Wintersport

Foto: Freiburger Verkehrs AG / Schauinslandbahn

„Flauschig“ hinauf auf den Hausberg Der Schauinsland im Winter 2019/20

Eingehüllt in warme Decken bringt die längste Umlaufseilbahn Deutschlands ihre Passagiere auch in diesem Winter wieder in nur 20 Minuten hinauf auf den Schauinsland. Schmuddelwetter im Tal, oftmals Sprühregen und Nebel. Klirrende Kälte, klare Aussicht, aber viel Sonne und Schnee auf Freiburgs Hausberg, Was dort alles an Skivergnügen und Rodelspaß angeboten wird, findet sich auf der Homepage www.schauinslandbahn.de. Ein besonderes Erlebnis sind die geführten Schneeschuh-, Panorama- und Wetterbuchentouren, die zwischen dem 14. Dezember und 19. April angeboten werden und bei denen die Stille des Schwarzwaldes nur vom Knistern des Schnees unter den Füßen unterbrochen wird. Auch Kulinarisches wird am Berg feilgehalten. Die Kombitickets „Frühstück“ und „Seilbahn Käsefodue“ führen bis zum 8. März direkt ins Restaurant an der Gipfelstation. Am 31. Januar findet mit dem „Hochgenuss“ dort noch ein ganz besonderes Event statt, nach Sonnenuntergang und dem Blick auf das Freiburger Lichtermeer wird ein „himmlisches“ Vier-Gänge-Überraschungs-Menu mit korrespondierenden Weinen serviert. Wer es ein wenig ruhiger und romantischer will, dem können wir auch die „Holzschlägermatte“ unterhalb des Gipfels empfehlen. „Technik-Freaks“ können zudem vom 25. Dezember bis zum 6. Januar täglich um 15 Uhr einen Einblick in die gesamte Anlage der Schauinslandbahn nehmen. Wer nun soviel Gefallen am Freiburger Hausberg gefunden hat, sollte das überhaus günstige Jahresticket erwerben. Für 60 Euro geht es beliebig oft auf den Gipfel und wieder zurück, Kinder zahlen die Hälfte. Sahar F . Kratz 


Das Münstertal, Foto: Promo

 

Schwarzwaldgaudi für Skifahrer und Snowboarder Das Skigebiet Münstertal-Wieden

Es ist zwar nicht unbedingt mehr ein Geheimtipp, aber im Vergleich zum Feldberg zum Beispiel, geht es hier noch ausgesprochen ruhig zu. Leicht oder anspruchsvoll? Das Skigebiet liegt auf einer Meereshöhe zwischen 880 und 1.240 Metern und ist – auch heutzutage- noch ziemlich schneesicher. 30 Prozent leichte, 50 Prozent mittelschwere und 20 Prozent anspruchsvolle Pisten garantieren in einem Verbund mit sechs Skiliften ein Pistenvergnügen für Skifahrer und Snowboarder jedweder Altersstufe und Qualität. Alle Pisten werden ständig mit modernsten Pistenbullys präpariert. Der Heidsteinlift ist mit 1.300 Metern Schlepplänge einer der längsten seiner Art in Deutschland. Die Lifte Neuhof, Eichbühl, Rollspitz, Wiedener Eck und Scheuermatt sind zwar „nur“ 400 – 900 Meter lang, bieten aber dafür viel Platz bei den Abfahrten und ausgesprochen landschaftliche Reize. Über die Bergstation Heidstein wacht die Bergwacht und schon die Anfahrt –Parkplätze gibt es zu Genüge- wird zur Gaudi. Die Liftpreise sind ausgeprochen fair. Die Saisonkarte gibt es auch online und der Partner Sporthaus Haaf in Staufen und Müllheim bietet Skiverleih und Service. Wer sich vor dem Vergnügen über die Schneelage vergewissern will – voilà das Schneetelefon hat die Nummern 07631-369430 und 369425. Per Mail gibt es auch „Schneealarm“. Sahar F . Kratz


Nordischer Skisport für Jedermann Die Langlauf- und Biathlon-Akademie am Notschrei

Die „Möglichmacher“ des Vereins Notschrei Loipe und des Trägervereins Nordic Center freuen sich am 8. Dezember wieder das Skilanglauf Opening präsentieren zu dürfen. Den ganzen Tag über können Ski, Schuhe und Stöcke für die neue Saison ausgiebig getestet werden. Premiumpartner Fischer & Leki wie auch die Sporthäuser Kiefer, Intersport Hirt und Intersport Eckmann beraten kostenlos und bieten zudem Zubehör und Wintersportkleidung an. Die DSV Skiakademie stellt Langlauf-Technikkurse u.a. mit Videoanalyse vor. Eine verbesserte Technik sorgt für noch mehr Freude an der Natur. Für alle Kinder, die sich einmal als Biathlet ausprobieren wollen, wird es neben der DSV Skitty World Nordic auch Laser-Biathlon geben. Den Termin für den großen Notschreilauf am 1. März 2020 sollten Sie sich bereits jetzt vormerken. Sahar F. Kratz


Husky Fieber in Todtmoos Internationales Schlittenhunderennen vom 24. bis 26. Januar

Es beginnt am Freitag Nachmittag mit einer Fackelwanderung über vier Kilometer von der Tourist-Info zum Renngelände der Todtmoos-Trails in Schwarzenbach, wo der Ausrichter SSBW im Festzelt Einblicke in den Schlittenhundesport gibt. Zur Deutschen Printmeisterschaft VDSV werden über 120 Musher mit ihren Schlittenhunden erwartet, die mit ihren Gespannen von vier, sechs oder acht Hunden eine einzigartige Atmosphäre in der idyllischen Schneelandschaft der Todtmoos-Trails schaffen. An beiden Renntagen können die Zuschauer spannende Starts und Zieleinläufe ganztägig beobachten. Der Bustransfer vom Ort zum Renngelände ist kostenlos. Auch das Rahmenprogramm hat Vielfältiges zu bieten: Im Alten Kurpark ist ein nachweihnachtliches Erlebnisdorf mit Live Musik, Märchenlesung und Verköstigung aufgestellt, beim Minigolfplatz heißt es von 9 bis 18 Uhr Sibirian Huskies hautnah erleben. Detaillierte Infos zum Ablauf der Veranstaltung finden sich unter www.hochschwarzwald.de/Veranstaltungen/Internationales-Schlittenhunderennen.Todtmoos Sahar F. Kratz


Foto: Promo

 

Die Mystik der Rauhnächte Bräuche aus vorchristlicher Zeit

Keiner weiß mehr genau, wer sie wann gefühlt oder erfunden hat. Zweierlei aber steht offensichtlich fest: Dass die Bräuche und Mythen vorchristlichen Zeiten entstammen, und dass sich bis heute im Schwarzwald vieles davon erhalten hat. Die Rauhnächte sind datiert auf die Zeit zwischen den Jahren, eiskalte Nächte, in denen die Zeit de facto still stehen soll. Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag durfte in früheren Jahrhunderten weder Wäsche gewaschen, noch gesponnen werden. Dieser geheimnisvolle Zeitabschnitt war der schlafenden Natur und den Träumen gewidmet, alle Träume wurden sorgfältig aufgeschrieben. Wer den Geheimnissen der Rauhnächte auf den Grund gehen will, der liegt bei Melanie Manns aus Menzenschwand richtig und viele ihrer dem entsprechenden Angebote finden sich schon auf der Homepage www.natur-wesen.com. Kurzweilige Vortrags-abende gibt es am 7. und 14. Dezember in St. Blasien und ein Online Seminar, in dem das alte vorchristliche Wissen aufgearbeitet und die Träume visualisiert werden, findet vom 24.12.19 bis zum 6.1.20 statt. Alles, was sich in den Rauhnächten an unschönen Vorboten gezeigt hat und alles, was es noch aus dem alten Jahr zu transformieren gibt, kann dann am Dreikönigstag um 14 Uhr im Hochschwarzwald losgelassen werden. Wie es bei Geheimnissen halt so ist, wird der genaue Ort in der Natur erst bei Anmeldung bekannt gegeben. Weitere Infos auch unter www,melanie-manns.de. In die Bereiche Natur & Mystik fallen auch solche Veranstaltungen wie Schlittenfahrten bei Vollmond und Hüttenzauber, QiWalking oder Schneeschuhwanderungen zum Sonnenaufgang. Sahar F. Kratz


Die Adler fliegen wieder Weltcup und Continentalcup in Titisee-Neustadt

In der Saison 2019/2020 ist die Hochfirstschanze gleich zweimal Austragungsort internationaler Wintersportveranstaltungen. Am 3. und 4. Januar eröffnen die Nachwuchs-athleten mit dem FIS Continental Cup den großen Reigen. Zwei Wochen später, vom 17. bis 19. Januar trifft sich die Weltelite der Skispringer zum FIS Skisprung Weltcup. Zum ersten Mal trägt Titisee-Neustadt das sogenannte „Titisee-Neustadt 5“ aus. Das bedeutet, dass zu den vier Einzelspringen (2mal Samstag/2mal Sonntag) auch die Qualifikation am Freitag zugerechnet und am Ende aller fünf Sprünge ein Gesamtsieger gekürt wird. Wer also das zusätzliche Preisgeld von 25.000 Euro erringen will, muss Konstanz vom ersten bis zum letzten Sprung aufweisen. Auch für die Zuschauer ganz sicherlich ein weiterer Nervenkitzel. Allabendlich gibt es im Festzelt Livemusik und Partys. Diese Events im Anschluss an die Skisprungveranstaltungen werden kostenlos angeboten. In der im Stadion in bewährter Weise eingerichteten „Autogrammzone“ können die Zuschauer zudem ihren Idolen ganz nahe sein und mit ein wenig Glück die eine oder andere Unterschrift erhaschen. Eintrittskarten sind ab sofort unter der Tickethotline 07652-120630 oder im Netz unter www.reservix.de erhältlich, Ermäßigung gibt es für Schüler und Studenten. Schwerbehinderte ab 80 Prozent und Kinder bis zu 11 Jahren haben freien Eintritt. Sahar F. Kratz

Markus Feser


Kunst aus Eis und Schnee Schwarzwälder Schneeskulpturen-Festival in Bernau

Vom 6. bis 9. Februar treffen sich im Wintersportort Bernau im südlichen Schwarzwald acht internationale Bildhauerteams und bauen eiskalte Kunstwerke, Erst sind es nur riesige Schneewürfel, doch im Laufe von vier Tagen entstehen daraus beeindruckende Figuren. Mit Hilfe von Spaten, Schaufeln und Schäleisen entstehen Tiere, Märchen- und Comicfiguren, manchmal auch Abstraktes. Highlight 2020 soll die weltgrößte Schnee-Kuckucksuhr sein. „Sie wird viel größer als die anderen Skulpturen“, so Werner Baur, der Ideengeber der Veranstaltung und Leiter der Tourist-Info, „schon von weitem werden die Besucher das beliebteste Schwarzwald-Souvenir sehen können“. Bernau ist überregional bekannt für seine Bildhauer-Tradition und so sind neben Künstlern aus der Schweiz, Österreich, Schweden, Italien und den USA auch immer Teams aus Bernau mit am Start. Die Arbeiten mit Eis und Schnee statt Holz sind eine Herausforderung für die Bildhauer, denn auch Kälte, Sonne und Wind gestalten mit. Gefragt ist besonders ein gutes Augenmaß, damit aus dem kleinen Modell die gewünschte Großfigur werden kann. Die Open-Air-Galerie der Schneekünstler liegt oberhalb des Bernauer Ortsteils Innerlehen mitten im Skigebiet auf einem Plateau, das gut zu Fuß erreichbar ist. Die Eröffnung ist am 6. Februar um 14 Uhr, Donnerstag bis Samstag wird bis 17.30 Uhr gearbeitet, am finalen Sonntag bis 14 Uhr. In den Abendstunden werden die Skulpturen in ein märchenhaftes rotes, blaues und grünes Licht getaucht. Es gibt ein kleines Festzelt und Essensstände, der Eintritt ist frei. Mindestens 6.000 Festival-Besucher erwartet die Schwarzwaldgemeinde. Zu sehen sind alle Skulpturen so lange wie es die Witterung erlaubt. Gerne versendet die Tourist-Info Bernau einen Flyer, mehr Infos gibt es unter www.schneeskulpturen-schwarzwald.de oder Tel. 07675-160030. Sahar F. Kratz