Straußenführer 2017


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Wie wir zukünftig leben könnten

„Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ im Vitra Design Museum

Die Probleme sind hinlänglich bekannt. Die Bevölkerung wächst – wenn auch nicht überall gleich stark – und mehr und mehr unbebaute Flächen verschwinden und werden versiegelt. Wohnraum, insbesondere in den Städten, ist rar und teuer. Dass da die Lösung nicht gerade in dem in Deutschland so beliebten Einfamilienhaus im Speckgürtel einer größeren Stadt liegen kann, ist nicht von der Hand zu weisen. Das Vitra Design Museum reagiert mit der von Ilka und Andreas Ruby kuratierten Ausstellung „Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft“ auf eine städtebauliche Herausforderung.

Ausstellungsansicht "Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft" (© Mark Niedermann)

Ausstellungsansicht „Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft“ (© Mark Niedermann)

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Über den Augenblick hinaus

Die Fondation Beyeler zeigt eine umfassende Ausstellung mit Werken von Wolfgang Tillmans

Wenn man ganz am Ende der Ausstellung angelangt ist, geht Wolfgang Tillmans noch einmal weiter. Die Kompilation von drei Musikvideos erweitert die Kunst Tillmtans um die bewegte Zeit. In „La Palma“ gebiert das Meer Schaum, Woge um Woge schwemmt die See ihn an den Strand. Der Schaum türmt sich, fällt in sich zusammen und breitet sich wieder aus. Er ist ein bisschen braun, wirkt nicht mehr ganz frisch, vielleicht sogar ein bisschen abstoßend. Einen Moment später sieht man lauter bunte Glanzpunkte auf den Schaumkronen, die wie Sterne im All leuchten. Und – das alles ist kein bisschen kitschig.

Wolfgang Tillmanns: "Nite Queen", 2013. Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

Wolfgang Tillmans: „Nite Queen“, 2013. Courtesy Galerie Buchholz, Berlin/Cologne, Maureen Paley, London, David Zwirner, New York

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Theater Freiburg: Neue Spielzeit, neuer Intendant

Peter Carp wird im ersten Jahr seiner Intendanz viele internationale Produktionen zeigen

Noch ist das neue Spielzeitheft nicht veröffentlicht, das wird es erst im September geben, doch einen Einblick in die erste Saison des neuen Intendanten Peter Carp kann man bereits nehmen. Anders als Barbara Mundel hat Carp nicht den Ehrgeiz, die Institution Stadttheater neu zu erfinden. Er setzt auf Geschichten und die Menschen, die sie erzählen.

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

Peter Carp ist der neue Intendant des Theater Freiburg (© Britt Schilling)

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Mit „Weltveränderer“ endet die Ära Mundel am Theater Freiburg

Theatrale Nabelschnur

Dass die Intendanz von Barbara Mundel jetzt im Schauspiel mit der Premiere des Stücks „Weltveränderer“ endet, sagt einiges über das Selbstverständnis aus. Es ist wohl nur halbironisch gemeint, nach eineinhalb Stunden jedenfalls weiß man es nicht so genau.

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Martin Weigel (© Maurice Korbel)

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Die Antike ist ein Kunstrukt

Eine Ausstellung in der Archäologischen Sammlung demonstriert die Schauseiten antiker Skulpturen

Die Antike, so wie wir sie kennen, ist ein Konstrukt: so weiß, so frontal. An der marmornen Kälte griechischer und römischer Skulpturen wurde bekanntlich bereits gekratzt und seitdem denkt man über eine farbige Antike nach. An der Freiburger Universität hat man im Rahmen eines dreijährigen Förderprojektes, das von der Mercator-Stiftung finanziert wurde, die Schauseiten antiker Skulpturengruppen zum Thema gemacht.

Foto eines Antiken Statuenensembles, es zeigt den trojanischen Priesters Laokoon im Todeskampf

Gruppe des trojanischen Priesters Laokoon im Todeskampf, Archäologische Sammlung der Universität Freiburg, Gipsabguss nach Original in Rom, Vatikanische Museen, um 50 v. Chr. (© J. Ruf)

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„Ich, Moby Dick“ im Theater im Marienbad

Ans Wasser

Nach einer 90-minütigen Lektüre ist man bei Herman Melvilles Roman „Moby-Dick“ noch nicht weit. Vermutlich noch nicht mal auf dem offenen Meer. In Sascha Flockens Inszenierung von Ulrich Hubs „Ich, Moby Dick“ ist dann schon wieder alles vorbei, ist aber paradoxerweise zum Anfang des Romans zurückgekehrt. Hub endet mit einem der berühmtesten Anfangssätze der Weltliteratur: „Nennt mich Ismael“.

Szenenfoto aus "Ich, Moby Dick" im Theater im Marienbad

Kapitän Ahab und die Crew im Theater im Marienbad

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Das Projekt „Eurotopia“ am Theater Freiburg spürt der Utopie auf dem Kontinent nach

Europa ist ein Kessel Buntes

Wenn die Idee Europa zunehmend unklar wird, kann es nicht schaden zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Und so steht am Anfang des Theaterprojektes „Eurotopia“ die Oper, genauer der Oper gewordene Mythos von der Entführung Europas durch den Stier. An sich ja keine schlechte Idee, schließlich ist die Verbindung von Musik und Mythos eine der Wurzeln der Kunst.

Szene von Emre Koyuncuoğlu

Szene von Emre Koyuncuoğlu (© M. Korbel)

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Kunstverein Freiburg startet das Projekt „Site Visit“

Eine Spielwiese

Ganz so clean sieht die Installation von Camille Le Houzec und Jocelyn Villemont bereits nicht mehr aus. Nach der Performance von New Noveta (Keira Fox, Ellen Freed) klafft ein ziemliches Loch in einer der Hohlkehlen.

Kunstwerk „Paradies“ von Berthold Reiß

Berthold Reiß: „Paradies“

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