Straußenführer 2017


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Über Bob Dylan, den ersten songschreibenden Nobelpreisträger

Im Gespräch: Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler und Übersetzer

Der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering, derzeit Präsident der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“, hat in mehreren Büchern das Werk des Literaturnobelpreisträgers Bob Dylans analysiert und ins Deutsche übersetzt, von den Anfängen bis zum Spätwerk. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Heinrich Detering befragt.

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Tierkeramiken im Wandel der Zeit

„Der Elefant im Porzellanladen“ – Ausstellung im Keramikmuseum Staufen

Das Museum ist ein Forum des Innehaltens, man bewegt sich vorsichtig, jedenfalls anders als „Der Elefant im Porzellanladen“. So lautet der Titel einer derzeitigen Ausstellung im Keramik-Museum Staufen, die sich mit der Darstellung von Tierfiguren mittels keramischer Arbeiten beschäftigt; damit lässt sich Stilgeschichte erkunden, vom Barock bis in die Gegenwart einzelne Epochen erkennen.

Tierfigur Katze aus Keramik

Tierfigur Katze aus Keramik

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Künstler der russischen Avantgarde

Alexander Rodtschenko – Ausstellung im Musée Unterlinden in Colmar

Alexander Rodtschenko (1891-1956), vielseitiger Künstler der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Mitbegründer des Konstruktivismus, hat mit seinem Schaffen als Maler, Bildhauer, Designer und Fotograf neue Wege beschritten. Anhand von rund 100 Werken gibt das Musée Unterlinden in Colmar derzeit einen Einblick in die Facetten seiner Produktion, Gemälde, Zeichnungen, Raumkonstruktionen, Fotografien, Architekturprojekte, Werbung und Design.

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

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Spazieren mit der Wissenschaft

Im Gespräch: Martin Schmitz über den Soziologen Lucius Burckhardt

Der Soziologe und Querdenker Lucius Burckhardt (1925-2003) bezeichnete seine Forschungen in den 1980er Jahren als Spaziergangswissenschaft und hat diesen Denkansatz als Dozent, durch Bücher, Aktionen, Fotografien und mit „landschaftstheoretischen Aquarellen“ vermittelt; letztere werden nun auf der documenta 14 in Kassel und Athen gezeigt. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat den Burckhardt-Experten Martin Schmitz aus Berlin befragt.

Soziologe Lucius Burkhardt. Foto: Annemarie Burckhardt, © Martin Schmitz Verlag

Soziologe Lucius Burkhardt. Foto: Annemarie Burckhardt, © Martin Schmitz Verlag

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„Und ewig lockt das Weib“

„Picasso und die Frauen“ – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel

Maler und Modell im Atelier, ja deren Polarisierung, das ist ein wesentlicher Aspekt des Schaffens von Pablo Picasso (1881-1973), dem sich derzeit eine Ausstellung in der Kunsthalle Messmer widmet.

Pablo Picasso: „Dora Maar mit zurückgelegtem Kopf“, 1939. (© Kunsthalle Messmer)

Pablo Picasso: „Dora Maar mit zurückgelegtem Kopf“, 1939 (Ausschnitt). (© Kunsthalle Messmer)

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Otto Freundlich: Pionier der Abstraktion

„Kosmischer Kommunismus“ – Ausstellung im Kunstmuseum Basel

Die Wechselwirkung von Farben und Formen erzeugt Kraftfelder, Energie, Bewegung und löst alles Dingliche auf – das war sein Anliegen. Otto Freundlich (1878-1943) gehört zu den ersten und originellsten Vertretern der Abstraktion, ist aber wenig bekannt; vor 80 Jahren wurde sein bedeutendes Werk als „entartet“ an den Pranger gestellt sowie teils zerstört – und er selbst in einem Konzentrationslager ermordet. Nun zeigt das Kunstmuseum Basel eine Retrospektive, die in Kooperation von Museum Ludwig in Köln und Musée de Pontoise bei Paris entstanden ist.

Otto Freundlich: „Kosmisches Auge“, 1921/22 (Ausschnitt). Pastell auf Karton (©Applicat-Prazan, Paris)

Otto Freundlich: „Kosmisches Auge“, 1921/22 (Ausschnitt). Pastell auf Karton (©Applicat-Prazan, Paris)

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Vor 80 Jahren wurde Guernica zerstört

Tapisserie nach Picasso erinnert daran im Musée Unterlinden Colmar

Durch einen brutalen Luftangriff am 26. April 1937 starben hunderte Zivilisten und die Stadt wurde fast vollständig zerstört. Picassos Gemälde „Guernica“, das als Reaktion auf dieses Schrecknis entstanden ist, hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt; es reiste um die Welt, blieb viele Jahre in New York und fand – nach Ende der Franco-Diktatur – in Madrid seinen Platz. In Colmar wird derzeit eine textile Version des Gemäldes ausgestellt.

Jacqueline de La Baume, d‘après Pablo Piccaso: „Guernica“, 1976 (© Succession Picasso 2015)

Jacqueline de La Baume, d‘après Pablo Piccaso: „Guernica“, 1976 (© Succession Picasso 2015)

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Magritte-Ausstellung in der Frankfurter Kunsthalle Schirn

Rätselhafte Bildkompositionen

Wirklichkeit, Wahrheit, Illusion? Das beschäftigte den Maler René Magritte (1898–1967), der sich zuvörderst als denkender Mensch verstand. Die Kunsthalle Schirn widmet ihm derzeit eine konzentrierte Einzelausstellung, die rund 70 Leihgaben aus aller Welt vereint und in fünf Kapiteln seine konzeptuelle Auseinandersetzung mit der Beziehung von Bild und Sprache, Philosophie und Malerei erhellt.

Gemälde von René Magritte: „Variante de la tristesse“. Es zeigt ein Huhn vor einem Ei im Eierbecher

René Magritte: „Variante de la tristesse“, 1957 (© Schirn Frankfurt)

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