Straußenführer 2017


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Orsolya Kalász erhält den diesjährigen Peter-Huchel-Preis

Alles ist seltsam in der Welt

Alljährlich, seit 1983 schon, wird der vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestfunk gestiftete Peter Huchel-Preis für ein herausragendes Werk deutschsprachiger Lyrik verliehen, das im Vorjahr erschienen sein muss. Diesmal fiel die Wahl auf die 1964 in Ungarn geborene, heute in Berlin in Budapest lebende Autorin und Übersetzerin Orsolya Kalász.

Foto der Lyrikerin Orsolya Kalász

Preisträgerin des Peter-Huchel-Preises: Die Lyrikerin Orsolya Kalász

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Alle woll’n ’se was von mir…

Heute gibts handgemachte Lyrik, verfasst unter der übermächtigen Last des Lebens. Besitzen Sie einen mittelgroßen Hund, der in etwa ein Gewicht von 35 kg auf die Waage bringt? Dann sollten Sie wissen, dass dieser Hund im Laufe seines Lebens cirka 7,5 Tonnen Scheiße produzieren wird. Das ist aber noch garnichts im Vergleich zur Spezies Mensch, welche pro Lebewesen 30 Tonnen Scheiße und 45.000 Liter Pisse auf den blauen Planeten donnert.

Der geistige Dünnschiss vieler unserer Zeitgenossen ist in dieser Hochrechnung nicht mit enthalten – der kommt erschwerend hinzu. Das alles hat aber überhaupt nichts mit dem nachfolgenden und außerdem poetischen Beitrag zu tun, den Sie sich jetzt antun müssen. Er ist relativ kurz und der Schmerz wird schnell nachlassen. Also: Frisch gewagt, ist halb gewonnen. Man fühlt sich nach diesem Beitrag auf gar keinen Fall besser – aber irgendwie anders… Viel Vergnügen wünscht Ihnen Dr. Satori.

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