Straußenführer 2016



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Monet-Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen der Fondation Beyeler

Sanfte Doppelgänger

Lässt sich überhaupt etwas Neues, bisher Ungesehenes von Claude Monet zeigen? Die Fondation Beyeler hat dennoch eine Ausstellung über den beliebten Maler zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen gewagt. Und tatsächlich kann man die schlicht „Monet“ betitelte Ausstellung nicht nur mit Genuss, sondern auch mit Gewinn an Erkenntnis betrachten.

Gemälde "Coucher de soleil sur la Seine, l’hiver" von Claude Monet. Es zeigt Eisschollen auf der Seine und ein Sonnenuntergang in Pastellfarben

Claude Monet, Coucher de soleil sur la Seine, l’hiver, 1880. Öl auf Leinwand, 60,6 x 81,1 cm (© Pola Museum of Art, Pola Art Foundation)

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Die Fondation Beyeler zeigt Werke von Calder und Fischli/Weiss

Größer könnte der Unterschied zu Francisco de Goyas programmatischem Werk „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ kaum sein. In aller Seelenruhe hebt sich der Brustkorb der Ratte und des Panda, völlig entspannt liegen die beiden Plüschtiere auf dem Boden der Fondation Beyeler und dösen vor sich hin. Da mag passieren, was will. Über ihnen erhebt sich ein Mobile Calders, das zu den Enden hin immer verzweigter und filigraner wird. Es sieht aus, als sei „Snow Flurry“ von den beiden erträumt. Kein Alp, keine Fledermäuse, aber wohl auch keine Vernunft. So nah kommen sich Peter Fischli/David Weiss und Alexander Calder in der Ausstellung selten. Die Ankündigung, eine Schau mit Werken von Calder und Fischli/Weiss zu zeigen, überraschte. Denn was haben die Mobiles des 1976 gestorbenen Calders schon mit den geistreichen Witzen des Schweizer Künstlerduos gemeinsam, die 1979 begannen, gemeinsam zu arbeiten?

Die Fondation Beyeler zeigt Werke  von Calder und Fischli/Weiss

Peter Fischli/David Weiss: Ein neuer Tag beginnt”, 1984, aus der Serie Equilibres (Stiller Nachmittag/
Foto: Fischli/Weiss Archiv, Zürich

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