„Julius Cäsar“ mit den Immoralisten in Freiburg

Eine Republik wird zur Diktatur: „Julius Cäsar“ nach William Shakespeare mit den Immoralisten

Auf dem Spielplan des Theaters der Immoralisten in Freiburg steht am 5. Dezember, 20 Uhr, die Premiere von William Shakespeares „Julius Cäsar“.
Eine Verschwörung geht um in Rom. Angezettelt hat sie Senator Cassius, dessen  brennender Neid nicht ertragen kann, den Rücken unter Cäsars Herrschaft zu beugen. Dieser hat sich zum Tyrannen aufgeschwungen und die Republik in eine Diktatur verwandelt. Mit eiskaltem Kalkül stiftet Cassius den integren Biedermann Brutus und die anderen einstigen Weggefährten zum Komplott an.

 

Im Senat ermorden sie Cäsar und stellen sich dem Volk. Doch der allgemeine Enthusiasmus über die Befreiung kippt: Cäsars Intimfreund Mark Anton schwört auf Rache und eröffnet mit einer legendären Rede die Jagd auf Brutus und Cassius.

In der Version der Immoralisten von Shakespeares dunkelstem Theaterstück verschmelzen Gegenwart und Vergangenheit zu einem Politthriller über eine Republik, die längst abgewirtschaftet hat, Regie Manuel Kreitmeier. Es spielen Uli Winterhager, Markus Schlüter, Florian Wetter, Uwe Gilot, Jochen Kruß, Antonio Denscheilmann, Anna Tomicsek und Erika Hotzen, Musik: Hannah Schwegler (Komposition & Cello).

Weitere Aufführungen: 10./11./12./17./18./19./29./30. Dezember, jeweils 20 Uhr sowie im Januar und Februar. Karten/Infos: www.immoralisten.de

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