Das 23. Stimmen-Festival bringt große Namen & Newcomer auf die Bühnen des Dreiländerecks

Massive Attack, Hindi Zahra, Suzanne Vega und viele mehr

Das 23. Stimmen-Festival, welches vom 12. bis 31. Juli stattfinden wird, bietet wieder Auftritte von Künstlern, die in unserer Region bisher live noch nicht zu erleben waren, wartet aber auch mit nationalen und internationalen Stars aus Rock und Pop auf.

Das 23. Stimmen-Festival bringt große Namen & Newcomer auf die Bühnen des Dreiländerecks
Die französisch-marokkanische Sängerin Hindi Zahra

Jamie Cullum, der erfolgreichste UK-Jazz-Künstler überhaupt, wird die Reihe der Marktplatzkonzerte am 20. Juli eröffnen. Er ist bekannt für seine außergewöhnlichen und energetischen Performances. Einen Tag später werden Frank Turner & The Sleeping Souls die größte Stimmen-Bühne bespielen. Massive Attack, die Trip-Hop-Pioniere, werden am 22. Juli auftreten und die deutschen Popstars Revolverheld präsentieren am 23. Juli ihr vielumjubeltes Unplugged-Programm.

Den Abschluss der Marktplatzkonzerte bestreiten Max Mutzke, Y´akoto und Mockemalör am 24. Juli. Das „Waldshuter Gewächs“ Max Mutzke ist ein Vollblutkünstler, der die Bühne rocken wird. Die Allroundkünstlerin Y´akoto hat mit ihrer Mischung aus Folk, Pop und Singer/Songwriter-Soul ein völlig neues Genre namens Soul Seeking Music aus der Taufe gehoben und bei Mockemalör erwartet das Stimmen-Publikum eine Sängerin aus Hinterzarten, Texte in einer Mischung aus Alemannisch und Hochdeutsch sowie Elektro-Pop mit Indie-Elementen.

Eröffnet wird Stimmen bereits am 12. Juli im Rosenfels-
park Lörrach mit José James aus Brooklyn, der mit seiner Stimme die eleganteste Symbiose aus Jazz, Soul und Hip-Hop geformt hat.

Die Open-Air-Woche im Rosenfelspark beinhaltet weitere Konzert-Highlights: Suzanne Vega präsentiert am 13. Juli u. a. ihr neues Album „Tales from the Realm of the Queen of Pentacles“. Als Support für Vega wird die israelische Sängerin Yael Deckelbaum auftreten. Ed Motta, der am 14. Juli zu erleben sein wird, hat den brasilianischen Funk und Soul auf die internationalen Bühnen gehoben und lädt ihn mit Postbop und Sunshine-Pop auf. Der Support an diesem Abend, Carmen Souza, schafft einen bewundernswerten Hybrid aus anspruchsvollem Jazz und kreolischer Tradition.

Mit der Marokkanerin Hindi Zahra empfängt der Rosenfels-
park am 15. Juli eine schillernde Stimme der neuen arabischen Musikerinnengeneration. Sich selbst bezeichnet Zahra als „eingefleischte Nomadin“, und als solche hat sie im Laufe ihres Lebens alle Traditionen des Landes verinnerlicht – von ihren Berber-Wurzeln über die Wüstensounds der Tuareg bis zu den Gnawa-Ritualien. Aus dem kargen Yorkshire stammt die 20-jährige Newcomerin Holly Macve. Die Support-Künstlerin für Hindi Zahra hat eine Stimme voll tiefempfundener Melancholie und kehliger Sehnsucht.

Bühnenpartner von u. a. Stevie Wonder im humanitären Einsatz für UNO und UNICEF, unermüdlicher Kämpfer gegen Klimawandel, AIDS und für den Weltfrieden: der Ghanaer Rocky Dawuni ist eine der integrativen Kräfte der heutigen Musikszene. Dawuni trägt seinen Afro-Reggae um die Welt und am 16. Juli in den Rosenfelspark. Als Support kommt die Rap-Poetin Akua Naru aus New Haven mit Wahlheimat Köln, die ungekrönte Königin des weiblichen Hip-Hop im 21. Jahrhundert. In ihren Rhymes zeigt sie leidenschaftliches politisches Engagement.

Das Rosenfelspark-Finale am 17. Juli bestreitet die britische Band Tindersticks um Sänger und Mastermind Stuart A. Staples. Musikalischen Trendbewegungen blieben sie immer fern; als Tragik-Pop könnte man ihr Genre vielleicht bezeichnen. Das Hauptwerkzeug von lùisa ist eine dunkle, unerschrockene, leidenschaftliche Stimme. Ihre Songs kleidet der Support-Act für die Tindersticks in stolze und tröstliche Pop-Hymnen.

Sophie Klußmann (Sopran) ist eine der gefragtesten deutschen Konzertsängerinnen. Julian Behr (Laute) ist Absolvent der Schola Cantorum Basiliensis. Beim Lautenlieder-Abend in der Kirche St. Ottilien auf der Tüllinger Höhe am 25. Juli präsentieren die beiden Musiker Kompositionen von u. a. Strozzi, Dowland, Purcell und Kapsberger.

In der Stadtkirche Lörrach steht am 27. Juli ein Konzert-Projekt des Ensemble Corund im Mittelpunkt. In seinem Werk „The Little Match Girl Passion“ stellt David Lang dem berühmten Märchen „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ Texte aus dem Evangelium und aus Bachs Matthäus-Passion gegenüber.

Eine neue Stimme aus dem Ahorn-Staat wird das Publikum am 28. Juli in der Reithalle im Wenkenpark Riehen in ihren Bann ziehen: Alejandra Ribera, die Sängerin aus Toronto mit argentinisch-schottischen Wurzeln, bringt bildgewaltige Erzählkunst auf die Bühne, gewürzt mit einer Prise Melancholie. Des Weiteren erwartet die Zuhörer die geballte Kreativkraft der vier Songschreiberinnen von Songbirds Collective.
Das Stimmen-Festival ist auch wieder zu Gast auf dem Domplatz in Arlesheim im Kanton Basel-Landschaft. Als Ausnahmegitarrist hat der Jamaikaner Ernest Ranglin die Geschichte des Ska und Reggae mitgeschrieben, Bob Marley das Saitenspiel gelehrt und Welthits wie „My Boy Lollipop“ geschrieben. 60 Jahre lang war ein extrem grooviges, virtuoses Spiel sein Markenzeichen. Nun sagt der 83-jährige stilvoll Farewell und gibt am 29. Juli eines seiner letzten Konzerte.
Travis, das Quintett aus Glasgow, ist mit zeitloser Songwriting-Kunst, gespeist aus einer Mischung von Optimismus und Melancholie, zu hören am 30. Juli auf dem Domplatz in Arlesheim.

Am 19./26./31. Juli finden im Burghof Lörrach drei hochkarätige Konzertabende statt. Zuvorderst steht hier der Auftritt von Dweezil Zappa, Sohn der 1993 verstorbenen Musiker- und Komponistenlegende Frank Zappa, am 19. Juli. Seit der Jahrtausendwende widmet sich Dweezil der höchst anspruchsvollen Aufgabe, die unsterbliche Musik seines Vaters wieder zurück auf die Live-Bühne zu bringen. 2006 gründet er das Live-Projekt Zappa plays Zappa, mit dem er zu Stimmen kommen wird.
Mit Leichtigkeit gelingt den erfinderischen Barockspezialisten der lautten compagney, der Sopranistin Dorothee Mields und der Songwriterin Mine am 26. Juli ein musikalischer Brückenschlag. Die Interpreten werden ihr Programm „La Dolce Vita – Was nützt die Liebe in Gedanken“ präsentieren. Das Programm ist der erste Teil eines dreiteiligen Projekts, das verschiedene Schaffensbereiche des Renaissance-Komponisten Monteverdi beleuchtet.

Zum Festival-Finale präsentiert Stimmen am 31. Juli im Burghof eine Triple-Bill: Die Band Get Well Soon veröffentlichte kürzlich ihr viertes Studioalbum „Love“. Ein reich gespicktes Werk mit den schönsten Popreverenzen der vergangenen Jahrzehnte. The Temperance Movement haben sich schnell mit ihrem authentisch-erdigen Blues-Rock zu einer großen Classic-Rock-Hoffnung entwickelt. Und wenn der gebürtige Münchner Jesper Munk seine Stimme erhebt, klingt es, als hätte er mindestens doppelt so lange gelebt, wie er jung ist und dabei zu viel Whisky und Zigaretten genossen.

Weitere Infos und Karten: www.stimmen.com

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