Straußenführer 2017


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Zielsicher ins Schwarze

Raffinierte Adaption: Die Uraufführung „1914“ der Freiburger Immoralisten

Als sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un vor wenigen Wochen verbal befeuerten und so die Angst vor einem Flächenbrand schürten, befanden sich die Freiburger Immoralisten längst in den Proben zu ihrem neuen Stück „1914“. Wie so oft hatten sie die dräuende Gewitterstimmung in der Welt längst aufgegriffen und inhaltlich zum Thema ihrer nächsten Inszenierung gemacht.

Schauspieler Jochen Kruß in "1914" im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

Schauspieler Jochen Kruß in „1914“ im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

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Kafka-Revue: „Der Bau“ im Theater der Immoralisten

Albtraumhafte Ohnmachtsfantasien

Eine Mauer aus schlackenschwarzen Quadern, die lautlos auseinander gleitet. Dahinter eine weiße Wand und ein großer, ferngesteuerter Plastikhai, der mit sanft wedelnder Schwanzflosse minutenlang durch die Stille kreuzt. – Eine skurrile und starke Szene, mit der die Immoralisten ihre Kafka-Revue „Der Bau“ eröffnen – komisch und unheimlich zugleich (Bühne: Manuel Kreitmeier, Markus Wassmer).

Foto der Schauspieler Markus Schlüter, Chris Meiser und Christina Beer in Kafkas "Der Bau"

Markus Schlüter, Chris Meiser und Christina Beer in Kafkas „Der Bau“

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So könnte Marilyn Monroe ums Leben gekommen sein

 Die „Marilyn Tapes“ im Theater der Immoralisten

„I wanna be loved by you, by you…“, – in ihrem berühmtesten Song sagte Marilyn Monroe die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Sie, Inbegriff von Sex und Unschuld, wollte geliebt werden, als Schauspielerin, als Sängerin, als Frau, als Geliebte. Geradezu süchtig war sie nach Ruhm und Anerkennung. Die Wahrheit über ihre Todesumstände kam dafür nie ans Licht. War es Selbstmord, wie man die Öffentlichkeit glauben machte – oder wurde sie doch ermordet? Wer steckte dann hinter ihrem Tod und was hat es mit den mysteriösen Tonbändern des FBI auf sich?

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Florian Wetter (Dr. Greenson) und Jochen Kruß (Peter Lawford verkleidet als Marylin)

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Verschwörungstheoretisches Feuerwerk

Uraufführung im Theater der Immoralisten: „Happy birthday, Mr. President – Happy birthday to you!“

Marilyn Monroe ist tot! Wahrscheinlich Selbstmord? Leere Tablettendöschen auf dem Tisch, ein tödlicher Mix aus Schlafmitteln in ihrem Blut. Doch warum hätte sie sich umbringen sollen, wo sie doch ihr Leben nach langer Zeit wieder im Griff hatte? War sie doch wild entschlossen, mit all den mächtigen Männern abzurechnen, deren Geliebte sie jahrelang gewesen war. Die Indizien häufen sich: Mord!

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Shoo Shoo Ladies: Perfekte Bühnenshow

Wir befinden uns in Las Vegas in den 40er Jahren: Drei hüpfende, singende und von keinem Schicksalsschlag zu erschütternde Damen, die „Shoo Shoo Ladies“, sind gerade aus dem Knast von Sing- Sing entlassen worden. Nach einer aufregenden Wüstenwanderung finden sich die Gestrandeten im berüchtigten Pink Flamingo Hotel als Animierpüppchen wieder. Und hier fangen die Verwicklungen überhaupt erst an: Denn das Pink Flamingo gehört einem altbekannten Gangster und die dort veranstalteten Glücksspiele dienen nicht allein der Unterhaltung, sondern vielmehr der Geldwäsche. Doch die frechen Damen sind Komplikationen bereits aus früheren Erlebnissen gewohnt.

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Geschüttelt nicht gerührt

Der neue James Bond: „Ein Quantum Trost“
Wahrhaft durchgeschüttelt wird man als Zuschauer im neuesten, 22. Film der Bond- Reihe, „Ein Quantum Trost“. Gerührt wird da zwar weder Bonds Martini – das wär auch eine Sünde – noch der Zuschauer – dafür bleibt keine Zeit. Im neuen Bond rast alles: Krach! Bumm! Bäng! – Geschüttelt eben. „Ein Quantum Trost“ ist der teuerste, kürzeste, schnellste und miserabelste Film der ganzen Reihe seit „James Bond – Im Geheimdienst ihrer Majestät“ von 1969. Und dazu braucht es viel….sprich wenig – wenig Inspiration.

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