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Interview | April 2016 | von barbara

Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

Autor Benjamin von Stuckrad-Barre im Interview

“Zwischen Rausch und Ruhm”

Bereits sein Debütroman „Soloalbum“ entwickelt sich zum Bestseller, doch der Autor zerbricht am Leben zwischen Rausch und Ruhm – und wird nach Jahren im Nebellabyrinth auf wundersame Weise von seinem Jugendidol Udo Lindenberg gerettet. Benjamin von Stuckrad-Barres neuester Coup „Panikherz“ ist ein fast 600 Seiten starkes Hybrid aus Autobiografie, Bildungsroman und analytischer Nabelschau. Ein berührendes Buch über mythische Orte, Rock’n’Roll, Drogen-abstürze, Essstörungen, Freundschaft und Freiheit. Olaf Neumann traf einen gut gelaunten Stuckrad-Barre in Hamburg zum Comeback-Interview.

Benjamin von Stuckrad-Barre im Vorderhaus Freiburg

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Interview | März 2016 | von barbara

Im Interview: Mohammed Jabur, Flüchtling und Autor

“Bürokratie verhindert menschliche Nähe”

Mohammed Yahya Abd Al Hai Yahya Ayoub Jabur trägt viele Namen. Sie alle stammen von seinem Vater, Großvater und Urgroßvater und bezeugen gewissermaßen seine Wurzeln. Doch gilt er durch seine Herkunft aus einem international nicht anerkannten Staat als heimatlos, staatenlos. Über dreißig Jahre lang wurde er von Land zu Land abgeschoben. In Deutschland angekommen, begann er schon bald zu schreiben. Zunächst auf Arabisch, auf Englisch und schließlich auf Deutsch reihte sich das Erlebte Wort an Wort – viel Trauriges, aber auch manch Schönes ist ihm bisher begegnet. Nachdem er hier endlich anerkannt war, erkrankte er an Krebs. Eine Nahtoderfahrung wurde zur Zäsur, zum Wendepunkt seines bisherigen Lebens.
Heute fungiert er, der die deutsche Sprache sehr gut beherrscht, als Dolmetscher und Sprachrohr für die aktuell ankommenden Flüchtlinge. Friederike Zimmermann befragte ihn zu seiner Geschichte; einer Chronik, die er in 19 Manuskripten niederlegte und die gesammelt als Buch in den Händen zu halten nun der Lebens-traum des Krebskranken ist.

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Interview | Februar 2016 | von barbara

Friedensaktivist Jürgen Grässlin im Interview

“Entwaffnend”

Jürgen Grässlin (* 1957) liebt seinen Beruf als Lehrer. Seit 30 Jahren kämpft er gegen Waffen. Er gewann viele Preise, u. a. Aachener Friedenspreis (2011), Helga-und-Werner-Sprenger-Friedenspreis (2015). Er ist Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.), Mitglied von ver.di, der GEW und im Personalrat, amnesty international u. a. Er verfasste zahlreiche Bücher, darunter internationale Bestseller, zuletzt »Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden« (2015) und beriet Filme wie »Meister des Todes« (2015). Susanne Hartmann sprach mit dem überzeugten Pazifisten. Er erwies sich nicht nur als Kenner der Materie sondern auch als humorvoller Gesprächspartner.

Foto: Fotostudio Seeh-Stern

Foto: Fotostudio Seeh-Stern

 

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Interview | Dezember 2015 | von barbara

Im Interview Wolfram Wette, Historiker, Freier Autor und Bundesverdienstkreuzträger

“Täter, Opfer, Widerstand”

Wolfram Wette (*1940), Historiker und freier Autor, 1971 bis 1995 am Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg tätig, danach am Historischen Seminar der hiesigen Universität als außerplanmäßiger Professor, hat die Historische Friedensforschung mitbegründet und ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundesvereinigung „Opfer der NS-Militärjustiz“. Als Vertreter einer kritischen Militärgeschichte hat er sich für die Rehabilitierung von Wehrmachts-Deserteuren eingesetzt und herausragende Erkenntnisse zur NS-Zeit erarbeitet, indem er Täter, Opfer und Persönlichkeiten des Widerstands untersuchte. An Wolfram Wette, den Forscher, Aufklärer und Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, wurde dieses Jahr das Bundesverdienstkreuz verliehen. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat ihn befragt.

Im Interview Wolfram Wette, Foto: Roland Krieg

Foto: Roland Krieg

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Freizeit | Dezember 2015 | von barbara

David Bittner in Freiburg beim Mundologia – Festival

David Bittner, Biologe und Fotograf, im Interview über Bären und Wildnis

Der Schweizer Biologe und Fotograf David Bittner reist regelmäßig nach Alaska, um die Küstenbraunbären in der Wildnis zu beobachten. Seine Bilder und Filme gehören zu den aufregendsten und spektakulärsten Aufnahmen, die je von Begegnungen mit wilden Bären gemacht wurden und sind am 31. Januar 2016, 15 Uhr, auf dem 13. MUNDOLOGIA – Festival im Konzerthaus Freiburg zu sehen. Im Gespräch mit Janine Böhm berichtet David Bittner von zaghaften Annäherungsversuchen, Scheinangriffen und menschlichem Fehlverhalten.

David Bittner

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Interview | November 2015 | von barbara

Sido in Freiburg mit seiner Tour Liebe Live

Rapper Sido im Interview

Mit provokanten Texten und Totenkopf-Maske wurde er zu einem der erfolgreichsten deutschen Rapper: Sido. Mittlerweile ist der vor 34 Jahren als Paul Hartmut Würdig geborene Elternschreck selbst glücklicher Familienvater. Der einstige Rüpel des deutschen Rap ist zwar geläutert, aber zum Interview in einem Konferenzraum der Plattenfirma Universal in Berlin erscheint er demonstrativ eine halbe Stunde zu spät. Die kräftigen Arme vollständig tätowiert, am Handgelenk gut sichtbar die Rolex, im dichten Vollbart schimmern vereinzelte graue Haare. Olaf Neumann sprach mit Sido über dessen neues Album „VI“ und seinen Aufstieg aus einfachen Verhältnissen an die Spitze der Charts.

© Murat Aslan

Foto: © Murat Aslan

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Interview | Oktober 2015 | von barbara

Heidegger in anderer Sicht

Im Interview: Prof. Dr. Silvio Vietta – Literaturwissenschaftler und Heidegger-Kenner

Silvio Vietta (*1941 in Berlin) ist Literaturwissenschaftler und Professor em. an der Universität Hildesheim. Seine Forschungen konzentrieren sich auf deutsche Literatur, Philosophie und Europäische Kulturgeschichte. Vietta publizierte u.a. zu Heidegger, den er noch persönlich kannte, was auch Anlass unseres Gesprächs ist. Jüngste Forschungen widmen sich der Rationalität als Motor der Kulturgeschichte Europas. Er sieht nicht die unterschiedlichen Religionen oder gar den Monotheismus als Motor von Gewalt, sondern dass der religiöse Fundamentalismus vielmehr umgekehrt nur die Antwort ist auf eine Asymmetrie in der Rationalitätsentwicklung. Im Frühjahr 2015 erschien dann Viettas „Abrechnung“ mit der aktuellen Heidegger-Debatte, in der er dem Vorwurf eines „seinsgeschichtlichen Antisemitismus“ Heideggers vehement widerspricht. Am 6. Oktober findet ein hochkarätig besetztes Podiumsgespräch zwischen Rüdiger Safranski, Peter Trawny und Silvio Vietta in Kirchzarten in der Rainhofscheune statt. Das Gespräch führte Jens Bodemer, der die Veranstaltung auch initiiert und konzeptioniert hat.

Im Gespräch: Silvio Vietta. Prof, em. Dr. phil. Silvio Vietta, Literaturwissenschaftler, Heidegger Kenner

Im Gespräch: Prof. em. Dr. phil. Silvio Vietta, Literaturwissenschaftler und  Heidegger Kenner

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Interview | September 2015 | von barbara

Konstantin Wecker im Interview

“Der Ungehorsame” – Konstantin Wecker, Liedermacher und Poet

Konstantin Wecker, Liedermacher, Poet, Aktivist und bekennender Anarchist, wird seit jeher gehasst und geliebt. Obwohl er Millionen Platten verkaufte und sich inmitten der Schickeria tummelte, blieb er eine Ikone der Linken. In seinem 42. Album „Ohne Warum“ singt er mächtig und ausdrucksvoll gegen die Verhältnisse an, die Lieder präsentiert er derzeit auf einer Tour unter dem Motto „40 Jahre Wahnsinn“. Olaf Neumann sprach mit dem vor Vitalität strotzenden 68jährigen über die Vorzüge des Älterwerdens, die Entstehung von Fremdenhass und darüber, dass der Pazifismus nicht sterben darf.

Konstantin Wecker im Interview    Foto: Thomas Karsten

Konstantin Wecker im Interview. Foto: Thomas Karsten

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