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Theater | Februar 2019 | von Georg Rudiger

Benedikt von Peter inszeniert einen packenden, düsteren „Don Giovanni“ am Theater Luzern

Die andere Seite des Lichts

Benedikt von Peter inszeniert Mozarts Don Giovanni in Luzern nicht als Person, sondern als Prinzip des Begehrens. Ein radikaler Ansatz, der einen Vorgeschmack auf die Saison 2020/21 des Theater Basel liefern könnte: Dann übernimmt der 41-jährige Deutsche die Intendanz des Basler Dreispartenhauses.

© Ingo Hoeh

In Benedikt von Peters Inszenierung ist Don Giovanni das Prinzip des Begehrens.

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Theater | Januar 2019 | von Georg Rudiger

Axel Ranisch inszeniert Prokofiews „Die Liebe zu den drei Orangen“ in Stuttgart als Computerspiel

Pralles Leben im ästhetischen Super-GAU

Mit seiner überhitzten, grotesken Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“, die 1921 in Chicago uraufgeführt wurde, wollte Sergej Prokofiew einen bewussten Gegenentwurf zur schwülstigen Romantik schaffen. Axel Ranisch inszeniert das Stück an der Staatsoper Stuttgart als Computerspiel.

© Staatsoper Stuttgart / Matthias Baus

Carole Wilson als Fata Morgana, Michael Ebbecke als Zauberer Celio, Mitglieder des Staatsopernchors Stuttgart und Statisterie der Staatsoper.

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Theater | November 2018 | von Georg Rudiger

“Lucia di Lammermoor” am Theater Basel begeistert musikalisch

Mehr Opfer als Mörderin

Zwischen Rossinischer Leichtigkeit und der Dramatik Giuseppe Verdis – da siedelt der Dirigent Giampaolo Bisanti am Theater Basel Donizettis „Lucia di Lammermoor“ an. Der Italiener hat genau das richtige Händchen für diese Belcanto-Oper.

© Sandra Then

Rosa Feola & Fabián Lara in “Lucia di Lammermoor” am Theater Basel.

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Theater | November 2018 | von Georg Rudiger

Viktor Ullmanns KZ-Oper „Der Kaiser von Atlantis“ im E-Werk

Machtverlust im Nebel

Kaum eine Oper ist so mit ihrer Entstehungsgeschichte verknüpft wie „Der Kaiser von Atlantis“ von Viktor Ullmann. Der österreichische Komponist schrieb sie 1943 im Konzentrationslager Theresienstadt für genau die Instrumente, die man zur Verfügung hatte – darunter Saxofon und Banjo.

© Sebastian Düsenberg

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Theater | Oktober 2018 | von Georg Rudiger

Leichtigkeit im goldenen Käfig

Rossinis „Barbier von Sevilla“ eröffnet spritzig die Saison der Straßburger Oper

Wir sind in Sevilla. Das sieht man nicht nur an den blauen Azulejos, den maurischen Kacheln, die das Bühnenbild bestimmen. Auch der schmiedeeiserne Balkon, die vorbeiziehende Prozession und die goldene Madonna in der Wandnische vermitteln Lokalkolorit. Der Abend in der Straßburger Oper beginnt in der trockenen Akustik des Hauses mit leichten, geradezu filigranen Figuren im Orchestergraben.

© Klara Beck

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Theater | August 2018 | von Georg Rudiger

„Beatrice Cenci“ und „Carmen“ werden bei den Bregenzer Festspielen 2018 bejubelt

Ästhetische Ausgrabung und bezaubernder Blockbuster

Die Opferkerzen auf dem breiten Glas-Sarkophag brennen, die Goldmünzen im Inneren glänzen. Zu den wuchtigen Klängen der Ouvertüre von Berthold Goldschmidts 1950 komponierter Oper „Beatrice Cenci“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele schafft Regisseur Johannes Erath mit seiner Bühnenbildnerin Katrin Connan zu Beginn ein starkes Bild für die Verbindung von religiöser Inbrunst und grenzenlosem Reichtum.

© Karl Forster

„Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen.

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Theater | Juli 2018 | von Georg Rudiger

Charmanter Trash, Klischees und große Stars in Berlin

„Il Viaggio a Reims“, „Die Nase“ und „Macbeth“ in Berlin – ein Premierenrundgang

In Berlin hatten an einem einzigen Wochenende alle drei großen Opernhäuser Premieren. Giuseppe Verdis „Macbeth“ mit Anna Netrebko und Placido Domingo wurde von der Staatsoper Unter den Linden sogar im Public Viewing auf dem Bebelplatz vor rund 20.000 Zuschauern übertragen – gute Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme.

Anna Netrebko in „Macbeth“, Staatsoper Unter den Linden. ©Bernd Uhlig

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Theater | April 2018 | von Georg Rudiger

Osterfestspiele Baden-Baden: „Parsifal“ überzeugt nur musikalisch

David Copperfield für Arme

Richard Wagner hatte für seine letzte Oper szenisch besondere Räume im Sinn. Diese vermisst Georg Rudiger in Dieter Dorns Inszenierung, mit der die diesjährigen Baden-Badener Osterfestspiele eröffnet wurden. Auf die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle ist allerdings Verlass.

Szene aus Richard Wagners Bühnenweihfestspiel “Parsifal” im Festspielhaus Baden-Baden. (© Monika Rittershaus)

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