„Hikikomori“

Seit acht Jahren hat sich H. in sein Zimmer eingeschlossen. Soziale Kontakte hat er nur über Chatrooms im Internet. Resistent gegen Leistungsansprüche und Erwartungen der Gesellschaft, gelingt es selbst seiner Mutter und Schwester nicht, in H‘s Welt vorzudringen. In einem explosiven Dialog zwischen Innen-, Außen- und Phantasiewelt präsentiert sich das Ein-Personen-Stück, in dem H. abgeschottet in seinem Medienkosmos zu einem faszinierenden „Kaspar Hauser“ regrediert. Hikikomori von Holger Schober ist körperstarkes Sprechtheater mit Musik und Video, das ein hochaktuelles Thema vor Augen führt: Onlinesucht und die mögliche soziale Ausgrenzung via Internet. Regie Ingeborg Waldherr. Öffentliche Probe: 22.11., 19.30 Uhr, Augustinum. Vorpremiere: 26.11., 20 Uhr, Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule. Infos: www.ingeborgwaldherr.de.

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