Straußenführer 2017



Anzeigen:













  • Seite 1 von 3
  • 1
  • 2
  • 3
  • >

„Passion – Leidenschaft“-Ausstellung im Museum ART.plus in Donaueschingen

Von Ultraschwarz bis Schneeweiß

Schwarz, diese markante und lichtärmste Farbe, trete sie nun alleine oder kontrastiv auf, ist in der Kunst seit Jahrzehnten ein heiß diskutiertes Sujet. Für Pierre Soulages (*1919 Rodez), der momentan mit fünfzehn monochromen Arbeiten im Fokus der Ausstellung „Passion – Leidenschaft“ im Museum ART.Plus in Donaueschingen gezeigt wird, wurde Schwarz im Zusammenspiel mit Lichtreflexen, die Nuancen von Anthrazitgrau bis zu Weiß hervorzubringen vermögen, eine wahre Passion.

Monochromes Werk von Pierre Soulages

Monochromes Werk von Pierre Soulages

Artikel weiterlesen »

Raymond É. Waydelich: Retrospektive in der Städtischen Galerie Offenburg

Einfallsreicher Archäologe der Zukunft

Die Gegenwart als Vergangenheit betrachten und typische Utensilien unserer Zeit für die Nachwelt vergraben, das charakterisiert Raymond Waydelichs Projekt „Archäologie der Zukunft“ – ganz nebenbei wird so auf unsere Vergänglichkeit angespielt.

Radierung  „Elsass - Schwarzwald" von Raymond É. Waydelich

Raymond É. Waydelich: „Elsass – Schwarzwald“, 2002, Radierung (Foto © Christophe Hamm)

Artikel weiterlesen »

Im Gespräch: Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung

Eine humane Zukunft für die Stadt

Seit einem halben Jahr ist Marianne Haardt Direktorin der Freiburger Stiftungsverwaltung, die unter ihrem Dach sechs kommunale Stiftungen beherbergt, zahlreiche Einrichtungen umfasst, rund fünfhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und über ein erhebliches Vermögen verfügt, das sich im Laufe der Jahrhunderte durch großzügige Stifterinnen und Stifter stetig entwickelt hat. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Marianne Haardt zu ihrem neuen Wirkungsfeld befragt.

Foto von Marianne Haardt, Direktorin der Stiftungsverwaltung Freiburg

Marianne Haardt

Artikel weiterlesen »

Von Freiheit und Schönheit

Christo & Jeanne-Claude – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer

Möglichst vielen Menschen den Anlass für eine ästhetische Erfahrung zu bieten, das gehört zu den Hauptanliegen des Künstlerpaares Christo (*1935) & Jeanne-Claude (1935-2009), das seit den 1960er Jahren durch spektakuläre, logistisch ausgefeilte Kunstaktionen weltweit bekannt wurde. Sehr erfolgreich war die Verhüllung des Berliner Reichstags, der, nach über zwanzig Jahren Vorbereitung (!), 1994 mit hunderttausend Quadratmetern feuerfestem Gewebe eingekleidet werden durfte – über fünf Millionen Besucher strömten herbei.

Foto des von Christo in Stoff verhällten Pont Neuf

Christo: Verhüllter Pont Neuf

Artikel weiterlesen »

“Technische Paradiese: Die Zukunft in der Karikatur des 19. Jahrhunderts” – Ausstellung im Museum LA8 in Baden Baden

Zwischen Überraschung und Befürchtung

Neue Maschinen können ein Alptraum sein, aber auch zum Spott reizen. Wie solche auf Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts wirkten, sei es als feuerspeiender Drache oder eiserne Spinne, das spiegelt sich in Karikaturen, die Innovationen wie Dampfmaschine, Eisenbahn, Rohrpost, Fotografie, Telegrafie, Telefonie und Automobil persiflieren.

Gemälde "Die Kruppschen Teufel" von Heinrich Kley. Es zeigt Arbeiter und große Teufelsgestalten in einer Stahlfabrik

“Die Kruppschen Teufel”, Heinrich Kley, 1913. Derzeit zu sehen im Museum LA 8 in Baden-Baden

Artikel weiterlesen »

„Nationalsozialismus in Freiburg“ – Ausstellung im Augustinermuseum

Die Spitze des Eisbergs

Die unter Federführung des Historikers Robert Neisen und einem gewichtigen Beirat entstandene Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ stützt sich auf zahlreiche Bücher, Veröffentlichungen des Stadtarchivs sowie Recherchen aus der Zivilgesellschaft. Hinzu kommen Bilder und historische Gegenstände, z.B. das antisemitische Kinderbuch „Der Giftpilz“ (1938) oder die Aktentasche des unbeugsamen Freiburger Sozialdemokraten Stefan Meier, der Stadtrat sowie Reichstagsabgeordneter in Berlin war und im März 1933 zu den 94 Mutigen gehörte, die gegen das Ermächtigungsgesetz der Nazis stimmten. 1944 wurde er im KZ Mauthausen ermordet.

Foto von Nazis bei einer Kundgebung auf dem Freiburger Münsterplatz 1939

Freiburger Nazis beim NSDAP-Kreisparteitag 1939 auf dem Münsterplatz (Schenkung E. Fehrenbach © Städtische Museen Freiburg/ Augustinermuseum)

Artikel weiterlesen »

„Concept and Idea in Art“ – Künstlerbuch-Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

150 Bücher aus der Sammlung der niederländischen Brokken-Zijp Foundation of Art werden in Freiburg ausgestellt

Bei der Entwicklung eines Künstlerbuches spielen Form, Inhalt und Material auf intensive Weise zusammen, verbinden sich Bild und Text, ergänzen sich Handwerk, Grafik und Typografie. Mit rund 150 Exemplaren aus der niederländischen Sammlung der Brokken-Zijp Foundation of Art wird diese eigensinnige Gattung derzeit im Kunstraum Alexander Bürkle vorgestellt, teils ergänzt um Werke der hauseigenen Sammlung.

Foto von ausgestellten Künstlerbüchern von Richard Tuttle, aufgenommen im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg

Werke von Richard Tuttle im Kunstraum Alexander Bürkle © Bernhard Strauss

Artikel weiterlesen »

Der “Widerstand der Ästhethik” – über das Wirken des Schriftstellers Peter Weiss

Im Gespräch: Der Historiker Werner Schmidt

Das Werk des Schriftstellers und Intellektuellen Peter Weiss (1916 – 1982) ist mit der Geschichte einer ganzen Epoche verflochten und hat die literarischen Auseinandersetzungen der Nachkriegszeit entscheidend mitgeprägt. Zuletzt wurde sein Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ theatralisiert, der nun, zum 100. Geburtstag von Peter Weiss, erstmals in einer textkritischen Ausgabe erscheint. Des Weiteren hat der in Stockholm emeritierte Historiker Werner Schmidt eine Biographie geschrieben, die sich auf unbekanntes Material stützen kann. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat den Autor befragt

kulturjoker_peter_weiss_interview_werner_schmidt

Peter Weiss © Andrej Reiser/ Suhrkamp Verlag

Artikel weiterlesen »