Straußenführer 2017


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Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen

Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ im Wallgraben Theater in Freiburg

„Es kommt mir kein Hausierer ins Haus!“ giftet Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann in Richtung seines Dienstmädchens, aber da sitzt Jupp schon breitbeinig neben ihm auf dem Sofa und schnappt sich eine Zigarre. Es folgen Wein, Imbiss und Schlafplatz – alles mit Dreistigkeit erlabert und ergattert. Und der Hauseigentümer? Kann nicht nein sagen, ist vollkommen überfordert. Dafür hat er jetzt selbst die Brandstifter auf dem Dachboden, die er beim Stammtisch noch eigenhändig aufhängen wollte.

Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ im Wallgraben Theater

Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ im Wallgraben Theater

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„Bleiben ist keines, nirgendwo“

Ein Hörbuch zu den Lebenserfahrungen des geflüchteten Mohammed Jabur

„Bürokratie verhindert menschliche Nähe“ ist der Titel eines Interviews, das Friederike Zimmermann im März 2016 mit Mohammed Jabur im Kultur Joker führte. Jabur kam als palästinensischer Flüchtling auf die Welt, heute lebt er in Deutschland. Der Kontakt zwischen Zimmermann und Jabur riss nach dem Interview nicht ab. In Kooperation mit der Freiburger Bürgerstiftung und dem Freiburger Hörbuchverlag „HörFlüge“ erscheint nun das Hörbuch “Bleiben ist keines – nirgendwo” mit Texten zum erschütternden, aber auch inspirierenden Lebensweg Jaburs.

Mohammed Jambur und Heinzl Spagl (© Britt Schilling)

Mohammed Jambur und Heinzl Spagl (© Britt Schilling)

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“Südwest ist eine Verortung der Weltoffenheit”

Im Gespräch: Martin Bruch und Katharina Knüppel vom Literaturhaus Freiburg

Seit dem 22. Oktober ist das Literaturhaus Freiburg eingeweiht. Annette Hoffmann sprach mit Leiter Martin Bruch und seiner Stellvertreterin Katharina Knüppel über die Ursprünge des Hauses, die neuen Möglichkeiten in der Alten Universität und das 31. Freiburger Literaturgespräch, das vom 9. bis 12. November stattfindet.

Katharina Knüppel und Martin Bruch. (© Constanze Knothe)

Katharina Knüppel und Martin Bruch. © Constanze Knothe

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Eine Heiligengeschichte in Nachfolge von Gandhi und Mandela

Das Theater Freiburg zeigt die Uraufführung von Mpumelelo Paul Grootbooms „Crudeland“

Vielleicht ist in diesen Seilen, die sich wasserfallartig über die Bühne des Großen Hauses ergießen, selbst das Ende schon angedeutet. Man kann sich in diesen Strängen nicht nur gut verheddern, sie eignen sich nebenbei auch als treffliche Videoprojektionsfläche. Man kann sie aber auch zur Schlinge drehen. Verrät man damit zu viel?

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfeld

Lukhanyo Bele, Komi Mizrajim Togbonou und Statisterie. © Birgit Hupfel

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Zielsicher ins Schwarze

Raffinierte Adaption: Die Uraufführung „1914“ der Freiburger Immoralisten

Als sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un vor wenigen Wochen verbal befeuerten und so die Angst vor einem Flächenbrand schürten, befanden sich die Freiburger Immoralisten längst in den Proben zu ihrem neuen Stück „1914“. Wie so oft hatten sie die dräuende Gewitterstimmung in der Welt längst aufgegriffen und inhaltlich zum Thema ihrer nächsten Inszenierung gemacht.

Schauspieler Jochen Kruß in "1914" im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

Schauspieler Jochen Kruß in “1914” im Freiburger Theater der immoralisten. © Manuel Kreitmeier

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Möglichkeiten und Gefahren künstlicher Intelligenz

Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe

Wir leben in einer digitalen Welt, heißt es. Das Smartphone ist immer dabei, im Büro sitzen wir am Rechner, daheim am Laptop. Das ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe umkreist in der Ausstellung „Open Codes. Leben in digitalen Welten“ nicht nur den alltäglichen Gebrauch digitaler Errungenschaften, sondern auch das, was dahinter steht.

James Bridle: „Autonomous Trap 001“. © ZKM

James Bridle: „Autonomous Trap 001“. © ZKM

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Mit Schutzhelm in die Opern-Baustelle

„Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach am Theater Freiburg

„Wozu Dichter in dürftiger Zeit?“, steht auf dem Schild, das ein Schauspieler vor Vorstellungsbeginn auf der Bühne des Freiburger Theaters hochhält. Das Hölderlin-Zitat soll Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“, die der neue, aus Oberhausen gekommene Intendant Peter Carp und seine Musiktheaterdramaturgin Tatjana Beyer am Eröffnungswochenende des Hauses platziert hat, in die Gegenwart holen und grundsätzliche Fragen zum Thema Literatur und Politik stellen.

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

Inga Schäfer, Rolf Romei, Roberto Gionfriddo, Opernchor des Theater Freiburg. © Tanja Dorendorf

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Eine Reise gegen das Vergessen

NS-Gedenkstätten in Frankreich

Frankreich – heiteres Ferienland, Hundertausende deutscher Touristen zieht es jährlich dorthin. Wie wäre es einmal mit einem Abzweig zu Mahnmalen, Gedenkstätten und Geschichtsmuseen, die an NS-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg erinnern?

Gedänkstäte "Camp de Rivesaltes" in Südfrankreich. © Kevin Dolmaire

Gedänkstäte “Camp de Rivesaltes” in Südfrankreich. © Kevin Dolmaire

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