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Geschüttelt nicht gerührt

Der neue James Bond: „Ein Quantum Trost“
Wahrhaft durchgeschüttelt wird man als Zuschauer im neuesten, 22. Film der Bond- Reihe, „Ein Quantum Trost“. Gerührt wird da zwar weder Bonds Martini – das wär auch eine Sünde – noch der Zuschauer – dafür bleibt keine Zeit. Im neuen Bond rast alles: Krach! Bumm! Bäng! – Geschüttelt eben. „Ein Quantum Trost“ ist der teuerste, kürzeste, schnellste und miserabelste Film der ganzen Reihe seit „James Bond – Im Geheimdienst ihrer Majestät“ von 1969. Und dazu braucht es viel….sprich wenig – wenig Inspiration.

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Ein Zustand der Gnade

Der 80-jährige Pianist Leon Fleisher berührt beim Lucerne Festival
Der Konzertabend beginnt wie jeder andere, die Erwartungen im Kultur- und Kongresszentrum Luzern sind groß. Auch der Auftritt des Pianisten ist nicht weiter ungewöhnlich. Die Noten trägt Leon Fleisher selbst unter dem Arm, eine kurze Verbeugung – dann beginnt das Rezital des 80jährigen Amerikaners. Fleisher sitzt tief am Flügel. Seine Haltung ist gebeugt, die Finger liegen entspannt auf den Tasten. Die ersten Klänge von Johann Sebastian Bachs „Schafe können sicher weiden“ aus der Jagdkantate werden von seinen großen Händen ganz zart intoniert. Man muss viel Leid erlebt haben, um als Musiker eine solche klangliche Entrückung entstehen lassen zu können. Dankbarkeit liegt darin und Demut, Kraft und Konzentration. Und man spürt allmählich, dass an diesem Abend nichts gewöhnlich sein wird.

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Der Mann am Klavier

Das Staatsorchester Stuttgart bestreikt die Premiere von „Eugen Onegin“
Wenn der Pianist nach einer Opernpremiere den größten Beifall erhält, dann muss etwas Besonderes vorgefallen sein. Eine Stunde vor Premierenbeginn hatte Korrepetitor Thilo Lange erfahren, dass er wegen des kurzfristig anberaumten Orchesterstreiks den „Eugen Onegin“ an der Stuttgarter Staatsoper vom Klavier aus zum Leben erwecken muss. Lange besteht seine Feuerprobe mit Bravour, folgt hinhörend dem Dirigenten Marc Soustrot, beschränkt sich bei Tuttistellen auf das Wesentliche und hämmert die großen Orchestercrescendi wie am Ende der Ballszene im zweiten Akt, nachdem Lenski seinen Freund Eugen Onegin zum Duell aufgefordert hat, mit solcher Energie in die Tasten, als spielte er um sein Leben.

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Soziale Plastiken

Die Regionale ist in Freiburg an drei Orten zu sehen.
Dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Denn die Kunsthalle Basel und der Ausstellungsraum Klingental haben nicht allein die Räume getauscht, sondern das Team des Ausstellungsraums lädt all jene Künstler in die Kunsthalle, die von den Kuratoren der anderen Häuser nicht ausgewählt wurden. Es sind ganze 410 Künstler, die sich auf dieses Spiel mit den Regeln der Regionale eingelassen haben, die zehn Künstler, die Annette Amberg und Roos Gortzak für den Ausstellungsraum juriert haben, versprechen dahingegen eine konzentrierte Ausstellung.

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Amalgam – Zeitbombe im Mund?

Die Diskussion um den Füllungswerkstoff AMALGAM ist nach wie vor in vollem Gange. Ist die Füllung aus dem Schwermetall Amalgam schädlich oder nicht schädlich?

Quecksilber: Amalgam besteht zu ca. 50 % aus dem als giftig bekannten Quecksilber, der Rest sind Silber, Zinn, Zink und Kupfer. Die Tübinger Studie hat in Untersuchungen an über 20.000 Personen nachgewiesen, dass die Belastung des Organismus mit Quecksilber eindeutig mit der Anzahl der Amalgamfüllungen zunimmt.

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