Woche der Inklusion vom 2.-9. Mai: Schnupperkurse in Gebärdensprache, Qi-Gong und der Austausch miteinander

Die Woche der Inklusion vom 2.-9. Mai bietet ein breites Programm, das von mehr als 35 Vereinen begleitet wird. Dabei sind unter anderem der Gehörlosen-Sportverein Freiburg 1967 e.V. und Gehörlosenbund „Breisgauer Perle“ Freiburg e.V., der Arbeitskreis für Menschen mit und ohne Behinderung e.V. (AKBN) und die Theatergruppen Schattenspringer und Theater Flügelschlag. Interessierte können sich für Schnupperkurse in Gebärdensprache anmelden oder Vorträge und Fachgespräche wie „Sehbehindert?/ Blind? – und jetzt..?“ besuchen. Ziel ist es, miteinander in Kontakt zu treten und Menschen mit Behinderung mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Es geht um Austausch über Bildungs-, Wohn- und Pflegemöglichkeiten, aber vor allem um das Miteinander.
Der 5. Mai ist europäischer Protesttag für Menschen mit Behinderung und Anlass dieser Aktionswoche. Dabei geht es um die gesellschaftliche Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Es wird berichtet was den Menschen fehlt, welche Erfahrungen sie bisher sammeln konnten und wie angesetzt werden kann, um Gleichberechtigung voranzubringen. Ein weit verbreitetes Problem ist zum Beispiel die Hürde auf den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen. Viele Menschen mit Behinderungen werden auf ihrer Jobsuche nur in Einrichtungen fündig, wo die Arbeitslöhne weit unter dem Mindestlohn liegen und nur wenige verschiedene Tätigkeiten angeboten werden (können). Zuletzt stieg die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung allein durch die Pandemie bundesweit um 13,1 Prozent und in Baden-Württemberg um 16,4 Prozent. Dabei haben nicht wenige dieser Menschen eine berufliche oder akademische Ausbildung. Diese und weitere Themen werden in der Woche der Inklusion diskutiert.

Die Woche der Inklusion findet in Freiburg vom 2. bis zum 9 Mai statt und ist online zu finden unter: www.freiburg.de/woche-der-inklusion.

Bildquellen

  • Die Schattenspringer, eine inklusive Theatergruppe aus Freiburg: Foto: Schattenspringer