Straußenführer 2018


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Moderne Therapieoptionen bei Gelenkerkrankungen

Gesundheitsforum am 6. April 2017 im Bürgerhaus Seepark in Freiburg

Abnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden zum Gesundheitsforum „Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen“ am 6. April, 19 Uhr, ins Bürgerhaus Seepark in Freiburg ein.

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Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie © RKK Klinikum

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Beschläge Koch zeigt Bilder von Martin Kasper

Betreten erbeten: Bühnen der Erinnerung

Weit erstreckt sich der Kinosaal nach vorne. In der Mitte seiner Stirnseite, besser: in der zentralperspektivischen Mitte des Bildes prangt eine weiße Leinwand, die aus sich heraus zu leuchten scheint. Ansonsten erzählt sie nichts, kein Film spielt sich auf ihr ab. Die gedeckten Farben, die verblichene Polsterung der Wände und der abblätternde Boden, von dem die mit rotem Samt bezogenen Kinosessel entfernt wurden – alles weist auf eine prachtvolle Ausstattung hin, die schon einmal bessere Zeiten gesehen hat. Eine Art Cinema Paradiso aus einer Zeit, als irgendwie noch alles in Ordnung schien.

Gemälde "Lichtspiele" von Martin Kaspar. Es zeigt einen leeren Kinosaal, das Gemälde ist in warmen, rot-braunen Erdtönen gehalten

Martin Kasper: „Lichtspiele“. Zu sehen bis 29. Januar 2017 bei Beschläge Koch

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Dostojewskis „Schuld und Sühne“ im Theater der Immoralisten

Im Kopf eines Mörders

Ein lauter Knall, schon ist man mittendrin im Stück – und damit quasi im Kopf eines Mannes, der gleich zum Mörder wird. In höchster Erregung wirft sich Rodion Raskolnikow von Wand zu Wand in der engen dunklen Blackbox, auf die das Theater der Immoralisten für dieses Stück geschrumpft wurde; in Tuchfühlung zum Publikum, das um die schmale Vierung der Bühnenfläche herumgruppiert ist.

Szenenbild aus Dostojewskis "Schuld und Sühne" im Freiburger Theater der Immoralisten. Es zeigt den Schauspieler Jochen Kruß als Raskolikow in einer Verhörsirtuazion

Raskolikow (Jochen Kruß)

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Im Gespräch mit Mundologia-Abenteurer Mario Goldstein

Sehnsucht nach Wildnis und Einsamkeit

Der Fotograf und Buchautor Mario Goldstein und seine Frau Ramona kehrten der durchstrukturierten, hektischen Welt den Rücken und ließen sich im Rhythmus der Natur durch die Wildnis Kanadas und Alaskas treiben. Die Befahrung des gigantischen Yukon River, 3000 Kilometer bis zur Mündung in die Beringsee auf einem selbstgebauten Floß, wurde für sie zur ungeahnten Herausforderung. Seine mitreißende Abenteuerreportage „Sehnsucht Wildnis – Quer durch Kanada und Alaska“ wird am 5. Februar 2017 um 19 Uhr auf dem Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg zu sehen sein. Mit Mario Goldstein sprach Janine Böhm.

Foto von Mario Goldstein in der Wildnis, im Hintergrund ein Berg

Mario Goldstein: Autor, Fotograf und Abenteurer

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Queeres Theater mit erfrischend einfachen Mitteln

Das „Prinzip Katamaran und andere Identitäten“ vom Theaterkollektiv RaumZeit

Wann ist der Mensch ein Mann? Eine Frau? Oder eben einfach: MenschIn? Wer möchte behaupten, es gäbe nur zwei Geschlechter? Wer möchte ernsthaft bestreiten, dass nicht jedermann oder -frau mit mehr oder weniger Anteilen des jeweils anderen Geschlechts ausgestattet ist? In Wahrheit sind die Übergänge fließend, zwischen den Polen des männlichen und des weiblichen Prinzips wären unzählige weitere Geschlechter – „andere Identitäten“ – anzusiedeln. Eigentlich… Sind sie aber nicht. Denn da hält das „Prinzip Katamaran“ seinen Riegel vor, das, wie sein Name schon sagt, aus nur zwei Polen besteht. Dazwischen: Nichts.

Szenenbild mit Nic Reitzenstein vom Theaterkollektiv RaumZeit in "Prinzip Katamaran und andere Identitäten"

Nic Reitzenstein (Schauspiel und Regie) in „Prinzip Katamaran und andere Identitäten“ © Sebastian Schulz

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„Herbert Maier. Wer wir sind“ – Ausstellung im Museum für Neue Kunst Freiburg

Eine Bestandsaufnahme des Menschlichen

Unter den Hunderten von Aquarellen findet sich auch ein Selbstporträt. „Wer sind wir (selbst)“, das in diesem Jahr entstanden ist, zeigt den Kopf Herbert Maiers, einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch sein Gehirn. Die Augen geschlossen, über das Gesicht laufen Farbschlieren. Vielleicht tot, vielleicht während einer Messung der Gehirnaktivitäten. Denn irgendwo muss es ja sitzen, das Bildgedächtnis. Irgendwo muss es einen eigenen Ort geben für all das, was wir in unserem Leben jemals gesehen haben.

Foto aus Herbert Maiers Atelier. Auf Regalbretten im Hintergrund sind zahlreiche ungerahmte Gemälde von Menschen zu sehen, manche wirken fotorealistisch, andere wie Zeichnungen von Skulpturen, Masken und Büsten

Herbert Maier: Visuelle Bibliothek, Atelieransicht © Bernhard Strauss

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„Concept and Idea in Art“ – Künstlerbuch-Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

150 Bücher aus der Sammlung der niederländischen Brokken-Zijp Foundation of Art werden in Freiburg ausgestellt

Bei der Entwicklung eines Künstlerbuches spielen Form, Inhalt und Material auf intensive Weise zusammen, verbinden sich Bild und Text, ergänzen sich Handwerk, Grafik und Typografie. Mit rund 150 Exemplaren aus der niederländischen Sammlung der Brokken-Zijp Foundation of Art wird diese eigensinnige Gattung derzeit im Kunstraum Alexander Bürkle vorgestellt, teils ergänzt um Werke der hauseigenen Sammlung.

Foto von ausgestellten Künstlerbüchern von Richard Tuttle, aufgenommen im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg

Werke von Richard Tuttle im Kunstraum Alexander Bürkle © Bernhard Strauss

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Das RKK Klinikum wächst weiter

Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkung

Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können, hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt.

Foto von Dr. Bernd Köster in weißem Kittel auf der Station IDA des RKK Klinikums

Dr. Bernd Köster auf der Station IDA des RKK Klinikums

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