Straußenführer 2017


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Tarantino im schottischen Regen

Bea von Malchus’ neues Stück „Queens!“ feierte Premiere im Wallgraben Theater

Die Kurzversion könnte so lauten: es begann wie im Märchen und endete wie eine Gruselklamotte. Doch dann würde man einiges von hohem Unterhaltungswert verpassen. Dass Bea von Malchus, deren neue Produktion „Queens!“ am 23. September im Wallgraben Theater Premiere feierte, sowohl das Märchenhafte als auch das Groteske kann, hat sie in unzähligen Programmen bewiesen.

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

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„Starke Stücke zum Vierzigsten“

Im Gespräch: Leopold Kern und Herbert Wolfgang vom Musiktheater „Die Schönen der Nacht“

Wer vierzig Jahre gemeinsam auf der Bühne steht, hat jede Menge zu erzählen. Wer in dieser Zeit auch noch 28 eigene Programme inszeniert, hat ein Stück Theatergeschichte geschrieben. Marion Klötzer besuchte Leopold Kern und Herbert Wolfgang vom Musiktheater „Die Schönen der Nacht“. Ein Gespräch über Entwicklungen und Herzens-projekte.

Herbert Wolfgang und Leopold Kern in "Gigolo" (© Barbara Schwanhäuser)

Herbert Wolfgang und Leopold Kern in „Gigolo“ (© Barbara Schwanhäuser)

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Countdown einer Ehe

Henrik Ibsens „Nora“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

Als Henrik Ibsen 1879 sein Theaterstück „Nora oder Ein Puppenheim“ verfasste, waren die Geschlechterrollen noch klar definiert: Der Ehemann verdiente das Geld und sorgte für Ehefrau und Familie, weshalb ihm auch die Entscheidungsgewalt über alles oblag. Im Gegenzug erzog die Ehefrau die Kinder, führte ansonsten ein sorgenfreies Leben und kümmerte sich ums Aus- und Ansehen. Ein veraltetes Arrangement, wie es auch heute existiert und funktioniert.

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

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Verzweiflung macht verführbar

Die 42. Rathaushofspiele des Wallgraben Theaters zeigen das Musical „The Black Rider“

Ein riesiges, knallrotes Wetterhäuschen mit Hirschgeweih und zwei Toren füllt die Bühne, davor stehen stilisierte Tannen und ein Hochstand, links davon quetschen sich drei Musiker an die Wand – es herrscht drangvolle Enge zur Premiere des Musicals „The Black Rider“ im Freiburger Wallgraben Theater. Bis kurz vor Beginn hoffte man bei diesen 42. Rathaushofspielen noch auf einen lauen Sommerabend, das folgende Gewitter zwang zum Umzug in den Gewölbekeller. Grandios ist aber auch diese abgespeckte Indoor-Version, die unbedingt Lust macht, das Ganze nochmal unter freiem Himmel zu erleben.

Dynamischer Broadway-Flair im Rathausinnenhof (© Hermann Posch)

Dynamischer Broadway-Flair im Rathausinnenhof (© Hermann Posch)

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Randale und Liebe

„Greiffenegg und Ramberg“ im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum Freiburg

Eine ungewöhnliche Ausstellung ist das derzeit im Haus der Graphischen Sammlung: Der Titel rankt sich um zwei Männer, die vornehmlich im Spiegel von Zeichnungen aus den Jahren 1821-24 in Erscheinung treten, die zugleich Zeugnis ihrer Freundschaft sind. Die Rede ist von dem in Freiburg geborenen und gestorbenen Hermann Gottlob Xaver von Greiffenegg-Wolffurt (1773-1847) und Johann Heinrich Ramberg (1763–1840), Hofkünstler und Karikaturist am Hofe von Hannover.

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

Johann Heinrich Ramberg: „Greiffenegg prüft die Wetterlage auf Osoppo“, 1824 (© Städtische Museen Freiburg, Foto Axel Killian)

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„Nora oder ein Puppenheim“

Sommer-Open-Air der Immoralisten

Ein Tennisplatz als Sinnbild für Erfolg und Leistung in einer Welt der Reichen und Schönen, ist die Kulisse des Sommer-Open-Airs der Immoralisten. Gespielt wird Henrik Ibsens Stück „Nora oder ein Puppenheim“.

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Im Gespräch: Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung

Eine humane Zukunft für die Stadt

Seit einem halben Jahr ist Marianne Haardt Direktorin der Freiburger Stiftungsverwaltung, die unter ihrem Dach sechs kommunale Stiftungen beherbergt, zahlreiche Einrichtungen umfasst, rund fünfhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und über ein erhebliches Vermögen verfügt, das sich im Laufe der Jahrhunderte durch großzügige Stifterinnen und Stifter stetig entwickelt hat. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Marianne Haardt zu ihrem neuen Wirkungsfeld befragt.

Foto von Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung Freiburg

Marianne Haardt

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Streit um Freiburger Stadtjubiläum kann auch dem OB schaden

Kommentar: Damit die 900-Jahr-Feier nicht zum Boomerang wird

Die zurückliegenden Wochen waren in besonderer Weise geprägt von einer öffentlich gewordenen Diskussion um das Freiburger Stadtjubiläum 2020. Und dabei ereignete sich auch Unschönes: Es gilt wohl künftig strikt zu verhindern, Projekte durch deren insgeheime grundsätzliche Gegner mit Finanzierungsargumenten niederreden zu lassen, bevor eine wirkliche inhaltliche Debatte stattgefunden hat. Es darf auch tatsächlich nicht sein, dass aus den Kreisen ebendieser Gemeinderäte ein als streng „nicht öffentlich“ deklariertes Papier der Tagespresse zugespielt wird, damit diese dann, was sie flugs tat, durch entsprechende Berichterstattung ihren kräftigen Teil zum drohenden Ende eines Konzepts beitrug – bevor es im Gemeinderat überhaupt beraten werden konnte.

Foto von 1970: Eine Blaskapelle beim Festumzug zum 850-jährigen Freiburger Stadtjubiläum

Freiburg 1970: Festumzug zum 850-jährigen Stadtjubiläum

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