Straußenführer 2017


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„Francis Bacon. Unsichtbare Räume“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Über das existentielle Ausgeliefertsein des Menschen

In der Kunstwelt steht schon lange fest, dass der Brite Francis Bacon (1909-1992) einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts war. Und seit seinem Tod hat sein Werk noch an Beachtung gewonnen. Auch die Höchstpreise im Kunsthandel, die seine Bilder neuerdings erzielen, sind ein Indikator dafür. „Unsichtbare Räume“, der Titel dieser Ausstellung, bezeichnet erstmals einen zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon.

Gemälde "Tryptichon" von Francis Bacon. Jedes der drei Teile des Gemäldes zeigt einen Raum, in dessen Mitte sich Knäuel aus menschlichen Körperteilen befinden

Francis Bacon, Triptychon – inspiriert von dem Gedicht „Sweeny Agonistes“ von T. S. Elliot, 1967 © The Estate of Francis Bacon, All rights reserved. VG Bild-Kunst, Bonn 2016

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„Magie der Moderne“ – Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Rätselhafte Bilder von weitreichender Wirkung

Seit jeher gibt das Werk des großen Avantgardisten Giorgio de Chirico Rätsel auf, rätselhaft ist auch immer der Maler selbst geblieben. Diese Bilder sind auf einmal da gewesen, ohne jeden Vergleich, richtungsweisend. Es waren zuerst Künstler, die das Neuartige dieser Bildsprache erkannten, davon angeregt wurden. Sie nannten sich später Dadaisten oder Surrealisten und haben selbst viel bewegt. Es sind nicht nur große Namen wie Magritte, Dali, Ernst oder Grosz darunter. Einige Werke dieser Maler werden in der Ausstellung den Gemälden von de Chirico gegenübergestellt, Gemälden aus seiner genialen Phase, der das Etikett „Metaphysische Malerei“ anhaftet.

Magie der Moderne“ mit Giorgio de Chirico in der Staatsgalerie Stuttgart

Giorgio de Chirico: „Metaphysisches Interieur mit großer Fabrik“, 1916 © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

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