mehr oder weniger eingetrocknete grüne Farblache, beleuchtet von einem fahl aussehenden grünen Licht und verdichtet von elektronischem Sound? Hinterlässt ein Auftritt wie der von New Noveta bei der Vernissage ihrer Ausstellung „Fateful“ nicht immer auch eine gewisse Aura?

New Noveta: Fateful, 2018. ©Courtesy Sandy Brown, Berlin

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Kunst | April 2018 | von Annette Hoffmann

Der Reiz des Dysfunktionalen

Aaron Angell zeigt im Kunstverein Freiburg neue Skulpturen und Hinterglasbilder

Wenn ein Künstler mit Keramik und Hinterglasmalerei einen Platz in der zeitgenössischen Kunstszene findet, muss er sich wohl mit ausgesprochen gegenwärtigen Fragen befassen. Schließlich gelten weder Ton noch Glas als sonderlich hippe Materialien – auch wenn in den letzten Jahren eine Tendenz zu erkennen war, das vermeintlich Altbackene umzudefinieren.

Aaron Angell: „Caterpillar Engine“, 2017. (© Courtesy Rob Tufnell, Victoria and Albert Museum)

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Kunst | Februar 2018 | von Annette Hoffmann

Hans-Christian Lotz zeigt Digitales und Analoges im Kunstverein Freiburg

Sich verschließende Oberflächen

Soll man das persönlich nehmen? Eben noch zeigte der Bildschirm eine Animation von Kugeln, die sich zu immer kleiner werdenden Flächen zusammensetzen, doch jetzt ist die Bildfläche schwarz bis auf den flirrenden Balken in künstlichen Farben, der sich unaufhörlich verändert. Hans-Christian Lotz‘ Arbeiten, bis März zu sehen im Kunstverein Freiburg, scheinen ganz gut ohne den Betrachter auszukommen

Hans-Christian Lotz: Schau ohne Titel (© Marc Doradzillo)

Hans-Christian Lotz: Schau ohne Titel (© Marc Doradzillo)

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Kunst | Oktober 2017 | von Redaktion

Neues Leben aus der Vergangenheit

Die Schau „Immortalismus“ im Kunstverein Freiburg widmet sich der Idee der Unsterblichkeit

Wer eben erst die Zarenherrschaft hinter sich gelassen hatte, wollte nicht mehr klein denken. Im nachrevolutionären Russland blühten Utopien verschiedenster Art. Zu den gewagtesten gehörte sicherlich der Immortalismus.

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

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Kunst | April 2017 | von Redaktion

Kunstverein Freiburg startet das Projekt „Site Visit“

Eine Spielwiese

Ganz so clean sieht die Installation von Camille Le Houzec und Jocelyn Villemont bereits nicht mehr aus. Nach der Performance von New Noveta (Keira Fox, Ellen Freed) klafft ein ziemliches Loch in einer der Hohlkehlen.

Kunstwerk „Paradies“ von Berthold Reiß

Berthold Reiß: „Paradies“

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Kunst | Oktober 2016 | von Redaktion

Kunst aus geliehenen Stühlen

Kunstverein Freiburg zeigt Amalia Picas „Katachrese“ – Freiburger Bürgerinnen und Bürger liehen der Künstlerin dafür ihre Stühle

Amalia Picas Ausstellung „Katachrese“ ist eine Ausstellung der Überschneidungen. Vielleicht weil sie mit dem Titel eine Steilvorlage bot. „Katachrese“ leitet sich aus der antiken Rhetorik ab und meint die Übertragung eines Bildes von einem Sinnzusammenhang in den anderen, was zu logischen Brüchen führen kann, die dennoch auf ihre Weise plausibel wirken können.

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Amalia Pica: „Katachrese“, 2016, Installationsansicht Asambled © Marc Doradzillo

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Interview | März 2009 | von redaktion

Experimentierfeld für Künstler

Im Gespräch: Caroline Käding, Leiterin des Kunstvereins Freiburg.
Ihre Vorgängerin, Felicity Lunn, kündigte vorzeitig, da sie befürchtete, dass mit einem derart reduzierten Etat, wie er im Doppelhaushalt 2007/8 beschlossen wurde, der Kunstverein Freiburg zu einem „Provinzverein“ werden würde. Provinziell wirkt das Programm von Caroline Käding nicht, die seit dem 1. Oktober 2008 den Kunstverein Freiburg leitet. Am 27. März wird ihre erste Ausstellung „Nothing to say and I am saying it“ eröffnet, in der Werke der Künstler Markus Amm, Karla Black, Marieta Chirulescu, Ned Vena sowie Cerith Wyn Evans zu sehen sein werden. Caroline Käding, die in Erlangen und Berlin Kunstgeschichte studiert hat, arbeitete bereits für die Galerie Max Hetzler und den Sammler Heiner Bastian in Berlin, zuletzt war sie Kuratorin an der Kestnergesellschaft in Hannover, wo sie für Ausstellung mit Franz Ackermann, Bettina Rheims und Erik Bulatov, aber auch für die Schau „Made in Germany“ und „Back to Black“ verantwortlich war. Mit Caroline Käding sprach Annette Hoffmann über ihr Jahresprogramm, die Verortung des Freiburger Kunstvereins in der Stadt und über Kulturarbeit in Zeiten enger finanzieller Rahmenbedingungen.

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Kunst | Januar 2009 | von redaktion

Soziale Plastiken

Die Regionale ist in Freiburg an drei Orten zu sehen.
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Denn die Kunsthalle Basel und der Ausstellungsraum Klingental haben nicht allein die Räume getauscht, sondern das Team des Ausstellungsraums lädt all jene Künstler in die Kunsthalle, die von den Kuratoren der anderen Häuser nicht ausgewählt wurden. Es sind ganze 410 Künstler, die sich auf dieses Spiel mit den Regeln der Regionale eingelassen haben, die zehn Künstler, die Annette Amberg und Roos Gortzak für den Ausstellungsraum juriert haben, versprechen dahingegen eine konzentrierte Ausstellung.

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