Straußenführer 2017


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Vor 80 Jahren wurde Guernica zerstört

Tapisserie nach Picasso erinnert daran im Musée Unterlinden Colmar

Durch einen brutalen Luftangriff am 26. April 1937 starben hunderte Zivilisten und die Stadt wurde fast vollständig zerstört. Picassos Gemälde „Guernica“, das als Reaktion auf dieses Schrecknis entstanden ist, hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt; es reiste um die Welt, blieb viele Jahre in New York und fand – nach Ende der Franco-Diktatur – in Madrid seinen Platz. In Colmar wird derzeit eine textile Version des Gemäldes ausgestellt.

Jacqueline de La Baume, d‘après Pablo Piccaso: „Guernica“, 1976 (© Succession Picasso 2015)

Jacqueline de La Baume, d‘après Pablo Piccaso: „Guernica“, 1976 (© Succession Picasso 2015)

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„Francis Bacon. Unsichtbare Räume“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Über das existentielle Ausgeliefertsein des Menschen

In der Kunstwelt steht schon lange fest, dass der Brite Francis Bacon (1909-1992) einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts war. Und seit seinem Tod hat sein Werk noch an Beachtung gewonnen. Auch die Höchstpreise im Kunsthandel, die seine Bilder neuerdings erzielen, sind ein Indikator dafür. „Unsichtbare Räume“, der Titel dieser Ausstellung, bezeichnet erstmals einen zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon.

Gemälde "Tryptichon" von Francis Bacon. Jedes der drei Teile des Gemäldes zeigt einen Raum, in dessen Mitte sich Knäuel aus menschlichen Körperteilen befinden

Francis Bacon, Triptychon – inspiriert von dem Gedicht „Sweeny Agonistes“ von T. S. Elliot, 1967 © The Estate of Francis Bacon, All rights reserved. VG Bild-Kunst, Bonn 2016

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