Straußenführer 2017


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„Gala – Starke Stücke zum 40.“

Jubiläums-Spielzeit mit „Die Schönen der Nacht“ im Musiktheater im E-Werk

Vierzig Jahre Musiktheater „Die Schönen der Nacht“ – das ist für ein freies Ensemble eine stolze Leistung, in Sachen Kunst ist es fast ein Lebenswerk. Bevor Leopold Kern und Herbert Wolfgang ihre Jubiläums-Spielzeit jetzt mit dem Programm „Gala – Starke Stücke zum 40.“ eröffneten, wurde in ihrem kleinen Theater im E-Werk groß gefeiert: Mit vielen Gästen und Unterstützern, befreundeten Künstlern und Wegbegleitern, vor allem aber mit einer bunten Bühnenshow samt Rück- und Ausblicken.

Claudia Corona, Leopold Kern, Herbert Wolfgang, Paulo da Silva (v.l.n.r.). © Doreen Eich

Claudia Corona, Leopold Kern, Herbert Wolfgang, Paulo da Silva (v.l.n.r.). © Doreen Eich

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Mit Galgenhumor in die Apokalypse

Philippe Manourys neues Musiktheater „Kein Licht“ eröffnet die neue Saison an der Straßburger Oper

Ein ganzes, in diesem Jahr geschriebenes Kapitel hat Elfriede Jelinek dem US-Präsidenten gewidmet und damit ihrem nach der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 entstandenen und 2012 ergänzten Text „Kein Licht“ ein nicht minder bedrohliches Update verpasst. Mit dem Stück beginnt die Spielzeit 2017/18 an der Opéra national du Rhin.

"Kein Licht": Die multimediale Untergangsshow regt zum Nachdenken an. © Klara Beck

„Kein Licht“: Die multimediale Untergangsshow regt zum Nachdenken an. © Klara Beck

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Zeitreise durch 1500 Jahre Kirchengeschichte

 „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ – Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim

Das Gemälde zeigt einen Mann, der in einem Glaskasten sitzt, den Mund zu einem lautlosen Schrei geöffnet. Francis Bacons moderne, düstere Vision des päpstlichen Amtes ist der abschließende Höhepunkt einer hochkarätig ausgestatteten Zeitreise durch 1500 Jahre Kirchengeschichte, die bis 31. Oktober in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen ist.

Die Krönung von Pius. © Archivio di Stato di Siena

Die Krönung von Pius. © Archivio di Stato di Siena

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Tarantino im schottischen Regen

Bea von Malchus’ neues Stück „Queens!“ feierte Premiere im Wallgraben Theater

Die Kurzversion könnte so lauten: es begann wie im Märchen und endete wie eine Gruselklamotte. Doch dann würde man einiges von hohem Unterhaltungswert verpassen. Dass Bea von Malchus, deren neue Produktion „Queens!“ am 23. September im Wallgraben Theater Premiere feierte, sowohl das Märchenhafte als auch das Groteske kann, hat sie in unzähligen Programmen bewiesen.

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

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Verzweiflung macht verführbar

Die 42. Rathaushofspiele des Wallgraben Theaters zeigen das Musical „The Black Rider“

Ein riesiges, knallrotes Wetterhäuschen mit Hirschgeweih und zwei Toren füllt die Bühne, davor stehen stilisierte Tannen und ein Hochstand, links davon quetschen sich drei Musiker an die Wand – es herrscht drangvolle Enge zur Premiere des Musicals „The Black Rider“ im Freiburger Wallgraben Theater. Bis kurz vor Beginn hoffte man bei diesen 42. Rathaushofspielen noch auf einen lauen Sommerabend, das folgende Gewitter zwang zum Umzug in den Gewölbekeller. Grandios ist aber auch diese abgespeckte Indoor-Version, die unbedingt Lust macht, das Ganze nochmal unter freiem Himmel zu erleben.

Dynamischer Broadway-Flair im Rathausinnenhof (© Hermann Posch)

Dynamischer Broadway-Flair im Rathausinnenhof (© Hermann Posch)

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Kurzweilig und prallbunt

Shakespeares „Was ihr wollt“ bei den 69. Festspielen auf dem Breisacher Schlossberg

Ein rotes Zuckerbäcker-Schloss steht auf der idyllischen Freiluftbühne auf dem Breisacher Schlossberg, drumherum gibt es echte Bäume, knallbuntes Riesen-Obst und einen Pavillon mit Schaukel. Eine stimmungsvolle Kulisse für ein Märchen mit einer Prise Kitsch und jeder Menge Schabernack (Bühne: Stephanie Breidenstein). All das gibt es bei den 69. Festspielen gleich zwei Mal, wird hier doch mittags „Rumpelstilzchen“ gespielt und danach der Shakespeare-Klassiker „Was ihr wollt“ für die Großen.

Wer liebt hier wen?

Wer liebt hier wen?

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Randale und Liebe

„Greiffenegg und Ramberg“ im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum Freiburg

Eine ungewöhnliche Ausstellung ist das derzeit im Haus der Graphischen Sammlung: Der Titel rankt sich um zwei Männer, die vornehmlich im Spiegel von Zeichnungen aus den Jahren 1821-24 in Erscheinung treten, die zugleich Zeugnis ihrer Freundschaft sind. Die Rede ist von dem in Freiburg geborenen und gestorbenen Hermann Gottlob Xaver von Greiffenegg-Wolffurt (1773-1847) und Johann Heinrich Ramberg (1763–1840), Hofkünstler und Karikaturist am Hofe von Hannover.

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

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Wie wir zukünftig leben könnten

„Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ im Vitra Design Museum

Die Probleme sind hinlänglich bekannt. Die Bevölkerung wächst – wenn auch nicht überall gleich stark – und mehr und mehr unbebaute Flächen verschwinden und werden versiegelt. Wohnraum, insbesondere in den Städten, ist rar und teuer. Dass da die Lösung nicht gerade in dem in Deutschland so beliebten Einfamilienhaus im Speckgürtel einer größeren Stadt liegen kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Das Vitra Design Museum reagiert mit der von Ilka und Andreas Ruby kuratierten Ausstellung „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ auf eine städtebauliche Herausforderung.

Ausstellungsansicht "Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft" (© Mark Niedermann)

Ausstellungsansicht „Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft“ (© Mark Niedermann)

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