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Nachhaltig | März 2015 | von redaktion

Für Frieden in der Ukraine

Aufruf des Freiburger Friedensforums

Verhandeln statt Schießen, Kriegsvorbereitung beenden, Frieden in Europa
sichern, für Kooperation statt Konfrontation

In Sorge um den Frieden in der Ukraine und Europas trafen sich jüngst einige Organisationen und Einzelpersonen im Freiburger Friedenszentrum, um für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine aktiv zu werden. Zusammen mit dem Freiburger Friedensforum rufen die Beteiligten zu einer Mahnwache am 27. Februar, 16 Uhr, Bertoldsbrunnen, und am zu einer  Kundgebung am 6. März, 17 Uhr, Rathausplatz, auf.

Am Tag X, (erneute Eskalation und Aufflammen des Krieges), werden wir gegen Krieg und für sofortigen Frieden auf die Straße gehen.


Die gegenwärtige Situation in der Ukraine erfüllt viele Menschen mit größter Sorge. Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen diesen Krieg, der schon jetzt unendlich viel Leid, Tote und Zerstörung gebracht hat und tiefe Gräben aufreißt. Entscheidend ist jetzt die Einhaltung des Waffenstillstandes und die Umsetzung des Minsker Gipfels 2 unter internationaler Kontrolle. Wir erwarten von der Bundesregierung dass sie ihrer historischen Verantwortung für den Frieden in der Ukraine und in Europa gerecht wird. Statt militärischer Rhetorik ist ein wirkliches Aufeinanderzugehen mit gegenseitigen Respekt von West- und Ostukrainern nötig, ein Berücksichtigen ihrer Anliegen. Eine friedliche Lösung des Konfliktes ist möglich, wenn die Politik der
Konfrontation zugunsten einer Politik der Kooperation und der zivilen Konfliktbearbeitung in Europa aufgegeben wird.

Das FFF tritt für folgende Kernbotschaften ein:

  • Einhaltung und internationale Kontrolle des Waffenstillstands und Umsetzung   der Vereinbarungen
  • Stopp aller Waffenlieferungen aus West und Ost
  • Keine weitere Ausdehnung der Nato nach Osten
  • Vertrauensbildende Maßnahmen durch weitere Verhandlungen
  • Keine provozierenden Manöver an den Grenzen Russlands
  • Allseitiges Akzeptieren einer Neutralität der Ukraine (Brücke zwischen Ost und West)
  • Beendigung der Sanktionsspirale
  • Wandel durch Annäherung und Zusammenarbeit in Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.
  • Wiederaufbau mit internationaler Hilfe

Dies alles wollen wir vorerst mit einer Mahnwache, einer Kundgebung und Demonstration zum Ausdruck bringen, um die Konfliktparteien für eine Politik
der Vernunft und ziviler Konfliktlösungen zu gewinnen.
Bereits am 27.02. wird ab 16 Uhr eine Mahnwache des Friedensforums am Bertoldsbrunnen stattfinden. Dort wollen wir mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen, über die Osteuropa-Politik der NATO und die Politik Russlands aufklären und gleichzeitig für die Kundgebung eine Woche später auf den 6. März mobilisieren. Am sogenannten Tag X, sobald es zu einer erneuten Eskalation des Krieges oder gar zum militärischen Eingreifen von außen kommt, werden wir auf die Straße gehen und protestieren. Wenn Krieg zur Gewohnheit wird, ist unser Widerspruch gefordert.

Für das Freiburger Friedensforum
Uta Pfefferle
Max Heinke

Freiburger Friedensforum,  Stühlingerstr. 7, 79106 Freiburg. Tel.: 0761-7678088
Fax: 0761-7678090. Mail: fff@fffr.de
www.fffr.de