Straußenführer 2018


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Theater | August 2018 | von Georg Rudiger

„Beatrice Cenci“ und „Carmen“ werden bei den Bregenzer Festspielen 2018 bejubelt

Ästhetische Ausgrabung und bezaubernder Blockbuster

Die Opferkerzen auf dem breiten Glas-Sarkophag brennen, die Goldmünzen im Inneren glänzen. Zu den wuchtigen Klängen der Ouvertüre von Berthold Goldschmidts 1950 komponierter Oper „Beatrice Cenci“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele schafft Regisseur Johannes Erath mit seiner Bühnenbildnerin Katrin Connan zu Beginn ein starkes Bild für die Verbindung von religiöser Inbrunst und grenzenlosem Reichtum.

© Karl Forster

„Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen.

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Theater | Juli 2018 | von Georg Rudiger

Charmanter Trash, Klischees und große Stars in Berlin

„Il Viaggio a Reims“, „Die Nase“ und „Macbeth“ in Berlin – ein Premierenrundgang

In Berlin hatten an einem einzigen Wochenende alle drei großen Opernhäuser Premieren. Giuseppe Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und Placido Domingo wurde von der Staatsoper Unter den Linden sogar im Public Viewing auf dem Bebelplatz vor rund 20.000 Zuschauern übertragen – gute Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme.

Anna Netrebko in „Macbeth“, Staatsoper Unter den Linden. ©Bernd Uhlig

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Theater | April 2018 | von Georg Rudiger

Osterfestspiele Baden-Baden: „Parsifal“ überzeugt nur musikalisch

David Copperfield für Arme

Richard Wagner hatte für seine letzte Oper szenisch besondere Räume im Sinn. Diese vermisst Georg Rudiger in Dieter Dorns Inszenierung, mit der die diesjährigen Baden-Badener Osterfestspiele eröffnet wurden. Auf die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle ist allerdings Verlass.

Szene aus Richard Wagners Bühnenweihfestspiel „Parsifal“ im Festspielhaus Baden-Baden. (© Monika Rittershaus)

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Theater | April 2018 | von Georg Rudiger

Vasily Barkhatov inszeniert Prokofiews Oper „Der Spieler“ in Basel

Einsamkeit im 21. Jahrhundert

In den Casinos von Bad Homburg, Wiesbaden und Baden-Baden hat Fjodor Dostojewski viel Geld verloren – und in seinem autobiographisch geprägten Roman „Der Spieler“, den Sergej Prokofiew zur Grundlage seiner gleichnamigen Oper machte, davon erzählt. Bis Juni ist das Stück am Theater Basel zu sehen.

Im offenen Hostel werden viele kleine Geschichten erzählt. (© Priska Ketterer)

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Theater | April 2018 | von Fabian Lutz

„Angels in America“ nach Tony Kushner im Theater Freiburg

Engel im Lärm der Großstadt

Im Foyer des Theaters stehen Vertreter der AIDS-Hilfe Freiburg, im Beiheft wird vom globalen Tabu der HIV-Infektion und ihren Folgen gewarnt. Aber wir sprechen nicht von AIDS in America, sondern von der Oper Angels in America.

Die Schauspieler Joshua Kohl und Robin Adams in „Angels in America“ am Theater Freiburg. (© Rainer Muranyi)

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Theater | Februar 2018 | von Georg Rudiger

Regisseur David Bösch zeigt eine blutige „Elektra“ am Theater Basel

Walzer im Schlachthaus

David Bösch mag es düster. Schon in seinem Basler „Idomeneo“ aus dem Jahr 2013 reihte er eine Nachtszene an die andere. Am Ende zog keine Humanität ein, sondern Barbarei, die weißen Kleider der Choristen waren blutbefleckt. Jede Menge Blut gibt es auch in Richard Strauss‘ einaktiger Oper „Elektra“: Schon in der Vorgeschichte sind grausame Verbrechen geschehen.

Mal apathisch, mal blutrünstig: Rachel Nicholls als Elektra. (© Sandra Then)

Mal apathisch, mal blutrünstig: Rachel Nicholls als Elektra. (© Sandra Then)

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Theater | Januar 2018 | von Georg Rudiger

Rossinis Oper „La Cenerentola“ am Theater Basel glänzt vor allem musikalisch

Brillante Koloraturen vor schwarzen Blumen

Für Gioachino Rossinis 1817 in Rom uraufgeführte Oper „La Cenerentola“ verzichtete Librettist Jacopo Ferretti ganz bewusst auf die märchenhaften Elemente, um die Geschichte von der unterdrückten Stieftochter direkter, grotesker und dunkler zu erzählen. Es gibt also keinen Zauberbaum und keine Tauben, die beim Auslesen der Linsen helfen.

Sarah Brady, Anastasia Bickel und Andrew Murphy in Rossinis La Cenerentola am Theater Basel. ©Priska Ketterer

Sarah Brady, Anastasia Bickel und Andrew Murphy in Rossinis La Cenerentola am Theater Basel. (© Priska Ketterer)

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Theater | November 2017 | von Redaktion

Mit Schutzhelm in die Opern-Baustelle

„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Theater Freiburg

„Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“, steht auf dem Schild, das ein Schauspieler vor Vorstellungsbeginn auf der Bühne des Freiburger Theaters hochhält. Das Hölderlin-Zitat soll Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“, die der neue, aus Oberhausen gekommene Intendant Peter Carp und seine Musiktheaterdramaturgin Tatjana Beyer am Eröffnungswochenende des Hauses platziert hat, in die Gegenwart holen und grundsätzliche Fragen zum Thema Literatur und Politik stellen.

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

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