Straußenführer 2017


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„Starke Stücke zum Vierzigsten“

Im Gespräch: Leopold Kern und Herbert Wolfgang vom Musiktheater „Die Schönen der Nacht“

Wer vierzig Jahre gemeinsam auf der Bühne steht, hat jede Menge zu erzählen. Wer in dieser Zeit auch noch 28 eigene Programme inszeniert, hat ein Stück Theatergeschichte geschrieben. Marion Klötzer besuchte Leopold Kern und Herbert Wolfgang vom Musiktheater „Die Schönen der Nacht“. Ein Gespräch über Entwicklungen und Herzens-projekte.

Herbert Wolfgang und Leopold Kern in "Gigolo" (© Barbara Schwanhäuser)

Herbert Wolfgang und Leopold Kern in „Gigolo“ (© Barbara Schwanhäuser)

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Mit dem Dampfboot durch den Dschungel

Sommertheater am Kaltwasserhof im Münstertal mit „African Queen“ und „Gift“

Spätestens seit der 2002 ausgestrahlten und mit dem Grimme-Preis prämierten SWR-Doku „Schwarzwaldhaus 1902“ ist der Kaltwasserhof im Münstertal ein Begriff und lockt Wanderer zu jeder Jahreszeit. Seit einigen Jahren wird hier auch während der Sommermonate Theater gespielt.

African Queen: Kristina Malyseva als Rose Sayer und Norbert Störmer als Charlie Allnutt

African Queen: Kristina Malyseva als Rose Sayer und Norbert Störmer als Charlie Allnutt

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Künstler der russischen Avantgarde

Alexander Rodtschenko – Ausstellung im Musée Unterlinden in Colmar

Alexander Rodtschenko (1891-1956), vielseitiger Künstler der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Mitbegründer des Konstruktivismus, hat mit seinem Schaffen als Maler, Bildhauer, Designer und Fotograf neue Wege beschritten. Anhand von rund 100 Werken gibt das Musée Unterlinden in Colmar derzeit einen Einblick in die Facetten seiner Produktion, Gemälde, Zeichnungen, Raumkonstruktionen, Fotografien, Architekturprojekte, Werbung und Design.

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

Alexandre Rodtchenko: „Composition sur fond jaune n°113“, 1920 (© Adagp, Paris 2017)

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James Blond agiert im Hochschwarzwald

Proben für das neue Landschaftstheaterstück des „Theaters in den Bergen“ laufen auf Volldampf

Es ist wohl eines der ungewöhnlichsten Theater der Republik. Das „Theater in den Bergen“ um den Autor und Regisseur Arnd Heuwinkel und die Kostümbildnerin und Schauspielerin Antonia Tittel hat seinen Sitz am oberen Ende des Angenbachtals, einem Seitental der Wiese, in Häg-Ehrsberg auf der Höhe. 2011 etablierte sich das Privattheater als Verein und präsentiert seither alljährlich ein besonderes Theaterspektakel: Der Clou: Alle Aufführungen finden draußen in bisweilen atemberaubender Naturkulisse in und um Ehrsberg statt.

Besuch einer Probe des Theaters in den Bergen in Häg-Ehrsberg

Besuch einer Probe des Theaters in den Bergen in Häg-Ehrsberg

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Psychischen Störungen effektiv vorbeugen

Erfolgreiches Früherkennungszentrum in Bad Säckingen

Das Anfang 2017 vom Sigma-Zentrum in den Räumen der Jugendstilvilla Hüssy eröffnete Früherkennungs-zentrum für psychische Störungen zieht eine positive Zwischenbilanz. Als Anlaufstelle für alle, die einen niederschwelligen und diskreten Zugang zur Beratung im Bereich psychischen und psychosomatischen Unwohlseins suchen, haben bereits über 100 Patienten die Fachkenntnis und Erfahrung in Anspruch genommen.

Früherkennzungszentrum in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)

Früherkennzungszentrum in der Villa Huessy (© Sigma-Zentrum)

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Spazieren mit der Wissenschaft

Im Gespräch: Martin Schmitz über den Soziologen Lucius Burckhardt

Der Soziologe und Querdenker Lucius Burckhardt (1925-2003) bezeichnete seine Forschungen in den 1980er Jahren als Spaziergangswissenschaft und hat diesen Denkansatz als Dozent, durch Bücher, Aktionen, Fotografien und mit „landschaftstheoretischen Aquarellen“ vermittelt; letztere werden nun auf der documenta 14 in Kassel und Athen gezeigt. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat den Burckhardt-Experten Martin Schmitz aus Berlin befragt.

Soziologe Lucius Burkhardt. Foto: Annemarie Burckhardt, © Martin Schmitz Verlag

Soziologe Lucius Burkhardt. Foto: Annemarie Burckhardt, © Martin Schmitz Verlag

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Countdown einer Ehe

Henrik Ibsens „Nora“ beim Sommer-Open-Air der Immoralisten

Als Henrik Ibsen 1879 sein Theaterstück „Nora oder Ein Puppenheim“ verfasste, waren die Geschlechterrollen noch klar definiert: Der Ehemann verdiente das Geld und sorgte für Ehefrau und Familie, weshalb ihm auch die Entscheidungsgewalt über alles oblag. Im Gegenzug erzog die Ehefrau die Kinder, führte ansonsten ein sorgenfreies Leben und kümmerte sich ums Aus- und Ansehen. Ein veraltetes Arrangement, wie es auch heute existiert und funktioniert.

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

Lisa-Lena Tritscher und Jochen Kruß

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„Und ewig lockt das Weib“

„Picasso und die Frauen“ – Ausstellung in der Kunsthalle Messmer in Riegel

Maler und Modell im Atelier, ja deren Polarisierung, das ist ein wesentlicher Aspekt des Schaffens von Pablo Picasso (1881-1973), dem sich derzeit eine Ausstellung in der Kunsthalle Messmer widmet.

Pablo Picasso: „Dora Maar mit zurückgelegtem Kopf“, 1939. (© Kunsthalle Messmer)

Pablo Picasso: „Dora Maar mit zurückgelegtem Kopf“, 1939 (Ausschnitt). (© Kunsthalle Messmer)

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