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„Beatrice Cenci“ und „Carmen“ werden bei den Bregenzer Festspielen 2018 bejubelt

Ästhetische Ausgrabung und bezaubernder Blockbuster

Die Opferkerzen auf dem breiten Glas-Sarkophag brennen, die Goldmünzen im Inneren glänzen. Zu den wuchtigen Klängen der Ouvertüre von Berthold Goldschmidts 1950 komponierter Oper „Beatrice Cenci“ zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele schafft Regisseur Johannes Erath mit seiner Bühnenbildnerin Katrin Connan zu Beginn ein starkes Bild für die Verbindung von religiöser Inbrunst und grenzenlosem Reichtum.

„Beatrice Cenci“ bei den Bregenzer Festspielen. ©Karl Forster

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Höllengiraffendrachenhunde hinter Schildkröte

David Poutney, Zauberflöte, Bregenzer Festspiele, Kultujoker, Georg Rudiger

Drei Drachen recken ihre Köpfe in den Nachthimmel

Intendant David Pountney inszeniert „Die Zauberflöte“ bei den Bregenzer Festspielen

Längst sind die Bühnenbilder der Bregenzer Festspiele zu Markenzeichen geworden. Das Auge in „Tosca“, die Freiheitsstatue in „Aida“ oder der Kopf des Marat in der großartig realisierten Revolutionsoper „André Chenier“ der letzten beiden Jahre.

Bei der vom Intendanten David Pountney selbst inszenierten „Zauberflöte“ sind es drei Drachen, die auf der Seebühne ihre Köpfe weit in den Bregenzer Nachthimmel recken. Die Fantasietiere sehen so aus, als hätte sie Bühnenbildner Johan Engels in einer Spielkiste gefunden. Die mehr stilisierten als modellierten Körper bestehen vor allem aus einem langen Hals. Sie sollen den dreiköpfigen Höllenhund Zerberus verkörpern und vor den Tempeleingängen „Natur“, „Weisheit“ und „Vernunft“ wachen, ist im opulenten Programmbuch zu lesen. Aus den geöffneten Mäulern blitzen schiefe Zähne. Die Augen können leuchten. Ein bisschen gefährlich, aber auch ein bisschen harmlos.

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