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Freiburger Museum für Neue Kunst zeigt „Julius Bissier und Ostasien“

Das Bild als Dichtung

Es muss ein großes Faszinosum gewesen sein, dieses Stück Welt auf der anderen Seite des Globus. Dabei war Julius Bissier (1893-1965) nie in Ostasien gewesen. Und doch schien seine Kunst in dieser Kultur zu wurzeln. Wie dieser enge Bezug zustande kam, zeigen derzeit die beiden Kuratorinnen Isabel Herda und Anne Hagdorn in der Ausstellung „Im Raum meiner Imagination. Julius Bissier und Ostasien“ auf.

Julius Bissier: „Aufprallende Woge“, 1939. ©Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, VG-Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Achim Kukulies

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„Herbert Maier. Wer wir sind“ – Ausstellung im Museum für Neue Kunst Freiburg

Eine Bestandsaufnahme des Menschlichen

Unter den Hunderten von Aquarellen findet sich auch ein Selbstporträt. „Wer sind wir (selbst)“, das in diesem Jahr entstanden ist, zeigt den Kopf Herbert Maiers, einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch sein Gehirn. Die Augen geschlossen, über das Gesicht laufen Farbschlieren. Vielleicht tot, vielleicht während einer Messung der Gehirnaktivitäten. Denn irgendwo muss es ja sitzen, das Bildgedächtnis. Irgendwo muss es einen eigenen Ort geben für all das, was wir in unserem Leben jemals gesehen haben.

Foto aus Herbert Maiers Atelier. Auf Regalbretten im Hintergrund sind zahlreiche ungerahmte Gemälde von Menschen zu sehen, manche wirken fotorealistisch, andere wie Zeichnungen von Skulpturen, Masken und Büsten

Herbert Maier: Visuelle Bibliothek, Atelieransicht © Bernhard Strauss

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