Intro Bild - Gebietsweinprämierung - Die derzeitige Spitze der Badischen Weine

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Gehobene badische Weinbauqualität gibt es vielerorts in badischen Landen und hier auch käuflich zu erwerben. Das Preisträgerverzeichnis der Badischen Gebietsweinprämierung indes ist eine ganz besondere Visitenkarte, zeigt es doch das gewiss nicht leichte Bemühen der Kellermeister und Winzer, das hohe Leistungsniveau widerzuspiegeln, welches der Badische Wein inzwischen (auch international) erreicht hat.

„Badischer Wein – von der Sonne verwöhnt“

Zur Prämierungskampagne 2015 wurden 2810 Weine angestellt und an 10 Prüfungsterminen hochrangig verprobt. 70,4 Prozent oder 1.977 Weine wurden dabei prämiert. Um die weitere Wertigkeit der Prämierung ausdrücken zu wollen, lassen wir Zahlen sprechen: 10,6 Mio. Liter Badischer Wein, auf etwa 14,2 Mio. Flaschen gezogen, dürfen das Prämierungszeichen tragen, was bezogen auf die Gesamtzahl von 104 Mio Liter der Qualitäts- und Prädikatsweine mit amtlicher Prüfungsnummer gerade einmal 10,2 Prozentpunkte ausmacht. Neben den Weinen wurden 2015 auch 97 badische Sekte prämiert und zum achten Mal wurde auch ein Ehrenpreis für Sekt verliehen, Gewinner war der Kaiserstühler Winzerverein in Oberrotweil.Empfang-des-Ehrenpreises

Empfänger des Ehrenpreises
Foto rechts: Harald Weiss,
Geschäftsführer WG Schriesheim,
mit Isabella Vetter,
Badische Weinkönigin 2015/2016

Weingut-Hercher
Foto links: Manuel Hercher
Weingut Hercher Freiburg-Waltershofen
mit Isabella Vetter,

 

Die punktbesten Winzerbetriebe erhalten darüber hinaus Ehrenpreise, die Crème de la Crème sozusagen oder das Tüpfelchen auf dem „I“. Wer hier „eingetragen“ ist, darf sich mit Recht zum gegenwärtigen „Who is Who“ des Badischen Weinbaus zählen. Für den Anbaubereich Bodensee war das 2015 der Winzerverein Hagnau, im Markgräfl erland – zum wiederholten Mal „aufgefallen“ – das Weingut Löffl er aus Wettelbrunn. Auch der Tuniberg ist zumeist unter den Besten, 2015 das Waltershofener Weingut Hercher und wieder einmal der „Weinpapst“ Leopold Schätzle aus Endingen.

Das Weingut Moosmann in Waldkirch-Buchholz bekam den Ehrenpreis für den Bereich Breisgau, für Tauberfranken wurde der Winzerkeller im Taubertal benannt. Im Kraichgau machte wieder einmal das Weingut Bös auf sich aufmerksam und der stets rührige Vorsitzende der Winzergenossenschaft Schriesheim, Harald Weiss, freut sich darüber, den Ehrenpreis für das Anbaugebiet Badische Weinstraße errungen zu haben.
Den Löwenanteil der Ehrenpreise ging erneut in die Ortenau, gleich sechs Betriebe erhielten hier diese höchste Auszeichnung;
das Weingut Schwörer mit Geschäftsführer Josef Rohrer, die Weingüter Andres Laible und Andreas Männle, alle drei aus dem „Goldenen Tal“, Durbach, einem der schönsten und bekanntesten Weinorte der Ortenau. Mit den Weingütern Bimmerle aus Renchen-Erlach und der Winzergenossenschaft Rammersweier wird der illustre Kreis der Ehrenpreisträger somit abgerundet.

Seit 12 Jahren werden aus den Gold prämierten Weinen noch einmal die TOP-TEN Weine herausgefiltert und zwar in den drei Kategorien „Rot trocken“, Weiß trocken“ und „Edelsüße Weine“. Bei den Rotweinen darf sich als Bester der TOP-TEN eine 2012er Affentaler Barrique Auslese trocken aus der Ortenauer Weinkellerei bezeichnen. Sieger bei den trockenen Weißen wurde ein 2014er Hagnauer Burgstall Bacchus des Hagnauer Winzervereins und die Spitze der TOP-TEN Edelsüß ging schließlich nach Gengenbach für eine Trockenbeeren-Auslese des Klingelberger Zeller Abtsberg 2013.

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Der Badische Weinbauverband hat eine gut 250 Seiten starke Broschüre „Ausgezeichnete Badische Weine und Sekte 2015“ herausgegeben, die unter www.badischer-weinbauverband. de zu beziehen ist. Hier sind alle prämierten Weine und die zugehörigen Winzer angegeben.