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Kunst | Mai 2020 | von Redaktion

Öffnung Stadtmuseum Hüfingen: Verlängerung der Ausstellung mit Freiburgerin Anja Kniebühler

© Stadtmuseum Hüfingen

Anja Kniebühler

Das Stadtmuseum für Kunst und Geschichte Hüfingen öffnet seine Pforten ab kommendem Sonntag, 17.05.2020. Da dieser Tag zugleich der Internationale Museumstag ist, wird der Eintritt frei sein.
Die aktuelle Ausstellung mit Werken von Josef Bücheler und Anja Kniebühler wird bis in die Sommermonate hinein verlängert und kann zu den gewohnten Öffnungszeiten sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung besucht werden. Die jurierte Ausstellung „Die Beschaffenheit der Wünsche“, die ursprünglich am 15.05. eröffnet werden sollte, wird im Frühjahr 2021 nachgeholt.
Der Rottweiler Künstler Josef Bücheler und die Freiburger Künstlerin Anja Kniebühler beschäftigen sich beide auf unterschiedliche Weise mit dem spannenden und komplexen Werkstoff Papier.
‘Offensichtlich Papier’ lautet der Ausstellungstitel der Freiburgerin Anja Kniebühler – klar, unumwunden und deskriptiv, doch fordert er zugleich dazu auf, das nicht Offensichtliche in ihrem Werk zu entdecken. „Mit meinen Arbeiten möchte ich an die Grenze der Wahrnehmung gehen“, sagt die 1967 in Freiburg geborene Malerin und Zeichnerin Anja Kniebühler. „Ich möchte nicht Wirklichkeiten abbilden sondern dazu einladen, Assoziationen gleichzeitig zur eigenen Innen- und Außenwelt zu schaffen.“ Kniebühler arbeitet mit Ölfarbe, Tusche, Aquarell und unterschiedlichen Nadeln. Anleihen und Orientierungspunkte ihrer Bildsprache findet sie in der Pflanzen- und Tierwelt sowie in Alltagsgegenständen.

© Stadtmuseum Hüfingen

Josef Bücheler

„Meine Arbeiten entstehen spontan in der Auseinandersetzung mit dem Material“, erläutert Josef Bücheler, der seine Werke in Hüfingen unter dem Titel ‘Papier dreidimensional’ präsentiert. „Das Material wird mitbestimmend für die räumliche Form, für Inhalt und Aussage meiner Objekte. Materialität und Immaterialität bilden die Pole meiner Arbeit.“ Papier, bunte Zeitungen, Weidenzweige, Seil, Leim, Graphit, Erde und Asche bilden die Ausgangspunkte seiner Werke, die, nicht zuletzt aufgrund ihrer formalen Reduktion und der Verwendung von sogenannten „armen“ Materialien, oft der Arte Povera zugeordnet werden.
Weitere Infos: www.stadtmuseumhuefingen.de