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Veranstaltungsdetails

Mi   11. September 2019
Theater & Tanz Basel Kaserne Basel
19:00 Uhr: Marie-Caroline Hominal & Nelisiwe Xaba – Videoinstallation






In ihrer Serie Hominal / xxx stellt die renommierte Genfer Choreografin Marie-Caroline Hominal das Konzept der Autorschaft in Frage. Nach dem ersten Teil, den sie mit Markus Öhrn bestritt, bittet sie hiermit die südafrikanische Tänzerin, Choreografin und Videokünstlerin Nelisiwe Xaba zum freundschaftlichen Duell. Die Arbeiten von Nelisiwe Xaba hinterfragen die Wahrnehmung von Körpern und Kulturen und das Fortbestehen von Geschlechter- und Rassenstereotypen. Die beiden Tänzerinnen trafen sich während ihrer Ausbildung in London und hatten seitdem keine Gelegenheit zur Zusammenarbeit. Für Hominal / Xaba treffen sie sich auf der Bühne, jede mit ihren eigenen Erfahrungen und Referenzen, um ihre Reflexion über Autorschaft im Tanz zu verfolgen – in einer radikalen Verhandlung über kulturelle Aneignung und die Herstellung von Identität und Perspektiven auf der Bühne.


 


Biografien


 


Marie-Caroline Hominals Praxis umfasst Choreografie, Performance, Video, Zeichnung, Musik. Sie hat Miniaturaufführungen wie Le Triomphe de la renommée (2013), The Last Dance (2015) und Ballet solo (2018) entwickelt, aber auch Langzeitaufführungen wie Patricia Poses By The Pop Machine (2011), Ballet (2014). Ausserdem kreierte sie die Konzertaufführung für ein Frauenorchester Silver (2013) und das Bastelfunk-Projekt Where's the MC (2015). Ihre neueste Bühnenshow ist Taxi-Dancers (2016), ein Trio über Nostalgie und Liebe. Zurzeit arbeitet sie an der Langzeitperformance Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr (2018), einer Studie über die Figur des Tigers. Im Rahmen ihrer Befragung zum Autorenbegriff lud sie Markus Öhrn zum ersten Stück der Hominal/XXX-Serie ein: Hominal/Öhrn (2018). Hominal/Xaba wird im September 2019 am La Bâtie Festival in Genf uraufgeführt, bevor es zur Kaserne kommt. Mit den Arbeiten Taxis-Dancers, Silver und The Triumph of Fame war sie bereits in der Kaserne zu Gast.


 


Nelisiwe Xaba absolvierte eine Tanzausbildung an der Schweizerischen Ballettakademie in Zürich, dann an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance in London, wo sie zur National Youth Dance Company kam. Seit 2008 werden ihre Arbeiten in Theatern, Museen und Galerien in Europa, China, Südamerika und den USA gezeigt. Geboren und aufgewachsen im Dube-Distrikt Soweto (Johannesburg, Südafrika), studierte Nelisiwe Xaba in den USA. Anfang der 90er Jahre tanzte sie bei der Johannesburg Dance Foundation und dann an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance in London. Nach ihrer Rückkehr nach Südafrika im Jahr 1997 trat sie in die Pact Dance Company ein, war über längere Zeit zentrale Darstellerin und Kollaborateurin von Robyn Orlyn, bevor sie ihre Karriere als Choreografin und Performerin begann. Seitdem ist sie an verschiedenen multidisziplinären Projekten beteiligt und arbeitet mit bildenden Künstlern, Modedesignern, Theater- und Fernsehregisseuren, Dichtern und Musikern zusammen. Ihre bahnbrechenden Stücke wie Plasticization, They Look At Me & That's All They Think und Correspondances sind um die Welt gereist. Ihre neuesten Arbeiten sind Urban Mermaid (2016), inspiriert von der Figur der Meerjungfrau, und Bang Bang Bang Bang Wo (2018), eine Lecture Performance über den Begriff der Hilfe. Ihre Kreationen wurden mehrfach ausgezeichnet, insbesondere beim Festival Dance Umbrella South Africa. Unterstützt wird sie von der Goodman Gallery, die führende zeitgenössische Künstler*innen des afrikanischen Kontinents präsentiert.








Tickets CHF 25.–


Reduktionen 20.– enjoy!-Kulturpass / CHF 20.– (AHV, IV) / CHF 15.– (Legi, STUcard, colourkey, Kulturlegi)

Vorverkauf starticket.ch (zzgl. VVK-Gebühr) oder telefonische Reservation unter 0041 61 666 60 00

Dauer ca. 60 Minuten


Sprache Keine Sprachkenntnisse erforderlich

Foto © –


 


Konzept Marie-Caroline Hominal


Choreografie & Performance Marie-Caroline Hominal & Nelisiwe Xaba


Technische Leitung Thierry Court


 


Eine Koproduktion mit Festival La Bâtie – Genf und Kaserne Basel


Mit Unterstützung von Théâtre de Vidy; MadMoiselle MCH erhält Förderung von der Stadt Genf, dem Kanton Genf und von Pro Helvetia – der Schweizer Kulturstiftung


 


Die Veranstaltung ist Teil des Saisonauftakts telling stories








Text: Veranstalter


Kaserne Basel
Klybeckstr. 1b
4057 Basel
www.kaserne-basel.ch