Straußenführer 2017



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Das Museum Frieder Burda zeigt Arbeiten von Sigmar Polke

Seiten- und Pinselhiebe

Muss Kunst immer ernst sein? Witz gehört in Sigmar Polkes Werk dazu und macht den besonderen Charme seiner Arbeiten aus. Der 2010 verstorbene Künstler spielte dabei auch gern mit Zitaten. So hat er die Umrisse von Albrecht Dürers berühmtem Hasen nachgeformt – mit Wäschegummi. Dieses Werk ist Teil der Ausstellung „Sigmar Polke. Alchemie und Arabeske“, die bis zum  21. Mai im Museum Frieder Burda in Baden-Baden gezeigt wird. Die Schau präsentiert Polke-Werke aus der Sammlung Frieder Burda und ergänzt sie um thematisch passende Arbeiten aus dem Nachlass des Künstlers und Stücke aus internationalen Sammlungen. Das Ergebnis bietet einen reizvollen Querschnitt durch Sigmar Polkes experimentierfreudiges und humorvolles künstlerisches Arbeiten.

Kunstwerk von Sigmar Polke: „Dürer Hase“, 1968. Es zeigt die Skizze eines Hasen

Sigmar Polke: „Dürer Hase“, 1968

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“Technische Paradiese: Die Zukunft in der Karikatur des 19. Jahrhunderts” – Ausstellung im Museum LA8 in Baden Baden

Zwischen Überraschung und Befürchtung

Neue Maschinen können ein Alptraum sein, aber auch zum Spott reizen. Wie solche auf Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts wirkten, sei es als feuerspeiender Drache oder eiserne Spinne, das spiegelt sich in Karikaturen, die Innovationen wie Dampfmaschine, Eisenbahn, Rohrpost, Fotografie, Telegrafie, Telefonie und Automobil persiflieren.

Gemälde "Die Kruppschen Teufel" von Heinrich Kley. Es zeigt Arbeiter und große Teufelsgestalten in einer Stahlfabrik

“Die Kruppschen Teufel”, Heinrich Kley, 1913. Derzeit zu sehen im Museum LA 8 in Baden-Baden

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Valery Gergiev dirigiert im Festspielhaus Baden-Baden

Star-Besetzung in Wagners „Walküre“

Jonas Kaufmann gibt sein Deutschland-Debüt als Siegmund in Richard Wagners Oper „Die Walküre“ im Rahmen der Sommerfestspiele im Festspielhaus in Baden-Baden. Es ist quasi die Gala vor der Gala, denn der weltweit gefeierte Tenor wird nicht nur am 7./10. Juli im Rahmen der beiden konzertanten Wagner-Aufführungen im Festspielhaus Baden-Baden zu hören sein, sondern auch knapp zwei Wochen später in der schon lange ausverkauften Baden-Baden Gala 2016. Für die „Walküre“ unter Leitung des russischen Dirigenten Valery Gergiev, Chef des St. Petersburger Mariinsky Thaters, gibt es derweil noch Eintrittskarten.

Valery Gergiev dirigiert im Festspielhaus Baden-Baden

Gibt sein Deutschland-Debüt als Siegmund in Wagners Oper „Die Walküre“: Jonas Kaufmann

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“Gutes böses Geld” – Ausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden

“Dreiklang von Geld, Macht, Erotik”

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles“, lässt Dichterfürst Johann Wolfgang Goethe das Gretchen in seinem „Faust“ feststellen. Man kann das Wort Gold ruhig durch das Wort Geld ersetzen, der Spruch wird nicht weniger zutreffend. Geld ist ein immer aktuelles Thema, dem die Kunsthalle Baden-Baden eine ganze Ausstellung widmet. „Gutes böses Geld. Eine Bildgeschichte der Ökonomie“ beleuchtet noch bis zum 19. Juni die Rolle, die der Mensch dem „schnöden Mammon“ einräumt. Die ausgewählten Kunstwerke der Großen Landesausstellung reichen von der Antike bis zur Gegenwart, und die Ausläufer gehen bis ins Stadtmuseum und das Spielcasino.

"Gutes böses Geld" - Ausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden

Sylvie Fleury: “Ela 75K, Plumpity… Plum”, 2000. Copyright: Courtesy Sylvie Fleury, Medhi Chouakri

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Maler der Farbe

Emil Nolde: "Landschaft mit jungen Pferden", 1916

Emil Nolde: "Landschaft mit jungen Pferden", 1916

Emil Nolde. “Die Pracht der Farben” – eine Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Die norddeutsche Küstenlandschaft, das weite, flache Land zwischen den Meeren, bei Ebbe und Flut und zu verschiedenen Jahreszeiten hat ihn zeitlebens passioniert. Eine imposante Ausstellung im Museum Frieder Burda präsentiert mit rund 80 Exponaten das Werk von Emil Nolde; von den Anfängen bis zum Spätwerk weist es höchst unterschiedliche Stile und Inhalte auf. Seine Seestücke und Blumengemälde, die haben noch jeden Kunstliebhaber beeindruckt – darauf lässt sich Nolde allerdings nicht beschränken.

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