Straußenführer 2017


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Queeres Theater mit erfrischend einfachen Mitteln

Das “Prinzip Katamaran und andere Identitäten” vom Theaterkollektiv RaumZeit

Wann ist der Mensch ein Mann? Eine Frau? Oder eben einfach: MenschIn? Wer möchte behaupten, es gäbe nur zwei Geschlechter? Wer möchte ernsthaft bestreiten, dass nicht jedermann oder -frau mit mehr oder weniger Anteilen des jeweils anderen Geschlechts ausgestattet ist? In Wahrheit sind die Übergänge fließend, zwischen den Polen des männlichen und des weiblichen Prinzips wären unzählige weitere Geschlechter – „andere Identitäten“ – anzusiedeln. Eigentlich… Sind sie aber nicht. Denn da hält das „Prinzip Katamaran“ seinen Riegel vor, das, wie sein Name schon sagt, aus nur zwei Polen besteht. Dazwischen: Nichts.

Szenenbild mit Nic Reitzenstein vom Theaterkollektiv RaumZeit in "Prinzip Katamaran und andere Identitäten"

Nic Reitzenstein (Schauspiel und Regie) in “Prinzip Katamaran und andere Identitäten” © Sebastian Schulz

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„Herbert Maier. Wer wir sind“ – Ausstellung im Museum für Neue Kunst Freiburg

Eine Bestandsaufnahme des Menschlichen

Unter den Hunderten von Aquarellen findet sich auch ein Selbstporträt. „Wer sind wir (selbst)“, das in diesem Jahr entstanden ist, zeigt den Kopf Herbert Maiers, einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch sein Gehirn. Die Augen geschlossen, über das Gesicht laufen Farbschlieren. Vielleicht tot, vielleicht während einer Messung der Gehirnaktivitäten. Denn irgendwo muss es ja sitzen, das Bildgedächtnis. Irgendwo muss es einen eigenen Ort geben für all das, was wir in unserem Leben jemals gesehen haben.

Foto aus Herbert Maiers Atelier. Auf Regalbretten im Hintergrund sind zahlreiche ungerahmte Gemälde von Menschen zu sehen, manche wirken fotorealistisch, andere wie Zeichnungen von Skulpturen, Masken und Büsten

Herbert Maier: Visuelle Bibliothek, Atelieransicht © Bernhard Strauss

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„Concept and Idea in Art“ – Künstlerbuch-Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

150 Bücher aus der Sammlung der niederländischen Brokken-Zijp Foundation of Art werden in Freiburg ausgestellt

Bei der Entwicklung eines Künstlerbuches spielen Form, Inhalt und Material auf intensive Weise zusammen, verbinden sich Bild und Text, ergänzen sich Handwerk, Grafik und Typografie. Mit rund 150 Exemplaren aus der niederländischen Sammlung der Brokken-Zijp Foundation of Art wird diese eigensinnige Gattung derzeit im Kunstraum Alexander Bürkle vorgestellt, teils ergänzt um Werke der hauseigenen Sammlung.

Foto von ausgestellten Künstlerbüchern von Richard Tuttle, aufgenommen im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg

Werke von Richard Tuttle im Kunstraum Alexander Bürkle © Bernhard Strauss

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Das RKK Klinikum wächst weiter

Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkung

Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können, hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt.

Foto von Dr. Bernd Köster in weißem Kittel auf der Station IDA des RKK Klinikums

Dr. Bernd Köster auf der Station IDA des RKK Klinikums

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Mikrokredite helfen Andenbewohnern

Soziale Geldanlage schafft Einkommen für benachteiligte Menschen in Ecuador

Der 55-jährige Ecuadorianer Rafael Morales ist ein Selfmademan. An die 50 farbenfrohe Hängematten fertigt er pro Woche in seiner kleinen Werkstatt. Die Webtechnikhat er sich von Freunden beibringen lassen. Sein großer Stolz: ein elektrischer Webstuhl. Den Kredit dafür bekam er vom Oikocredit-Partner Santa Anita, einer Spar- und Kreditgenossenschaft in den nördlichen Anden.

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Familie Morales fertigt in ihrer kleinen Werkstatt Hängematten

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So könnte Marilyn Monroe ums Leben gekommen sein

 Die “Marilyn Tapes” im Theater der Immoralisten

„I wanna be loved by you, by you…“, – in ihrem berühmtesten Song sagte Marilyn Monroe die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Sie, Inbegriff von Sex und Unschuld, wollte geliebt werden, als Schauspielerin, als Sängerin, als Frau, als Geliebte. Geradezu süchtig war sie nach Ruhm und Anerkennung. Die Wahrheit über ihre Todesumstände kam dafür nie ans Licht. War es Selbstmord, wie man die Öffentlichkeit glauben machte – oder wurde sie doch ermordet? Wer steckte dann hinter ihrem Tod und was hat es mit den mysteriösen Tonbändern des FBI auf sich?

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Florian Wetter (Dr. Greenson) und Jochen Kruß (Peter Lawford verkleidet als Marylin)

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Opera Factory Freiburg begeistert mit “Fake and Error” im E-Werk

Zwischen Schwindel und Irrtum

Manche Einakter sind einfach zu kurz, um eine abendfüllende Produktion zu gewährleisten. Deshalb kombinierte die Opera Factory Freiburg die deutsche Erstaufführung von Luke Bedfords Kammeroper „Through his teeth“ (2014) mit Claudio Monteverdis dramatischem Madrigal „Il combattimento di Trancredi e Clorinda“ (1624) in einem intensiven, präzisen und berührenden Opernabend im Freiburger E-Werk.

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Siri Karoline Thornhill und Georg Gädker © Sebastian Düsenberg

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Neue Objekte im Skulpturenpark Faulerbad und Faulerstraße

Pure Lust an der Kunst

Nun gibt es sie bereits seit achtzehn Jahren – und doch erfindet sie sich jedes Jahr neu: Die umfängliche Freilichtausstellung „Kunst im Faulerbad und in der Faulerstraße“, die auf dem idyllischen Areal der Liegewiese als reine Skulpturenausstellung begann, um dann schließlich auf die Faulerstraße überzuschwappen.

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Skulptur “Bis zum Hals” von Hilde Bauer und Roland Radenz © FriZi

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