Straußenführer 2017


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Neues Leben aus der Vergangenheit

Die Schau „Immortalismus“ im Kunstverein Freiburg widmet sich der Idee der Unsterblichkeit

Wer eben erst die Zarenherrschaft hinter sich gelassen hatte, wollte nicht mehr klein denken. Im nachrevolutionären Russland blühten Utopien verschiedenster Art. Zu den gewagtesten gehörte sicherlich der Immortalismus.

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

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Kunstverein Freiburg startet das Projekt „Site Visit“

Eine Spielwiese

Ganz so clean sieht die Installation von Camille Le Houzec und Jocelyn Villemont bereits nicht mehr aus. Nach der Performance von New Noveta (Keira Fox, Ellen Freed) klafft ein ziemliches Loch in einer der Hohlkehlen.

Kunstwerk „Paradies“ von Berthold Reiß

Berthold Reiß: „Paradies“

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Kunst aus geliehenen Stühlen

Kunstverein Freiburg zeigt Amalia Picas „Katachrese“ – Freiburger Bürgerinnen und Bürger liehen der Künstlerin dafür ihre Stühle

Amalia Picas Ausstellung „Katachrese“ ist eine Ausstellung der Überschneidungen. Vielleicht weil sie mit dem Titel eine Steilvorlage bot. „Katachrese“ leitet sich aus der antiken Rhetorik ab und meint die Übertragung eines Bildes von einem Sinnzusammenhang in den anderen, was zu logischen Brüchen führen kann, die dennoch auf ihre Weise plausibel wirken können.

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Amalia Pica: „Katachrese“, 2016, Installationsansicht Asambled © Marc Doradzillo

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Experimentierfeld für Künstler

Im Gespräch: Caroline Käding, Leiterin des Kunstvereins Freiburg.
Ihre Vorgängerin, Felicity Lunn, kündigte vorzeitig, da sie befürchtete, dass mit einem derart reduzierten Etat, wie er im Doppelhaushalt 2007/8 beschlossen wurde, der Kunstverein Freiburg zu einem „Provinzverein“ werden würde. Provinziell wirkt das Programm von Caroline Käding nicht, die seit dem 1. Oktober 2008 den Kunstverein Freiburg leitet. Am 27. März wird ihre erste Ausstellung „Nothing to say and I am saying it“ eröffnet, in der Werke der Künstler Markus Amm, Karla Black, Marieta Chirulescu, Ned Vena sowie Cerith Wyn Evans zu sehen sein werden. Caroline Käding, die in Erlangen und Berlin Kunstgeschichte studiert hat, arbeitete bereits für die Galerie Max Hetzler und den Sammler Heiner Bastian in Berlin, zuletzt war sie Kuratorin an der Kestnergesellschaft in Hannover, wo sie für Ausstellung mit Franz Ackermann, Bettina Rheims und Erik Bulatov, aber auch für die Schau „Made in Germany“ und „Back to Black“ verantwortlich war. Mit Caroline Käding sprach Annette Hoffmann über ihr Jahresprogramm, die Verortung des Freiburger Kunstvereins in der Stadt und über Kulturarbeit in Zeiten enger finanzieller Rahmenbedingungen.

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Soziale Plastiken

Die Regionale ist in Freiburg an drei Orten zu sehen.
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Denn die Kunsthalle Basel und der Ausstellungsraum Klingental haben nicht allein die Räume getauscht, sondern das Team des Ausstellungsraums lädt all jene Künstler in die Kunsthalle, die von den Kuratoren der anderen Häuser nicht ausgewählt wurden. Es sind ganze 410 Künstler, die sich auf dieses Spiel mit den Regeln der Regionale eingelassen haben, die zehn Künstler, die Annette Amberg und Roos Gortzak für den Ausstellungsraum juriert haben, versprechen dahingegen eine konzentrierte Ausstellung.

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