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Veranstaltungsdetails

So   22. September 2019
Musik Sulzburg Gutshof Güntert
17:00 Uhr: Mikhail Mordvinov – Werke von Beethoven, Schubert und Schumann u.a.

"Weltklassik am Klavier - Nicht nur für Elise!"



LUDWIG VAN BEETHOVEN

Andante F-Dur WoO 57

Klavierstück für Elise a-Moll WoO 59

Alla Ingharese quasi un Capriccio: Die Wut über den verlorenen Groschen G-Dur op. 129



FRANZ SCHUBERT

Aus: Vier Impromptus (posth.) D 935 op. 142

Nr. 4 f-Moll



ROBERT SCHUMANN

Faschingsschwank aus Wien op. 26

Nr. 1 Allegro B-Dur

Nr. 2 Romanze g-Moll

Nr. 3 Scherzino B-Dur

Nr. 4 Intermezzo es-Moll

Nr. 5 Finale B-Dur



- Pause -



PETER TSCHAIKOWSKY

Zwei Klavierstücke op. 10

1. Nocturne. Andante cantabile. F-Dur

2. Humoresque. Allegretto scherzando. G-Dur

Aus: Sechs Stücke für Klavier op. 19

Nocturne Nr. 4

Aus: Klavierstücke op. 51

6. Valse sentimentale

4. Natha-valse



SERGEJ RACHMANINOW

6 Romanzen (Arr. M. Mordvinov) op. 68

""Nachts in meinem Garten"" op. 68

""Zu ihr"" op. 68

""Gänseblümchen"" (Arr. Rachmaninov) op. 68

""Der Rattenfänger"" op. 68

""Ein Traum"" op. 68

""A-u!"" op. 68





MIKHAIL MORDVINOV

Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.



Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als ""Bester Student des Jahres"" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.



Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.



""Weltklassik am Klavier - Nicht nur für Elise!""

Obwohl jedes Stück im Programm eine Widmung hat, trägt nur die prominente Bagatelle ""Für Elise"" diese gleich im Titel. Das schöne Andante Favori diente ursprünglich als Mittelsatz der berühmten Waldstein-Sonate, wurde aber von Beethoven ersetzt und separat herausgegeben. Die sogenannte ""Wut über den verlorenen Groschen"" ist im Original überschrieben mit ""alla ingharese"", also ""auf ungarische Art"". Das nachfolgende Stück von Schubert - mit seinem ungarischen Tanz als Hauptmotiv - geht in eine ähnliche Richtung. Schumanns facettenreicher Zyklus ""Faschingsschwank aus Wien"" rundet den Wiener Teil ab. Die zweite, russische Konzerthälfte bilden bekannte Miniaturen von Tschaikowsky - teilweise mit salonmusikalischem Charakter - sowie die virtuose Klaviertranskription eines Romanzen-Zyklus von Rachmaninow - einem Werk, das in Deutschland bisher weniger bekannt ist.



Text: Veranstalter


Gutshof Güntert
Schlossgasse 4
79295 Sulzburg