Hochzeit

Hochzeitsplaner

Foto: Fotostudio Gräber

Der schönste Tag des Lebens soll es werden – und so groß seine Bedeutung für die Glücklichen ist, umso größer bedarf es einer einwandfreien, gut durchdachten Hochzeitsplanung, die neben Plan A und B auch stets einen Plan C parat hält. Die Organisation der Traumhochzeit beinhaltet weitaus mehr als den Termin festzulegen, das Kleid auszusuchen und Einladungen zu verschicken. Wer auf Nummer sicher gehen und umgehbaren Stress vor dem lang ersehnten Jawort umgehen möchte, sollte die Hochzeitsplanung bereits ein Jahr im Voraus beginnen.

 

Alles beginnt mit dem Suchen des perfekten Datums, vielleicht der Tag des Kennenlernens oder der Verlobung. Ein Jahr zuvor sollte man möglichst schon das gewünscht Datum beim Pfarr- oder Standesamt angemeldet haben, um sich sicher sein zu dürfen, dass die Planung nicht umsonst sein wird. Zuvor sollte sich das Brautpaar auch über den Rahmen der Hochzeit besprochen haben, ob kirchlich, standesamtlich, im großen oder kleinen Kreis der Familie und Freunde. Damit einher geht auch die vorläufige Zusammenstellung der Gästeliste, die natürlich im Laufe der Hochzeitsplanung noch um einige Mitfiebernde bereichert werden darf. Neben dem gemeinsamen festlegen des Budgets der Hochzeit sollten auch bereits ei Jahr zuvor die Trauzeuge erwählt und informiert werden.
Im 6. Monat vor der Hochzeit sollte allmählich die Eheschließung beim Standes- oder Pfarramt angemeldet werden, somit können Sie bürokratischen Vollbremsungen gekonnt aus dem Weg gehen.

Foto: Fotostudio Gräber

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Die Location, der Fotograf und die Musik
Um auch dem festlichen Teil des Hochzeitstages einen Rahmen zu verleihen, muss die Location (Schloss, Restaurant, romantisch am See) festgelegt werden – viele Paare vergessen dabei, dass eine Location nicht auf Sie wartet und es sich lohnt, so früh wie möglich zu buchen. Auch für die Suche nach einem guten Fotografen und der Auswahl der Musik bedarf es an Zeit und Planung, sodass es sich empfiehlt einen Fotografen bereits 6 Monate vor dem Hochzeitstermin zu buchen. Um musikalischen Disputen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich für das Hochzeitspaar gemeinsam DJ oder Band zu buchen und bereits jetzt eine Playlist der Hochzeit zu erstellen.

Schneidermeisterin Christiane Broghammer Freiburg Hochzeit Brautkleid

Das Brautkleid und die Dekoration
Auch die Suche nach dem Brautkleid sollte spätestens 5 Monate vor der Hochzeit beginnen, Wünsche und Anforderungen sind meist hoch, sodass jene Suche der nach der Nadel im Heuhaufen ähnelt. Nicht zu vergessen sind neben Brautkleid auch die Kleider der Blumenkinder, die nicht nur in Design mit dem der Braut sondern auch farblich mit der erträumten Dekoration (Blumen, Tücher, Tischgestecke) harmonieren sollten. Nicht zu vergessen sind nun auch die Hochzeitseinladungen, die spätestens jetzt nach persönlichen Vorlieben designed und anschließend in den Druck gegeben werden müssen.

Die Flitterwochen
Möchte man auch nach dem perfekten Hochzeitstag nicht auf ebenso schöne, erholsame oder gar abenteuerliche Flitterwochen verzichten, lohnt es sich, bereits 5 Monate zuvor nach geeigneten Flügen und Unterkünften die Augen offen zu halten – den Frühbucherrabatt nicht zu vergessen! Achtung: Bei den Vorbereitungen der Hochzeitsreise unbedingt auf die Gültigkeit des Reisepasses und/oder notwendige Visa und Impfungen achten. Die Bürokratie hat schließlich ihren Preis.
Da auch der Bräutigam an der Hochzeit nicht in Jogginghose und Schlabbershirt erscheinen darf, wird er bereits 4 Monate vor dem Hochzeitsdatum eingekleidet, um mögliche Änderungen des Anzugs nicht im Endspurt erledigen zu müssen. Damit nicht nur Braut und Bräutigam wie aus dem Eis gepellt sind, müssen spätestens jetzt Floristen kontaktiert und somit Blumendekoration, Brautstrauß u.s.w. ausgewählt werden. Der Juwel einer Hochzeit und Graus eines jeden Trauzeugen sind die Eheringe, um die kein Weg herum führt und für die es jetzt Zeit wird.

Die Eheringe

Also auf zum Juwelier und die Ringe fürs Leben aussuchen, Gravuren (wenn erwünscht) bestimmen und dem Trauzeugen schlaflose Nächte bescheren. Natürlich darf ’s bei der Hochzeit nicht nur was fürs Auge, sondern auch für den Magen geben. Also nicht vergessen das Menü festzulegen und Alternativen für Vegetarier im Petto zu haben.

Foto: Fotostudio Gräber

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Die Einladungen
Damit Sie auf ihrer Hochzeit nicht allein dastehen, müssen Einladungskarten spätestens 3 Monate vor dem erwünschten Datum verschickt werden, sodass sich die meisten beruflich danach richten und mögliche andere Termine verschieben können. Falls ihre Gäste aus aller Welt anreisen, sollte man bereits jetzt die Buchung der Hotelzimmer in Angriff nehmen. Außerdem müssen Tisch- und Menükarten bei der Druckerei in Auftrag gegeben und eine Geschenkeliste erstellt werden. Damit die Braut an ihrem Hochzeitstag nicht Barfuß den Weg entlang schreiten muss, empfiehlt es sich auch schon 3 Monate zuvor Schuhe und gewünschte Accessoires zu besorgen.

Der Frisör war gefragt
Nur noch 2 Monate bis zum großen Tag! Am besten jetzt schon einmal die Brautfrisur beim Friseur einmal probeweise stecken und das Makeup bei einer Kosmetikerin oder Freundin auftragen lassen. So langsam sollte sich das Brautpaar einen Überblick über die Zu -, und Absagen der eingeladenen Gäste machen, sodass es im Anschluss einen Sitzplan (abgestimmt auf Familien, Sympathien, etc) erstellen kann. Zudem darf nicht vergessen werden kleine Körbe und Geschenke für die Blumenkinder zu bestellen, um den Rahmen der Hochzeit zu vollenden.

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Die Hochzeitstorte
Auch einer der vielen Höhepunkte Ihrer Hochzeit darf nun endlich vorgekostet und bestellt werden – die Hochzeitstorte! Ob klassisch, originell oder persönlich, lassen Sie ihrer Fantasie freien lauf.
Mit großen Schritten nähern wir uns dem Tage der Hochzeit und trotz aller Nervosität muss noch an einiges gedacht werden. So zum Beispiel an den Junggesellen/innen Abschied, dessen Rahmen Sie festlegen und die Planung getrost ihrer Freunde überlassen dürfen. Auch Hochzeitskleid und Hochzeitsanzug solle noch einmal anprobiert und wenn nötig kleinere Änderungen sofort in Auftrag gegeben werden. Neben einem Friseurtermin für den Bräutigam muss auch der genaue Ablauf für die Hochzeitsfeier noch einmal abgesprochen und somit dem Diamanten den letzten Schliff verpasst werden.
Gut zwei Wochen vor der Hochzeit sollte man gemeinsam noch einmal Rücksprache mit Fotograf, Konditor, Friseur, Florist, Musikern u.s.w. halten um möglichen Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Damit der Ehering noch schöner zur Geltung kommt, darf auch die passende Maniküre nicht vergessen und spätestens jetzt ein Termin für kurz vor der Hochzeit vereinbart werden. Falls notwendig und zeitlich kompatibel lohnt sich ein kleiner Durchlauf für die bereits aufgeregten Blumenkinder immer.

Der Countdown läuft
In der letzten Woche vor der großen oder kleinen Traumhochzeit muss vor allem die finale Gästeanzahl an den Gastronom weitergegeben werden (lieber 3-4 Personen mehr einrechnen). Alles was sie nun noch zu tun haben ist es, sich eventuell eine kleine Auszeit bei einer entspannenden Massage zu gönnen.
Am Tage vor ihrer Hochzeit lohnt es sich stets, um größeren Stress und Unklarheiten aus dem Weg zu gehen, die Kleider bereit zu legen, ein kleines Tässchen für die Braut mit SOS-Utensilien (Lippenstift, Taschentücher, Glücksbringer etc.) zurechtzulegen und die Trauzeugen eventuell noch einmal an die Ringe zu erinnern.

Der schönste Tag im Leben!
Nachdem der große und womöglich schönste Tage ihres Lebens ein Ende gefunden, alles mehr oder wenig reibungslos (dank einer gut durchdachten und frühen Planungen) verlaufen und nur kleine, schmunzelwürdige Pannen geschehen sind, gilt es nur noch die Flitterwochen und anschließenden Ehejahre zu genießen und daran zu denken: Nach jedem Tief folgt stets ein noch berauschenderes Hoch, im Leben wie in einer Beziehung.

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