American Matrix: Osteuropa-Historiker Karl Schlögel stellt sein neues Buch in Freiburg vor
Was geschieht, wenn der wichtigste deutsche Osteuropa-Historiker auf die Supermacht des Westens, die USA, und ihr „Goldenes Zeitalter“ im vorigen Jahrhundert schaut? Mit „American Matrix“ gibt Karl Schlögel, der das Buch am 28. Januar um 19 Uhr als Gast des Carl-Schurz-Hauses im Haus zur Lieben Hand (Löwenstraße 16) vorstellt, die Antwort – in ganz großem Stil: Karl Schlögel („Entscheidung in Kiew: Ukrainische Lektionen“) hat als wegweisender Historiker den Osten sprachmächtig in das europäische Bewusstsein zurückgeholt und ist eine der wichtigsten öffentlichen Stimmen seit Beginn des russischen Angriffskriegs.
Er hat aber auch intensiv die USA bereist, wo ihn die immense Weite des Landes genauso faszinierte wie in Russland. American Matrix erzählt, wie Nordamerika von Eisenbahn und endlosen Highways erschlossen wurde, himmelstürmende Städte und revolutionäre Industrien aus dem Nichts entstanden, Wolkenkratzer in schwindelerregende Höhen schossen – Errungenschaften einer Gesellschaft, die sich frei von allen Traditionen fühlte. Das Versprechen des „American Way of Life“ veränderte die Welt genauso wie das sozialistische Experiment der russischen Sowjets. Karl Schlögels hoch interessantes Buch beschreibt die USA aus einer einmaligen, überraschenden Perspektive – und erzählt mit präziser Sprachgewalt eine Geschichte des 20. Jahrhunderts, wie sie so noch nirgendwo zu lesen war.
Tickets: www.carl-schurz-haus.de
Bildquellen
- American Matrix: Osteuropa-Historiker Karl Schlögel stellt sein neues Buch in Freiburg vor: Foto: Veranstalter